Archiv für rassismus

Nachhilfe für ÖVP Anif: Rassismus

Posted in politik, rassismus with tags , , , , , , on März 30, 2010 by stefon

Der Anspruch an Zeitschriften von Parteien kleinerer Gemeinden ist nicht besonders hoch. Kein mensch erwartet sich seitenlange theoretische Gedanken zur Finanzkrise, zum Klimawandel oder den grundsätzlichen sozialen Problemen in unserem und anderen Ländern.

Was mensch sich jedoch zu erwarten und einzufordern hat ist dies: Rassismus hat darin keinen Platz. Kommt er vor, ist er anzuprangern und aufzudecken. Öffentliche Statements und Entschuldigungen zu bewirken.

In der Jänner Ausgabe der „bei uns“ der ÖVP Anif gibt es genau so einen rassistischen Vorfall. Um einen Artikel zum Thema „Schwarzbauten“ zu thematisieren, wurde eine Karikatur hinzugefügt.

Rassistische Karikatur

Rassistische Karikatur

Die rassistische Komponente dieser Karikatur ist leicht zu erklären

  • Die Menschen in der Karikatur werden auf ihre Hautfarbe reduziert
  • Der Kontinent Afrika und deren Einwohner werden mit Korruption assoziiert
  • Das Bild ist eine grobe Stereotypisierung und stempelt AfrikanerInnen als primitiv ab
  • Ein negatives Thema wird mit Menschen anderer Hautfarbe assoziiert

Alle diese Punkte wurden von mir in eine E-Mail an Peter Friedl (von der ÖVP Anif,  peterfriedl@aon.at ) angemerkt. Jedoch zeigt sich Hr. Friedl uneinsichtig.

Karikaturen als eine überzeichnete Darstellung von Menschen oder gesellschaftlichen Zuständen werden verwendet um auf bestimmte negative Dinge aufmerksam zu machen. In diesem Sinne wurde von der ÖVP Anif diese Karikatur, die eine absehbare Entwicklung in unserem Heimatdorf beschreibt, gezeichnet. Dabei beabsichtigte die ÖVP Anif ein keiner Weise abwertende Gefühle oder  rassistische Gedanken zu erwecken bzw. wollte sie niemals mit solchen spielen.

Desweiteren ist der Sachverhalt, bzw. der Missstand, auf den dieser Artikel hinweisen soll im nebenstehenden Text eindeutig  erklärt. „Schwarzbauten“ sind im Österreichischen Bau- und Raumordnungsrecht ein geläufiger Begriff und darf dieser Begriff ohne weitere Bedenken auch formuliert und verwendet werden.

Wenn  die bildliche Darstellung, ethnische oder negativen Assoziationen  hervorruft so bedauern wir dies.

Es wird also kein Fehler zugegeben, der Rassismus in der Karikatur geleugnet und eine öffentliche Entschuldigung ist nicht in Sicht! Ich habe Hr. Friedl eine weitere Mail gesendet mit der Forderung nach einer öffentlichen Entschuldigung. Ich werde weiter über den Vorfall berichten.

Weitere Reaktionen auf diesen Vorfall:

Widerstand im Fekterland

Posted in aktivismus, politik, rassismus with tags , , , , , , , , , , on März 23, 2010 by stefon

Mitte Jänner besuchte unsere allseits beliebte ÖVP Innenministerin das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) Salzburg. Dieser Besuch lief für sie jedoch anders als erwartet ab. Ca. 25 AktivistInnen fanden sich ein um Innenministerin Fekter mit Plakaten und Sprüchen willkommen zu heissen. Im zivilen Ungehorsam wurde dabei auch die Tür zum Veranstaltungsraum des WIFI’s blockiert.

Ziel der Aktion: Auf die restriktive und rassistische Migrations- und Asylpolitik hinzweisen

Beim Eintreffen der Polizei zogen sich die AktivstInnen friedlich aus dem WIFI zurück. Als Abschluss wurden aus den Reihen der AktivistInnen zwei Schweizer Krache auf den leeren Vorplatz des WIFI’s geworfen. Dies wurde von der Polizei als Vorwand genommen zwei der AktivistInnen von hinten zu packen, mit Handschellen zu versehen und für 3 Tage in Untersuchungshaft zu stecken.

