Archiv für Januar, 2008

Opernball…

Posted in blub with tags , , on Januar 31, 2008 by stefon

Bin gerade bei meinen Eltern und nachdem die sich den Opernball ansehen (schande über sie), durfte ich auch kurz die Netrebko sehen.
Und da erfahre ich die kann gar nicht deutsch. Ich weiss ich bin da spät dran… aber diese Doppelmoral von Einbürgern von Promis und Abschieben von Familien und AusländerInnen ohne Medien hinter sich… das macht mich rasend…

Die Abenteuer der Klasse

Posted in aktivismus, kapitalismus kritik, politik, termin with tags , , , , on Januar 30, 2008 by stefon

Der Infoladen veranstaltet einen Themenabend

Die Abenteuer der Klasse. Kritik am Post-Operaismus und an der Wertkritik mit Gerhard Hanloser

Wann?
14.2 19.30
Wo?
Infoladen / Lasserstrasse 26

Die Verhältnisse im Kapitalismus haben stets schärfste Kritik hervorgerufen. Blickt man auf aktuelle Debatten radikaler Gesellschaftskritiker/innen und Aktivist/innen, dann orientieren sich viele an der “Wertkritik”, die eine allumfassende “Wertvergesellschaftung” diagnostiziert.
Kapitalismuskritik hat – folgt man dieser Theorie – nichts mit sozialrevolutionärem Kampf und dem Klassenbegriff zu tun, sondern soll von einem “klassenjenseitiger Menschheitsstandpunkt” den Kapitalismus als Waren- und Tauschgesellschaft kritisieren. [mehr]

Quelle: Infoladen Salzburg

Global Marshall Plan Salzburg #2

Posted in aktivismus, termin with tags , on Januar 29, 2008 by stefon

Heute fand das zweite Treffen des Global Marshall Plan Salzburgs statt.

Es kamen überaschend viele Menschen (ca. 14 Menschen). Sehr gemischte Gruppe von Menschen (Studierende, Politk nahe Menschen, PensionistInnen, …).

Beschlossen wurde den monatlichen Rhythmus beizubehalten (jeden letzten Dienstag im Monat). Das bedeutet also: Das nächste Treffen am 26.2 um 19 Uhr in der Robert Jungk Bibliothek.

Nächstes Mal bekommen wir einen Vortrag über Adam Smith + Global Governance und einen über Kritikpunkte am Global Marshall Plan.

Link zum Blog des Global Marshall Plan Salzburgs 

Wahlcomputer Probleme in Deutschland

Posted in aktivismus, politik with tags , , , , on Januar 28, 2008 by stefon

Dass sich die österreichische Politik oft als kleiner Bruder der deutschen sieht, ist daran zu sehen, dass sich Gesetze und Trends aus Deutschland mit Verzögerung auch in Österreich präsent werden.
Beispiele hierfür wären z.b. der Bundestrojaner und die Diskussion um verschärfte Jugendgesetze.

Daher sollte mensch bei problematischen und delikaten Situation in Deutschland die Augen offen haben.

Konkret geht es dieses mal um die Wahl in Hessen.
Dort wurden erstmals Wahlcomputer eingesetzt. Der Chaos Computer Club hat oft und eindrucksvoll bewiesen warum solche Wahlcomputer aus technischen und politischen Gründen fragwürdig und gefährlich sind.

Da sich jedoch die Politik von sachlichen Gründen nicht beirren liess, wurden diese Computer trotzdem eingesetzt. Die Zivilgesellschaft wurde durch Mobilisierung von WahlbeobachterInnen aktiv.

Wie sich aber wieder einmal zeigte, fühlt sich die Politik mehr als bedroht durch engagierte und aktive BürgerInnen.

Die geplanten Störungen und Angriffe des CCC (Chaos-Computer-Clubs), die sich als Wahlbeobachter ausgeben […] wollen. […]

1. Generelles Handyverbot in allen Wahllokalen für die Besucher
2. Keine Foto- und Filmaufnahmen im Wahllokal
3. Keine Interviews, bzw. Befragungen mit Besuchern im Wahllokal
4. Keine Benutzung von Notebooks im Wahllokal
5. Beachtung der Bannmeile von 10m

Dabei zeigt sich in den Berichten dass diese Beobachtungen sehr wohl berechtigt waren und es sehr sehr viele Schwachpunkte in dem neuen System gab (wie ja auch vorherzusehen war).

 Die Lagerung der Wahlcomputer über Nacht zu Hause bei Lokalpolitikern ist das Albtraum-Szenario für eine Innentäter-Manipulation, auch nach der Logik des hessischen Innenministeriums. So etwas haben selbst wir uns nicht vorstellen können”, sagte der Sprecher des Chaos Computer Club (CCC), Dirk Engling

In zwei Wahllokalen waren Wahlbeobachter des CCC für längere Zeit alleine mit den bereits angelieferten Wahlcomputern, bevor der Wahlvorstand eintraf. Manipulationen hätten problemlos vorgenommen werden können.

In mindestens einem Wahllokal versagte die NEDAP-Technik: Ein Wahlcomputer in Viernheim zeigte nach Inbetriebnahme um kurz vor 8 Uhr nur eine Fehlermeldung an. Eine normale Wahl war somit unmöglich. Erst nach einer Stunde war ein Ersatzcomputer im Wahllokal eingetroffen. In dieser Zeit konnten viele Wähler ihr Wahlrecht nicht ausüben.

