Archiv für August, 2010

FPÖ wirbt mit „Wiener Blut“

Posted in aktivismus, politik, rassismus with tags , , , , , , , , , , on August 18, 2010 by stefon

Nachdem die FPÖ seinerzeit mit „Reinrassig & Echt“ geworben hat, gibt es nun für den Wien Wahlkampf ein neues „Schmankerl“ der rechts(extremen) Partei.

Mehr Mut für unser "Wiener Blut" - Zuviel Fremdes tut nicht gut

Mehr Mut für unser "Wiener Blut" - Zuviel Fremdes tut niemanden gut

Somit ist die FPÖ also nicht nur beim Konzept „Rasse“ sondern auch beim „reinen österreichischen Blut“angekommen. Viel rechter geht es nicht mehr.
Mehr Infos zu der Plakatkampagne gibts auf stopptdierechte.at

Sich nur darüber ärgern aber nichts tun, wäre doch etwas deppremierend.  Es gibt viele Möglichkeiten gegen diese Plakate zur Wehr zu setzen, eine davon ist eine Beschwerde beim österreichischen Werberat

Hier könnt ihr eure Beschwerden deponieren!

Argument, die in der Beschwerde untergebracht werden können

  • „Wiener Blut“ kombiniert mit „zu viel Fremdes“ geht eindeutig auf national sozialistisches Blut und Boden Gedankengut zurück
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Konsum – Wir gehen wählen jeden Tag

Posted in antikapitalismus, kapitalismus kritik, politik with tags , , , , , , , , on August 11, 2010 by stefon

Das Therma Konsum und dessen Rolle im kapitalistischen System verfolgt mich nun seit längerem. Da dieses Thema sehr groß ist, versuche ich einzelne Aspekte nach und nach anzugehen.

Heute möchte ich über diese Annahme sprechen: Durch meinen täglichen Konsum, wähle ich zwischen Produkte. Konsum ist also etwas demokratisches.

Um diese Annahme genauer anzusehen, müssen wir uns zuerst mit dem Begriff der Wahl auseinandersetzen. Eine Wahl besitzt also eine besondere Eigenschaft

  • Jede Stimme ist gleich viel wert

Wahlen sind oft geheim, müssen es aber nicht sein. Es kann auch demokratische Abstimmungen geben die nicht geheim sind. Dieser Aspekt wird hier also nicht vernachlässigt.

In einer Abstimmung besitzt normalerweise JEDE Person GENAU eine Stimme. Beim Konsum ist das gerade nicht gegeben. Menschen haben unterschiedliche finanzielle Mittel. Also besitzen die einen mehr und die anderen wesentlich weniger Stimmen beim Konsum. Würde das Prinzip des Konsum auf eine Parlamentswahl angewendet werden, so würde dies also bedeuten dass reichere Menschen mehr Stimmen haben als andere. Also ganz und gar nicht demokratisch.

Mit diesem simplen Argument zeigt sich: Der Konsum ist also nicht demokratisch!

(Zum Thema „Wohlstands- und Überflussgesellschaft‘ – ‚Konsumterror – Konsumentenmacht‘:Konsum im Kapitalismus“ gibts einen empfehlenswerten Podcast)

Salzburger Weihbischof Laun: Tote bei Loverparade Strafe Gottes

Posted in politik with tags , , , , , , , , , on August 6, 2010 by stefon

Auch ohne allerlei Kirchenskandalen wäre ich aus der Kirche ausgetreten. Durch die frauenfeindliche Politik und deren strikten Hierarchie hat sie sich für mich selbst vor langem delegitimiert. Jedoch gibt es noch genug Menschen in Österreich die dem katholischen Verein die Treue halten.

Für die ist es vielleicht von Interesse was der Salzburger Weihbischof Laun zum Thema Loveparade von sich gibt

Bischof Andreas Laun über das Unglück von Duisburg und die Strafe Gottes: Love-Parade ist kein „harmloses Feiern“ – Wenn Gott „straft“, tut er dies mit der Absicht, den Menschen zurückzuholen, Gott straft aus Liebe!

Nun kann man zwar manchmal sogar von katholischen Theologen hören, dass Gott nicht strafe, nur ist das nicht katholisch! Denn in der Bibel steht es anders, nicht nur einmal! Zugleich korrigiert die Bibel auch das verbreitete Missverständnis, als ob Strafe dasselbe wäre wie die Befriedigung eines hässlichen, grausamen Gelüstes auf Rache! Und dies trifft auf Gott natürlich nicht zu! Wahr ist vielmehr: Wenn Gott ,,straft“ tut er dies mit der Absicht, den Menschen zurückzuholen, Gott straft aus Liebe!
[Quelle: kath.net]

Gott hat also voller Liebe die Menschen dort ersticken lassen. Solche Meinungen von sich zu geben ist in der Kirche kein Problem. Da gibt es nur ein zu sagen: kirchenaustritt.at

Mit der Kirchensteuer kann mensch viel viel sinnvollere Projekte sponsern (z.b. Amnesty International)

Erst kommt das Fressen, dann die Moral: Knäcke

Posted in aktivismus with tags , , , on August 2, 2010 by stefon

„Erst kommt das Fressen, dann die Moral“
Zitat Bertold Brecht

Und darum hier ein kleines Rezept wie ihr euer eigenes lecker Knäcke machen könnt.

Zutaten:

  • 1 DL Haferflocken
  • 1 DL Leinsamen
  • 1 DL Sesam
  • 1 DL Sonnenblumenkerne
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 3 1/2 DL Vollkornmehl
  • 1 1/4 DL Öl
  • 3 DL Wasser

Alles zusammenmischen und zu einem Teig kneten. Den entstehenden Teig dann dünn auf ein Backblech mit Papier aufdrücken. Sollte für 2 Backbleche reichen. Das ganze mit 180 Grad in den Ofen und nach ca. 20 min rausnehmen.

Variationen:

  • Mit einem scharfen Öl vermischen, dadurch pikanter
  • Während der Backen Käse drauf streuen, um Käsekruste zu bekommen

Mahlzeit und viel Spass!