Anklagepunkt: Widerstands gegen die Staatsgewalt und der schweren Körperverletzung

Wie ernst Innenministerin Fekter ihre eigenen Gesetze nimmt ist leicht zu sehen. Nur 9 Tage nach dem Vorfall und vor dem Prozess gegen die zwei Aktivisten ehrte sie die beteiligten Polizisten

Im zweiten Fall ehrte Dr. Maria Fekter Polizisten, die am 14. Jänner 2010 im Wifi-Salzburg Ausschreitungen verhindert hatten. Aktivisten hatten in einer Störaktion versucht, Besucher einer Veranstaltung des Wirtschaftsbundes und der Innenministerin am Zutritt zu einem Vortragssaal zu hindern. Nach Verlassen des Gebäudes warf einer der Demonstranten Schweizer Kracher in die Menge. Als ihn ein Polizist zur Rede stellte, griff einer der Aktivisten den Beamten von hinten an. Es kam zu einem Handgemenge. Zwei Personen wurden festgenommen, ein Polizist verletzt. [bmi.gv.at]

Von Unschuldsvermutung ist hier keine Rede. Diese scheint für AktivistInnen gegen Rassismus und Hetze für Fekter nicht vorgesehen zu sein!

Warum es wichtig ist, auf die Strasse zu gehen, hat Bernhard Jenny auf seinem Blog sehr gut beschrieben

„widerstand im fekterland“ fordert umkehr

zwei junge menschen, die wegen ihres protestes heute vor gericht stehen werden –
nicht unbedingt grund genug, um auf die strasse zu gehen

mehr als 10 weitere aktivistInnen, die wegen ihres protestes verwaltungsstrafen erhalten –
nicht unbedingt grund genug, um auf die strasse zu gehen

[…]

das sind die gründe, warum ich hier auf der strasse stehe

dass innenministerin fekter asylwerberInnen
inhaftieren will
und sie damit von anfang an wie schwerverbrecher
behandelt
dass sie menschenrechte offensichtlich nur für
wenige menschen
aber niemals für alle gelten lassen will

[…] [bernhard jennys blog]

Mehr Infos zu der Thematik gibt es auf widerstand-im-fekterland.at

Update:

Die grosse Unwissenheit ist überall

Posted in aktivismus, politik, rassismus with tags , , , , , , , , , on März 10, 2010 by stefon

Wie bereits berichtet fand am 9.3 im Hotel Schaffenrath in Salzburg ein rechtsextremistischer Vortrag von Richard Melisch statt.

Nach Berichten auf DerStandard.at und salzburg.orf.at über den antisemtischen Charakter des Vortrags stieg der Druck auf das Hotel Schaffenrath und auf den freiheitlichen Akademikerverband, welche Melisch eingeladen hatten.

Der freiheitliche Akademikerverband Salzburg bestritt von der Geisteshaltung Melischs zu wissen. Entweder muss mensch diesem Verein extreme Dummheit unterstellen: Wer lädt Menschen ein ohne diese zumindest gegoogelt zu haben (Rezession seines Buches, Vortrag bei der NPD).
Das wahrscheinlichere ist aber:  Sie lügen einfach! Denn schon im Jahr 2004 wurde in Wien Melisch zu einem Vortrag eingeladen. Und auch dieser Vortrag wurde vom FPÖ Akademikerverbund organisiert.
Fazit: Der freiheitliche Akademikerverbund lädt bewusst Rechtsextremisten ein!
Nun zum Ort des Vortrags, dem Hotel Schaffenrath. 6 Tage nach dem bekannt werden des Inhalts des Vortrags gab es keine Reaktion des Managements. Erst nach dem auf Twitter Aufruhr entstand und auf deren Twitter Account viele Fragen bezüglich fehlender Abgrenzung zum Rechtsextremismus aufkamen, reagierte das Hotel. Mit einer Twitter mit folgenden Inhalt:

Wir grenzen uns hiermit KLAR vom Rechtsextremismus ab!Der Raum wird bei uns gemietet,welche Topics darin behandelt werden wissen wir nicht [twitter.com]

Was an sich eine löbliche Aussage ist, verdreht sich ins Gegenteil, wenn daraus keine Konsequenz gezogen wird. Auf weitere Fragen per Twitter und Mail wurde nicht reagiert. Augen zu und durch scheint die Strategie zu sein. Dass es anders geht zeigt das Holiday Inn.

Von einer angemessenen Reaktion des Hotel Schaffenraths kann also nicht gesprochen werden. Spannend auch dies: Am 13 April wird es eine weitere Veranstaltung des freiheitlichen Akademikerverbands geben. Und bisher sieht es nicht so aus, als würde sich das Hotel von Veranstaltung dieser Grupperung distanzieren wollen.

