Archiv für Dezember, 2008

Wo ein Rechtsextremer herkommt…

Posted in politik with tags , , , , , , , , , , , on Dezember 31, 2008 by stefon

.. gibt es wohl viel viel mehr.

Seitem Martin Graf (FPÖ) von SPÖ, ÖVP, FPÖ und den BZÖ zum dritten Nationalratspräsidenten gewählt wurde, ist klar: Nationalrat wählt Rechtsextremen aus «Tradition»

Nun folgt natürlich der nächste Schlag, Martin Graf holt mehr Mitgleider aus der deutsch-nationalen-rechten schlagende Burschenschaft Olympia (welche auch Lieder wie: Mit 6 Millionen Juden geht der Spass erst an… mögen).

Und diese zeigen prompt aus welchem Holz sie geschnitten sind, bestellen Goodies aus dem rechten-extremen Online Aufruhr – Versand (derzeit offline).

Und was für Goodies:

  • Ich bereue nichts
  • Wer A sagt, muss auch DOLF sagen
  • White Power

Anstatt nun diese Mitarbeiter zu entlassen zeigen SPÖ und ÖVP wieder deren Willenstärke gegen rechtes Denken: Sie schwadronieren, getan wird nichts.
Rechtsextremismus darf nirgends einen Platz haben! Homophobie, Rassismus und Antisemitismus haben weder im Parlament, noch auf der Strasse etwas zu suchen.

Um euren Unmut zu zeigen, könnt ihr hier erscheinen: WKR-Ball 2009: Kein Grund zum Feiern! Gegen Rechtsextremismus im Parlament, in den Köpfen und auf der Straße
30 Jänner 2009, 17:00 Uhr, Europaplatz / Westbahnhof Wien
Demo gegen den deutschnationalen WKR-Ball!
Gegen Rechtsextremismus im Parlament, in den Köpfen und auf der Straße!
Männerbünde auflösen!
Für eine starke antifaschistische Bewegung!

Quellen:
orf.at
derstandard.at

Lesetip #3

Posted in kapitalismus kritik, soziales with tags , , , , , , on Dezember 28, 2008 by stefon

Krankheitsbekämpfung und Persönlichkeitsformung
Interview mit Charlotte Jurk über Antidepressiva und Neoliberalismus
Depression ist eine Krankheit, die von den dunklen Seiten einer krisengeschüttelten Konkurrenzgesellschaft zeugt: Einsamkeit, Lethargie und Angstzuständen. Für die Pharmaunternehmen stellt sie einen riesigen Markt dar. Ein Effekt, den Charlotte Jurkin ihrem Buch „Der niedergeschlagene Mensch. Depression – Geschichte und gesellschaftliche Bedeutung einer Diagnose“ untersucht hat.

n den USA wurde Prozac ganz offensiv als ,,Glücksdroge“ auf den Markt geworfen. 1990 – das neoliberale Programm hat seinen Siegeszug angetreten – schreibt der amerikanische Psychiater Peter Kramer ein Buch über Prozac: Jetzt endlich sei es möglich, die eigene Persönlichkeit zu formen. Wozu noch Depression? In Momenten der Schwäche oder der Krise führt diese Pille dazu, dass man sich wieder hineinstürzen kann in Genuss und Konkurrenzkampf.

Calvin and Hobbes: Die Finanzkrise

Posted in blub with tags , , , on Dezember 26, 2008 by stefon

Hier klicken für das grosse Bild

The financial Crisis

Weihnachten

Posted in blub with tags , , , on Dezember 24, 2008 by stefon

Quelle: NDR- Team Deutschland

Green is green is green?

Posted in blub, umwelt with tags , , , , on Dezember 24, 2008 by stefon

Ich weiss schon, MTV ist jetzt nicht gerade Vorreiter in Sachen Revolution, Friede und Eierkuchen. Aber ich finde das Video eigentlich ganz nett.

Wie das Finanz-System funktioniert

Posted in antikapitalismus, blub, kapitalismus kritik with tags , , on Dezember 23, 2008 by stefon

Etwas verkürzend, etwas falsch, aber trotzdem irgendwie witzig:

Der junge Chuck will mit einer eigenen Ranch reich werden.
Als Anfang kauft er einem Farmer ein Pferd ab.
Er übergibt dem Farmer seine ganzen 100 Dollar und dieser verspricht, ihm das Pferd am nächsten Tag zu liefern.

Am nächsten Tag kommt der Farmer vorbei und teilt Chuck eine schlechte Nachricht mit:
„Es tut mir leid, Kleiner, aber das Tier ist in der Nacht tot umgefallen.“
Meint Chuck: „Kein Problem. Gib mir einfach mein Geld zurück.“
„Geht nicht“, eröffnet ihm der Farmer. „Ich habe das Geld gestern bereits für Dünger ausgegeben.“
Chuck überlegt kurz. „Na dann“, fängt er an, „nehme ich das tote Biest trotzdem.“
 „Wozu denn?“ fragt der Farmer.
„Ich will es verlosen“, erklärt ihm Chuck. „Du kannst doch kein totes Pferd verlosen!“, staunt der Farmer.
Doch Chuck antwortet: „Kein Problem! Ich erzähl‘ einfach keinem, dass es schon tot ist…“

Monate später laufen sich Chuck – fein in Anzug und schicken Schuhen – und der Farmer in der Stadt über den Weg. Fragt der Farmer: „Chuck! Wie lief’s denn mit der Verlosung des Pferde-Kadavers?“
„Spitze“, erzählt ihm Chuck. „Ich habe über 500 Lose zu je 2 Dollar verkauft und meine ersten 1.000 Dollar Profit gemacht.“  „Ja… gab’s denn keine Reklamationen?“
„Doch – vom Gewinner“, sagt Chuck. „Dem habe ich dann einfach seine 2 Dollar zurückgegeben.“

Heute verkauft Chuck strukturierte Finanzprodukte bei einer Investmentbank.

Vor gar nicht langer Zeit…

Posted in feminismus, frauen, soziales with tags , , , , , , on Dezember 22, 2008 by stefon

Frauenbild in Österreich. Vor rund dreißig Jahren. Daran gemessen ist viel geschehen. Das bewusst gemacht, macht vieles begreifbarer. Umso unerträglicher die Selbstgerechtigkeit mit der viel zu viele Männer und Frauen eine Gleichstellung der Geschlechter in Österreich als Selbstverständlich behaupten und mit dem Finger auf patriachale Systeme in MigrantInnenfamilien zeigen.

Hoffnung auf weitere Schritte. Angst vor Rückschritten. Bewusstmachen. In Erinnerung rufen. Weiterhin für Gleichberechtigung eintreten.

Anita Pleschko hat in ihrem Blog zu diesem Thema alte Videos gesucht und gefunden. Ansehen empfehlenswert.

Sexualerziehung Die Pille Ledige Mütter

Quelle: Anita Pleschkos Blog