Archive for the umwelt Category

Wachstum ohne Ende – das Problem unserer Zeit?

Posted in antikapitalismus, kapitalismus kritik, umwelt with tags , on September 14, 2014 by stefon

Letztens durfte ich an einer privaten Diskussion zum Thema Wachsum teilnehmen. Die Gedanken und Argumente die dabei vorkamen, will ich in diesem Blogposting zusammenfassen.

Ausgangspunkt ist die These: Wachstum (in dieser Gesellschaft und wahrscheinlich auch generell) ist etwas problematisches. Das scheint auch auf der Hand zu liegen: Die Menschheit verfügt nicht über 4,6 oder 150 Erden sondern über genau eine. Augescheinlich ist dadurch auch: Resourcen sind begrenzt. Wer sich dem bewusst ist und auf die Welt einen Blick wirft dem oder die könnte nun schon der Gedanke kommen: Das Wachstum ist schuld an soviel Zerstörung der Umwelt. Wer sich so etwas denkt, kommt dann auch ganz schnell auf eine Lösung: Unternehmen, die produzieren ja materielle Güter, sollten aufhören zu wachsen. Zu diesem Gedankengang gibt es einiges zu sagen. Weiterlesen

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Plastiksackerl abschaffen? Nein danke!

Posted in antikapitalismus, politik, soziales, umwelt on Juli 20, 2012 by stefon

Es gibt viel Kritik an Plastiksackerl: Sie sind unökologisch in der Produktion, sie verunreinigen die Meere und Plastik ist generell ungesund. Und trotzdem sage ich: Kampagnen zum Abschaffen der Plastiksackerl? Nein danke! Warum?

Es geht mir nicht darum zu sagen, dass Plastiksackerl etwas positives sind. In keinem Fall. Ich stimme der Kritik an ihnen auch zu. Und doch bin ich gegen jede Kampagne, welche zum Kauf von Alternativen von Plastiksackerln oder zum Verbot derselbigen aufruft.

Was steckt nun hinter der Kritik an Plasticksackerl. Doch nicht der Wunsch dass Plastiksackerl aufhören die Umwelt zu verschmutzen. Nein, es ist natürlich der Wunsch nach dem Stop an Umweltzerstörung selbst.

Und wie soll dieser Wunsch nach Stop der Umweltverschmutzung durch Plastiksackerl erreicht werden? Durch deren Verbot oder durch Konsumverweigerung. Und es stimmt: Könnte das durchgesetzt werden, würde auch dieses Problem verschwinden.

Doch wäre damit der Wunsch nach Stop der Umweltverschmutzung erfüllt? Mitnichten. Denn was wäre denn die Alternative für das Plastiksackerl? Schwer zu sagen. Eine wäre zum Beispiel das Kartoffelsackerl. Wäre das besser? Schließlich wäre es ja nicht aus Plastik und ökologisch abbaubar. Sehen wir uns das genauer an:

  • Die Produktion dieser Kartoffelsackerl könnte von MigrantInnen durch miese Jobs erledigt werden und sogar Bio genannt werden
  • Um den erhöhten Bedarf nach Kartoffeln zu erfüllen, könnten mehr und mehr chemische Dünger verwendet werden. Gut für die Umwelt? Wahrscheinlich nicht.
  • Der Preis für das Lebensmittel Kartoffel könnte steigen – schlecht für Menschen mit wenig oder keinem Einkommen
  • Lohnabhängige in der Plasikindustrie könnten ihren Job verlieren
  • usw usf

Da stellt sich die Frage: Wären diese Veränderungen besser? Ist ein hungernder Mensch besser als ein Plastiksackerl im Meer? Schwer zu sagen und auch nicht zu beantworten. Klar ist: Plastiksackerl abschaffen: Das ist möglich. Doch was dies bewirken würde: Schwer zu sagen.

Eines ist jedoch klar: Das Ziel der Produktion in dieser Wirtschaft, der Profit, ist gleich geblieben. Und solange der Profit als Ziel bleibt, macht es Sinn möglichst billig zu produzieren. Egal welche ökologischen und sozialen Kosten dies bewirkt. Und wer an an diesen Schrauben der Produktion mittels Konsumverweigerung oder Verboten dreht, weiß nicht was es bewirkt.

