Archiv für umwelt

Greenwashing

Posted in medien, umwelt with tags , , , , , , , , on August 19, 2009 by stefon

Greenwashing oder Greenwash (englisch wörtlich grün waschen, in Anspielung auf grün als Symbol für Natur und Umweltschutz und Waschen im Sinne von Geldwäsche oder sich reinwaschen, bzw. als Analogiebildung zu whitewash, englisch für schönfärben) ist eine kritische Bezeichnung für PR-Methoden, die darauf zielen, einem Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsvolles Image zu verleihen (Deutsch etwa: „sich ein grünes Mäntelchen umhängen“).

Hierbei werden die Techniken der Öffentlichkeitsarbeit, der Rhetorik und der Manipulation benutzt, um einer Firmengeschichte oder den aktuellen Unternehmensaktivitäten eine weiße Weste zu verpassen. So behaupten die Unternehmen unter anderem, die Ausrottung der Armut und des Welthungers voranzutreiben, ihre Produkte fair zu handeln oder auf ökologisch verträgliche Weise herzustellen. [wikipedia]

Beispiele für Greenwashing gibt es einige. Ob es Millionenspenden von Shell an notleidende AfrikanerInnen sind (die erst durch die von Shell mitverursachten ökologische Katastrophen notleidend wurden) oder eben der aktuelle Werbespot der RWE ist. Dieser Werbespot will uns sagen: RWE steht für Saubere & Grüne Energie.

Hier die Richtigstellung:

Anteil der erneuerbaren Energie bei RWE: Gerade mal 2%!

RWE – Die Wahrheit zum Spot

Posted in politik, umwelt with tags , , , , , , on August 17, 2009 by stefon

Der [deutsche] Energiekonzern RWE hat vermutlich eine Menge Geld ausgegeben, um mit einem Animations-Werbe-Spot das eigene Öko-Image zu polieren. Passenderweise gibt es davon schon einen guten Remix-Spot, der den Werbe-Film mit Fakten füllt: RWE – Energieriesen-Lüge – Die Wahrheit zum Spot.

Quelle: Netzpolitik.org

Holz ersetzt Atomkraftwerke?

Posted in umwelt with tags , , , , , , , on März 13, 2009 by stefon

Holz ist, entgegen mancher Vorurteile, ein umweltschonender Brennstoff. Forscher plädieren dafür, das nachwachsende Material in größerem Umfang einzusetzen.

Mit der richtigen Technik ist es möglich, den Rohstoff auf sehr saubere Art zu verbrennen. Holz, wählt man die richtige Quelle, kann kostengünstig bereitgestellt werden. Und dass im Lebenszyklus nicht mehr Kohlenstoff in Form von CO2 in die Luft geblasen werden kann, als der Baum zuvor aufgenommen hat, ist auch völlig logisch – also ein insgesamt kohlendioxid-neutraler Prozess.

Auf die ganze USA bezogen, könnte Holz etwa zwei Drittel mehr an erneuerbarer Energie liefern als Wasserkraft – und etwa halb so viel, wie heute im gesamten Land in Kernkraftwerken erzeugt wird.
[weiterlesen auf telepolis]

Lesetip #2

Posted in aktivismus, kapitalismus kritik, medien, politik, umwelt with tags , , , , , , , , , , , , on Dezember 21, 2008 by stefon

Der zweite Lesetip beschäftigt sich thematisch mit Umwelt, Klima, der Politik mit diesem Thema und ähnlichen Katastrophen.

Auto-Kompromiss weiter verwässert
Europas Autobauer können aufatmen. Nachdem sie ihre Selbstverpflichtungen zur Verminderung des Kohlendioxidausstoßes von Neuwagen nicht eingehalten haben, bekommen sie nun erneut eine Fristverlängerung. [weiterlesen]

EU-Kommission erlaubt Einfuhr von Gensoja
Die EU-Kommission hat die Einfuhr von genetisch veränderten Sojabohnen des US-Agrarkonzerns Monsanto zur Vermarktung innerhalb Europas genehmigt, meldet die Agentur Reuters. Das Produkt dürfe laut Kommission in den kommenden zehn Jahren in allen 27 EU-Mitgliedsländern vertrieben werden. [weiterlesen]

Arktis 2015 eisfrei?
Schon um das Jahr 2015 herum könnte der arktische Ozean im Sommer eisfrei sein. [Weiterlesen]

Berichterstattung über Klimaerwärmung geht zurück
Nach einer Studie gab es in Zeitungsartikeln 2007 einen Peak, seitdem fällt mit der aufkommenden Finanzkrise die mediale Aufmerksamkeit deutlich ab. [Weiterlesen]