Und so weiter und so fort.

Mensch sollte die Augen offen halten beim Bemühen österreichischer PolitikerInnen solche Systeme auch bei uns zu testen. Denn sind sie erstmal in Anwendung, ist es sehr schwer sie wieder loszuwerden.

Kärcher Nachspiel

Posted in politik with tags , , , , , on Januar 27, 2008 by stefon

Über die rassistischen Ausfälle der Grazer BZÖ im Wahlkampf habe ich ja bereits berichtet. Da ging es auch um die Firma Kärcher, welche Hochdruckreiniger verkauft.

Damals BZÖ-Spitzenkandidat Generalsekretär Gerald Grosz:

gewaltbereite Undemokraten mit dem Kärcher wegspritzen

Die Firma Kärcher hat nun davon erfahren und rechtliche Mittel angedroht.

Geschäftsführer Schwab meinte, dass sich sein Unternehmen nicht in eine politische Diskussion involvieren lasse. Man müsse sich daher vehement dagegen wehren, Reinigungsgeräte seiner Firma gegen Menschen welcher Herkunft, Abstammung, Religion auch immer zu erheben oder einzusetzen.

Gratulation an die Firma sich nicht in menschenfeindliche Propaganda einspannen zu lassen.

Grosz reagiert auch sogleich

Ich freue mich über den Beitrag der Firma Kärcher zur Grazer Faschingszeitung und muss erst klären, ob Kärcher diese lächerliche und kindische Klage überhaupt ernst meint

Ich freue mich sehr darüber dass es Menschen gibt die offen zeigen, dass sie mit solchem Gedankengut nun wirklich nicht in Verbindung gebracht werden wollen.

Quelle: DerStandard.at

Öffentlichkeit über Effizienz von Videoüberwachung getäuscht

Posted in politik with tags , , , , on Januar 26, 2008 by stefon

Wie quintessenz berichtet räumt die britische Polizei eklatante Schwächen der Videoüberwachung ein.

… Andere Länder seien zwar längst erstaunt, in welchem Ausmaß die Briten durch „Closed Circuit Television“ (CCTV) bespitzelt würden, erklärte der Ermittler am Donnerstag im Verfassungsausschuss des House of Lords.
Die Abschreckungswirkung sei aber sehr gering. Der Experte der Vereinigung der lokalen Polizeichefs gab zudem zu, dass die Öffentlichkeit über die Effizienz der elektronischen Augen „in die Irre geführt“ worden sei.

Es ist auch eine ausführliche Studie über die Entwicklung und den Stand des britischen Video-Überwachungssystes zu lesen.
Quelle: quintessenz.at

Macht Essen!

Posted in frauen, kapitalismus kritik, soziales, umwelt with tags , , , , , , , , on Januar 25, 2008 by stefon

Macht Essen! 22.-24. Februar 2008 | Salzburg

Bäuerinnen produzieren und verarbeiten den allergrößten Teil der Lebensmittel dieser Erde. Sie sind seit Tausenden von Jahren für die Ernährung ihrer Familien und der Gesellschaft verantwortlich. In den vergangenen 100 Jahren jedoch wurde die Verfügungsgewalt über die Ernährung der Familien und der Gesellschaft den Frauen und Bäuerinnen in aller Welt aus den Händen genommen. Im Zuge der Industrialisierung der Landwirtschaft und der Ernährungswirtschaft wurden die Versorgungsarbeiten entfremdet. Der „Markt“ bestimmt, wer was wann und wie produziert, verarbeitet und isst. Nicht eine gerechte Verteilung der Aufgaben in der Versorgung der Gesellschaft auf beide Geschlechter war das Ziel dieser Entfremdung, sondern ein Machtgewinn auf Seiten der Mächtigen.

So kann mensch auf der Seite der österreichischen Bergbauern- und Bäuerinnen Vereinigung lesen. Und sie haben damit ganz und gar nicht unrecht.
So veranstalten sie mit Hilfe einer lange Liste von UnterstützerInnen ein 4 tägiges Seminar zum Thema: Macht und Essen.

Macht Essen

Wir sind jedoch der Meinung, dass es in Zukunft viele Bäuerinnen braucht, um die Bevölkerungen mit gesunden und ressourcenschonend produzierten Lebensmitteln zu versorgen.
Wir wissen, dass wir Bäuerinnen im Norden uns mit den Bäuerinnen im Süden solidarisieren müssen, wenn wir unser gemeinsames Überleben sichern wollen. Wir unterstützen das Konzept der Ernährungssouveränität, das allen Völkern das Recht zugesteht, sich mit gesunden und kulturell angepassten Lebensmitteln zu versorgen und die dazu nötige Agrar- und Ernährungspolitik selbst zu bestimmen.
Wir treffen uns im Februar 2008 in Salzburg, Österreich, um gemeinsam Umsetzungsmöglichkeiten für die Ernährungssouveränität zu entwickeln und diese auch von der Politik und von uns selbst einzufordern. Wir laden alle Bäuerinnen und am Thema Ernährung interessierten Frauen zu diesem Treffen ein!

Hier kann mensch mehr Details über das Seminar und die Anmeldung erfahren…