Daher muss das Ziel sein: Eine Wirtschaft nicht für den Profit, sondern eine Wirtschaft die als Ziel die Bedürfnisse der Menschen hat.

Greenwashing

Posted in medien, umwelt with tags , , , , , , , , on August 19, 2009 by stefon

Greenwashing oder Greenwash (englisch wörtlich grün waschen, in Anspielung auf grün als Symbol für Natur und Umweltschutz und Waschen im Sinne von Geldwäsche oder sich reinwaschen, bzw. als Analogiebildung zu whitewash, englisch für schönfärben) ist eine kritische Bezeichnung für PR-Methoden, die darauf zielen, einem Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsvolles Image zu verleihen (Deutsch etwa: „sich ein grünes Mäntelchen umhängen“).

Hierbei werden die Techniken der Öffentlichkeitsarbeit, der Rhetorik und der Manipulation benutzt, um einer Firmengeschichte oder den aktuellen Unternehmensaktivitäten eine weiße Weste zu verpassen. So behaupten die Unternehmen unter anderem, die Ausrottung der Armut und des Welthungers voranzutreiben, ihre Produkte fair zu handeln oder auf ökologisch verträgliche Weise herzustellen. [wikipedia]

Beispiele für Greenwashing gibt es einige. Ob es Millionenspenden von Shell an notleidende AfrikanerInnen sind (die erst durch die von Shell mitverursachten ökologische Katastrophen notleidend wurden) oder eben der aktuelle Werbespot der RWE ist. Dieser Werbespot will uns sagen: RWE steht für Saubere & Grüne Energie.

Hier die Richtigstellung:

Anteil der erneuerbaren Energie bei RWE: Gerade mal 2%!

RWE – Die Wahrheit zum Spot

Posted in politik, umwelt with tags , , , , , , on August 17, 2009 by stefon

Der [deutsche] Energiekonzern RWE hat vermutlich eine Menge Geld ausgegeben, um mit einem Animations-Werbe-Spot das eigene Öko-Image zu polieren. Passenderweise gibt es davon schon einen guten Remix-Spot, der den Werbe-Film mit Fakten füllt: RWE – Energieriesen-Lüge – Die Wahrheit zum Spot.

Quelle: Netzpolitik.org

Twitter Weekly News #1

Posted in aktivismus, antikapitalismus, kapitalismus kritik, netzkultur, politik, rassismus, soziales, twitter weekly news, umwelt with tags , , on Juli 5, 2009 by stefon

Mal ein neuer Versuch interessante Links und Neuigkeiten unters „Volk“ zu streuen. Tweets die ich diese Woche verbreitet habe

Zwei Grad Ziel wird nicht erreicht

Holz ersetzt Atomkraftwerke?

Posted in umwelt with tags , , , , , , , on März 13, 2009 by stefon

Holz ist, entgegen mancher Vorurteile, ein umweltschonender Brennstoff. Forscher plädieren dafür, das nachwachsende Material in größerem Umfang einzusetzen.

Mit der richtigen Technik ist es möglich, den Rohstoff auf sehr saubere Art zu verbrennen. Holz, wählt man die richtige Quelle, kann kostengünstig bereitgestellt werden. Und dass im Lebenszyklus nicht mehr Kohlenstoff in Form von CO2 in die Luft geblasen werden kann, als der Baum zuvor aufgenommen hat, ist auch völlig logisch – also ein insgesamt kohlendioxid-neutraler Prozess.

Auf die ganze USA bezogen, könnte Holz etwa zwei Drittel mehr an erneuerbarer Energie liefern als Wasserkraft – und etwa halb so viel, wie heute im gesamten Land in Kernkraftwerken erzeugt wird.
[weiterlesen auf telepolis]

Miss Nuclear 09

Posted in feminismus, frauen, umwelt with tags , , , , , , on Februar 15, 2009 by stefon

Die Atomlobby ist zwar auch in Deutschland mächtig am Rühren. Aber die Russen könnten den deutschen Nuklearfreunden einen Schritt voraus sein. Die Pro-Atom Website  nuclear.ru organisiert, zusammen mit Atomenergoprom und Nuclear Power, zum sechsten Mal den jährlichen Schönheitswettbewerb Miss Atom im Internet. [weiterlesen auf TelePolis]

Autsch in zweifacher Hinsicht.