Archiv für rechtes denken

Gasthof “Zur Alm” Antwort: Kein Problem mit rechtsextremer Band

Posted in politik, rassismus with tags , , , , on Juni 27, 2009 by stefon

Lieber Stefon..
Uns ist es egal welche Einstellung unsere Gäste haben… ob links , rechts, schwarz, weiss, rot oder gelb..
Wie ich dem Standart schon berichtet habe, geht es uns darum, dass sich unsere Gäste gesittet und normal verhalten..
Unser Gasthaus wird als Familienbetrieb geführt und
wir arbeiten nicht für Politik sondern für Geld..wir unterstützen keinerlei politische Aktionen weder mein Vater noch ich..
Ps.: Die Festivität ist ohne Probleme und Zwischenfälle über die Bühne gegangen..
Mfg
Andre Herold

So liest sich die Antwort des Gasthofes zur Alm auf mein Befremden über das Konzert von Rechtsextremen in der Lokal. (Siehe auch DerStandard.at Artkel)

Meine Antwort

Ihnen ist es also egal wenn Bands in ihrem Lokal spielen, welche in ihrem
Liedern rechtsextremes Gedankengut verbreiten?

Ihr Gleichsetzen von verhetzender rechter Ideologie mit „gesittet und normalen
Verhalten“ ist sehr zu bedauern.

Wer dem Gasthof selber Mailen will: office@gasthauszuralm@at

Mehr Infos zu der Veranstaltung finden sich auf dem Blog des DÖW.

Stiegl Keller distanziert sich nicht von rechten Denken

Posted in politik, rassismus with tags , , , , , , , on März 5, 2009 by stefon

Der Stiegl Keller Salzburg hat nicht auf  einen offenen Brief bezügl. der Strache Veranstaltung in ihrem Lokal reagiert. Hier der offene Brief:

Sehr geehrter Herr Kiener, sehr geehrte Geschäftsführung des Stiegl-Kellers,

wie sie sicherlich wissen, wird sich am 26. Februar abermals Strache mit seinen FPÖ-Parteikameraden im Stiegl-Keller einfinden. Wir fragen sie, was sie dazu bewegt, dieser rassistischen Hetze gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund, als eines der zentralen politischen Positionen der FPÖ, stets Platz zu bieten?

Liegt es tatsächlich in ihrem Interesse, dass sich die Marke Stiegl und der traditionsreiche Stiegl-Keller gegenüber Nicht-ÖsterreicherInnen abwertend positionieren möchte? Oder finden sie die Aussage von FPÖ-Chef Karl Schnell bei einer Veranstaltung der Republikaner stimmig und verbreitungswürdig, wonach es skandalös sei, dass „mittlerweile der Schwarzafrikaner in Lederhose in München die Maß bringt“(0). Oder wenn Strache im Stiegl-Keller mit einer plastischen Beschreibung eines Mordes gegen AsylwerberInnen hetzt und dafür euphorischen Beifall erntet: „[…] vom Asylwerber gepackt und rundherum vom Nacken bis zur Gurgel hindurch aufgeschnitten mit dem Messer“(1).

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