Abenteuerspielplatz Kohlekraftwerk
Ganz Großbritannien staunt über einen wagemutigen Sabotage-Akt in Kingsnorth. [weiterlesen]

Der schmutzige Gipfel
Weshalb der EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag als Erfolg gefeiert wird, wissen nur die Teilnehmer selbst: Das Konjunkturpaket beseitigt nur Symptome, nicht aber Ursachen der aktuellen Krise; die zumindest verbal existierende Klimapolitik wird aufgeweicht und der Lissabonner Vertrag durchgesetzt – mit Ködern für die irische Bevölkerung und Abstrichen am Abkommen selbst.  [weiterlesen]

Anzeichen für Rückkopplung
Arktisforscher stoßen auf unerwartet große Quellen von Treibhausgasen. [weiterlesen]

Vergesst den Straßenbau
Eigentlich wäre die Krise eine prima Gelegenheit, alte Fehler nicht wieder und wieder zu wiederholen… [weiterlesen]

Drastisches Klimaschutzgesetz

Posted in politik, umwelt with tags , , , , , , on November 21, 2008 by stefon

Drastisches Klimaschutzgesetz .. in England beschlossen.

Das britische Parlament hat ein Gesetz zur drastischen Reduzierung der Treibhausgasemissionen beschlossen. Die gestern abschließend angenommene Regelung sieht vor, dass der CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent verringert werden muss. Darauf sollen alle Bereiche der Industrie und des Wirtschaftslebens festgelegt werden, auch die Schifffahrt und die Luftfahrt. [mehr]

Das klingt ja SEHR vielversprechend. Dagegen sieht Österreich sehr schlecht aus. Von Thema Klima habe ich in den rot/schwarzen Koalitionsverhandlungen nichts gehört. Und dass wir aufgrund zu hohen CO2 Ausstosses einiges an Strafe zahlen müssen, zeigt auch die Untätigkeit in diesem Bereich.

Internationale Energieagentur: Weltenergiesystem steht an einem Scheideweg

Posted in politik, umwelt with tags , , , , , , on November 19, 2008 by stefon

Das Weltenergiesystem steht an einem Scheideweg. Die derzeitigen weltweiten Trends von Energieerzeugung und -verbrauch sind eindeutig nicht zukunftsfähig, in ökologischer ebenso wie in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht. Das kann jedoch – und muss auch – geändert werden. Noch ist Zeit für einen Kurswechsel.

Wie in dem Telepolis Artikel zu lesen ist, geht die IEA von einem baldigen Peak Oil aus, sprich der Ölpreis wird bald (1-2 Jahre) wieder bis auf 120 Dollar steigen und nicht wieder auf einem niedrigen Niveau zurückfallen.

Die IEA hat zum Beispiel auch ihre Projektion des Ölpreises deutlich nach oben revidiert. Nun geht sie davon aus, dass der Ölpreis bis 2030 auf durchschnittlich 120 US-Dollar (zu Preisen von 2007) steigen wird. Die Zeiten billigen Öls seien vorbei, der gegenwärtige Preisverfall sei wahrscheinlich nichts als eine Episode.

Nicht vergessen darf mensch dass diese Aussagen gerade deswegen so brisant sind dar

Das ist ein durchaus bemerkenswerter Vorgang, denn bisher hat sich die IEA ganz im Sinne ihrer Finanziers von der OECD, dem Club der reichen Industriestaaten, in ihren Analysen meist recht konservativ gegeben. Sie hat die Atomkraft in den Himmel gelobt, die erneuerbaren Energieträger klein geredet und die Diskussion über Peak Oil, den Punkt der Förderhöchstmenge, geflissentlich ignoriert.

Also kann mensch getrost annehmen: Auch diese Ansagen sind noch harmlos und optimistisch.

Quelle: Telepolis

atomstrom ist billig

Posted in umwelt with tags , , , , , , , , , on November 11, 2008 by stefon

In der Reihe: Frequently Told Lies About Energy: Atomstrom ist billig

  • 1 kwh strom aus windkraftwerken kostet 7 cent – 1 kwh strom aus akws kostet 14 cents – und das, ohne kosten für endlagerung, versicherung und “dekomissionierung” (also Abbau) mit einzuberechnen!
  • allein die endlagerung kostet in den usa (yucca mountain) für den müll von 101.000 mw kostet 96 mrd dollar pro jahr – d.h. pro installiertem mw fast eine milliarde!

Quelle: Elisabeth Kirschbaum