Internationale Energieagentur: Weltenergiesystem steht an einem Scheideweg


Das Weltenergiesystem steht an einem Scheideweg. Die derzeitigen weltweiten Trends von Energieerzeugung und -verbrauch sind eindeutig nicht zukunftsfähig, in ökologischer ebenso wie in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht. Das kann jedoch – und muss auch – geändert werden. Noch ist Zeit für einen Kurswechsel.

Wie in dem Telepolis Artikel zu lesen ist, geht die IEA von einem baldigen Peak Oil aus, sprich der Ölpreis wird bald (1-2 Jahre) wieder bis auf 120 Dollar steigen und nicht wieder auf einem niedrigen Niveau zurückfallen.

Die IEA hat zum Beispiel auch ihre Projektion des Ölpreises deutlich nach oben revidiert. Nun geht sie davon aus, dass der Ölpreis bis 2030 auf durchschnittlich 120 US-Dollar (zu Preisen von 2007) steigen wird. Die Zeiten billigen Öls seien vorbei, der gegenwärtige Preisverfall sei wahrscheinlich nichts als eine Episode.

Nicht vergessen darf mensch dass diese Aussagen gerade deswegen so brisant sind dar

Das ist ein durchaus bemerkenswerter Vorgang, denn bisher hat sich die IEA ganz im Sinne ihrer Finanziers von der OECD, dem Club der reichen Industriestaaten, in ihren Analysen meist recht konservativ gegeben. Sie hat die Atomkraft in den Himmel gelobt, die erneuerbaren Energieträger klein geredet und die Diskussion über Peak Oil, den Punkt der Förderhöchstmenge, geflissentlich ignoriert.

Also kann mensch getrost annehmen: Auch diese Ansagen sind noch harmlos und optimistisch.

Quelle: Telepolis

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