In beiden Fällen ist die Strategie klar: Auf Unwissenheit machen, trotz bekannter Fakten. Ist dies bei einem freiheitlichen Akademikerverbands wenig verwunderlich, so ist es für ein Hotel Schaffenrath skandalös rechtes Treiben in den eigenen Räumlichkeiten einfach zuzulassen.

Mein Vorschlag:
Regelmässige Mails an info@amadehotel.at
Tägliche Twitter Anfragen an @hotel_salzburg
Telefonische Anfragen an das Hotel tel. +43 (0) 662 63900-0
LeserInnenbriefe an die Salzburger Nachrichten verfassen

Ziel muss es sein Rechtsextemismus keinen Raum zu geben verhetzende Aussagen zu verbreiten!

Hotel Schaffenrath kein Problem mit Rechtsextremismus?

Posted in aktivismus, politik, rassismus with tags , , , , , , , on März 9, 2010 by stefon

Über den Vortrag des Rechtsextremisten Richard Melisch in Salzburg in einem Vortrag veranstaltet des freiheitlichen Akademikerverbands habe ich bereits berichtet.

Mittlerweile berichtet auch der ORF über diese Veranstaltung

Der rechtsextreme Publizist Richard Melisch kommt am Dienstag Einladung des FPÖ-nahen Akademikerverbandes zu einem Vortrag nach Salzburg. Melisch ist laut Experten regelmäßig in Kontakt mit führenden Rechtsextremen. [salzburg.orf.at]

Stattfinden wird das ganze im Hotel Schaffenrath in Salzburg. Ich habe dem Hotel nun folgende Mail (info@amadehotel.at) geschickt, um herauszufinden, ob der Vortrag aus Unwissenheit oder aus fehlender Abgrenzung zum Rechtsextremismus in diesen Räumlichkeiten stattfinden darf.

Sehr geehrten Damen und Herren,

Wie ich auf DerStandard.at [1] lesen musste, veranstaltet der freiheitliche Akademikerverband [2] in ihrem Hotel Schaffenrath in Salzburg einen Vortrag. Den Vortrag hält Richard Melisch. Dieser Mann wurde schon von der deutschen NPD Partei zu mehreren Vorträgen eingeladen und schreibt antisemitische Bücher. Er ist also klar rechtsextremistisch.

Warum lassen sie so einen menschenverachtenden und hetzenden Menschen in ihrem Räumlichkeiten einen Vortrag halten? Ist es ihnen egal wenn in Ihrem Hotel über Juden und Jüdinnen gelästert wird?

Mit der Bitte um Aufklärung
Vorname Nachname

[1] http://derstandard.at/1267132257945/FPOe-laedt-Antisemiten-ein
[2] http://www.akademikerverband-salzburg.at/

Bisher habe ich keine Antwort erhalten (Mail wurde gestern verschickt). Bitte mailt auch ihr dem Hotel und zeigt dass rechter Gesinnung Raum geben keine Lappalie ist!

Update: Hotel Schaffenrath besitzt auch einen Twitter Account (hotel_salzburg)

FPÖ lädt Antisemiten nach Salzburg ein

Posted in aktivismus, politik, rassismus with tags , , , , , , , on März 8, 2010 by stefon

Wer die FPÖ kennt, weiss wen sie einladen. Nun ist es wieder soweit. Der freiheitliche Akademikerverband Salzburg lädt einen bekannten Antisemiten ein.

… Richard Melisch. Der Buchautor, Dauervortragsgast bei der deutschen NPD, aber auch bei der Piusbruderschaft oder dem laut Innenministerium „rechtsextremen“ Bund freier Jugend gern gesehen, sieht im Nahen Osten keinen Platz „für ein Volk, das sich aufgrund seiner selbst proklamierten Auserwähltheit besondere Vorrechte anmaßt“. … (DerStandard.at)

Wer nur etwas nach diesem Richard Melisch googlet wird schnell fündig:

  • Eine Rezession über eines seiner Bücher: „Das Endziel ist „die Gleichschaltung aller Laender der Erde“, wie man auf Seite 70 erfaehrt. Das soll durch eine Vermischung der Rassen erreicht werden mit dem Ziel einer „hellbraunen Rasse“ in Europa (Seite 66)
  • Auch die NPD Homepage verweist auf einen Gastvortrag

RassistInnen und AntisemitInnen haben in Salzburg und nirgendswo etwas zu suchen!

