Archiv für tierrechtlerInnen

TierrechtlerInnen frei!

Posted in aktivismus, umwelt with tags , , , on September 2, 2008 by stefon

Die umstrittene Untersuchungshaft für eine Gruppe von Tierschützern wird aufgehoben. Das ordnete die Oberstaatsanwaltschaft an. Der Hauptverdächtige kündigte bereits an, seine Tierrechtsaktivitäten fortsetzen zu wollen. [orf.at]

Nach Monaten Untersuchungshaft sind die TierrechtlerInnen endlich frei.

Was von den TieraktivistInnen und auch den Grünen lange vorgebracht wurde, wird nun bestätigt.
Es gab keinen rechtlichen Grund diese Menschen so lange festzuhalten

Mehr Informationen:
DerStandard

TierschützerInnen ohne Grund verhaftet

Posted in aktivismus, politik, umwelt with tags , , , , , , , on August 7, 2008 by stefon

Wie schon berichtet sitzen die TierrechtlerInnen nun seit Mai ohne Anklage in Untersuchungshaft.
Nun wird auch in Deutschland darüber berichtet. Im Europamagazin des ARD findet sich eine kurze Video Reportage zu dem Thema.

Seit Mai sitzen in Österreich zehn Tierschützer in Untersuchungshaft. Der Vorwurf lautet auf Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation nach §278a des Strafgesetzbuches. Dieser ist eigentlich für den Kampf gegen Terroristen, Menschenhändler oder Drogendealern gedacht.

Quelle: DasErste Mediathek

Gegen Käfige und Knäste – Solifestl

Posted in aktivismus, politik, termin, umwelt with tags , , , , , on Juni 22, 2008 by stefon

Gegen Käfige und Knäste – Solifestl (für die inhaftierten TierrechtlerInnen)
am 28.6.2008, 14 Uhr am Mirabellplatz
dazu gibts vegane Leckereien und Infotische

live: Teds n Grog – kult punk folk aus berlin

Quelle: Infoladen Salzburg

Untersuchungshaft für Andersdenkende

Posted in aktivismus, kapitalismus kritik with tags , , , , on Juni 9, 2008 by stefon

Am 21 Mai wurden österreichweit TierrechtlerInnen mit übertriebener Gewalt (Spezialeinheiten mit gezogenen Waffen, Wohnungen aufgebrochen, …) inhaftiert.

Wie jetzt bekannt wurde, hat die Polizei schon jahrelang gegen die TierschützerInnen ermittelt. „Als sich aber herauskristallisierte, dass die Polizei trotz Beschattung und Lauschangriff mit legalen Mitteln nichts gegen den völlig gesetzeskonform operierenden VGT unternehmen kann, machen sie es jetzt auf die schmutzige Tour“, meint Harald Balluch, Geschäftsführer des Verein Gegen Tierfabriken.
„Der Tierschutz soll kriminalisiert und das Image der Tierschutzvereine soll nachhaltig beschädigt werden. Dabei ist sind die Vorwürfe absolut aus der Luft gegriffen. Der VGT lehnt kriminelle Handlungen und Gewalt ab und distanziert sich ausdrücklich von allen gegenständlichen Straftaten.“ [Mehr]

Einen Eindruck von den Vorgängen erhält mensch bei dieser Erzählung

Der frühe Morgen des 21. Mai 2008, 6:00 Uhr. „Plötzlich machte es einen enormen Knall der mich aus dem Schlaf aufschrecken ließ.“, schildert Harald Balluch, Geschäftsführer des Verein Gegen Tierfabriken. „Unmittelbar darauf ein zweiter dumpfer Schlag und eine Gruppe von Personen mit Masken in Kampfmontur stürmten ins Schlafzimmer und bedrohten mich und meine Freundin mit der Waffe im Anschlag.
Sie schrieen auf mich ein. Unsere durch den Überfall verstörten Hunde wurden brutal gepackt und mit Fangschlingen fixiert und hinausgezerrt. Es war entsetzlich.“ [Mehr]

Nun wurde die Untersuchungshaft für die 10 inhaftierten TierrechtlerInnen um weitere 4 Wochen verlängert.

Harald Balluch, Geschäftsführer VGT dazu: „Ich bin aus tiefstem Herzen entsetzt, dass in Österreich Menschen ohne konkretem Tatverdacht und ohne begründeter Verdunkelungs- oder Fluchtgefahr über Wochen völlig willkürlich weggesperrt werden können.
Menschen, die noch nie in ihrem Leben eine Waffe in ihren Händen hielten nun als Terroristen und als Staatsfeinde Nummer eins abzuspempeln ist ein Skandal sondergleichen.
Der Tierschutz feierte Erfolge und wurde der Wirtschaft unangenehm, der unheilvolle § 278 a kommt den Behörden nun sehr entgegen, um Menschen die Gebrauch von ihrer Meinungs- und Demonstrationsfreiheit machen, aus den Weg zu räumen.“ [Mehr]

Um Solidarität mit den Inhaftierten zu üben, gibt es ein Mailformular an Innenministerin Maria Berger und eine Online Petition die ihr unterschreiben könnt.