Details der Veranstaltung:
Vortrag von Herrn Richard MELISCH: „Der Staat Israel – sein Entstehen, sein Schicksal und Überleben“
Dienstag 9.3.2010 um 19:30 Uhr
Ort: Hotel Schaffenrath, Alpenstraße 115 (e-mail adresse für beschwerden: info@amadehotel.at )

Lasst uns hingehen und kritische fragen stellen! Zeigen dass kein Platz gibt für Geschichtsrevisionismus und Verhetzung!

Österreich duldet Rechtsextreme in Hofburg und gedenkt Ausschwitz

Posted in aktivismus, politik, rassismus with tags , , , , , , , , , , , on Januar 27, 2010 by stefon

Holocaust-Überlebende und Politiker gedenken heute der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee vor 65 Jahren.
Aus Österreich nimmt Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) teil.  (orf.at)

So weit so gut. Während jedoch das offizielle Österreich Ausschwitz gedenkt,  lässt es zugleich eines der grössten Treffen der Rechtsextremen in Wien zu. Der WKR Ball wird in der Wiener Hofburg veranstaltet und lockt Rechtsextreme an. Zu den Gästen der letzten Jahre zählen Mitglieder der FPÖ, der deutschen NPD und auch FaschistInnen aus Frankreich, Spanien und Russland.

Doch dieser Ball, in dem sich auch die „österrerreichischen“ deutschnationalen Burschenschaften feiern, wird nicht nur zugelassen. Nein, eine Demonstration gegen Faschismus, Rassismus und Homophobie und gegen das Treffen wird von der Polizei untersagt.

Österreich gedenkt also scheinheilig, lässt Rechtsextreme in der Hofburg tanzen und kriminalisiert AntifaschistInnen!

Über den WKR Ball selbst habe ich bereits berichtet.

Quelle:
GRAS: Demonstration gegen WKR-Ball von Polizei verboten
NoWkr Bündnis: Antifaschistische Demo gegen den WKR BAll untersagt

ORF again: Diesmal Sexismus und Rassismus

Posted in aktivismus, feminismus, frauen, medien, rassismus, sexismus with tags , , , , , , , , , on Juni 28, 2009 by stefon

Ich habe ja schon einmal darüber gebloggt wie wenig Distanz der ORF zum Rassismus hält. Nun geschieht es wieder!

Wir lenken Ihre Aufmerksamkeit darauf, dass die Band ,Die Ursprung-Buam‘, die am 27. Juli 2009 zur Sendung ,Wenn die Musi spielt‘ eingeladen ist, in ihrem Lied ,Achmed – lieber Achmed‘ massiv rassistische, islamophobe und sexistische Inhalte propagiert. Damit nicht genug, ist [..] gleich auf der Einstiegsseite ein ,lustiges Online-Spiel‘ […]http://artists.kochuniversal.com/_landingpages/ursprungbuam/spiel/ zugänglich ist.

Dieses ,Online-Spiel‘ ist zutiefst frauenfeindlich. Es fordert dazu auf, mit einer Steinschleuder auf eine junge Frau zu schiessen – die meisten Punkte bekommt man(n) dann, wenn der Frau Verletzungen zugefügt werden (Blutergüsse an Wangen, Augen, aufgeplatzte Lippe) und beide Brüste entblösst sind bzw. sie durch die Schüsse ganz nackt ausgezogen wird. Dies stellt eine Propagierung sexualisierter Gewalt gegen Frauen mittels eines ,Unterhaltungsspiels‘ dar, die an Dummheit, Untergriffigkeit und Frauenfeindlichkeit schwer zu überbieten ist.

Der ORF zeigt also wieder was er von Distanz zu Rassismus und Sexismus hält: Rein gar nichts. Als wäre es das normalste der Welt wird eine Band zu „Wenn die Musi spielt“ eingeladen, welche Gewalt an Frauen als Spiel zeigt…

Wer genug von dieser sexistischen, rassitischen und dummen Band hat und das auch dem ORF zeigen will kann einen bereits formulierten Text  (als PDF, OpenOffice oder Word Dokument) an unten genannte Menschen schicken:

  • publikumsrat@orf.at
  • gabriele.heinisch-hosek@bka.gv.at
  • josef.ostermayer@bka.gv.at
  • matthias.traimer@bka.gv.at
  • stefan.kahe@umusic.com
  • franca.barthel@umusic.com
  • kontakt@umusic.com

Der Text ist vom Frauenring.at erstellt, danke dafür! Der vollständige Text kann gelesen wenn ihr auf „weiterlesen“ klickt.

Update:
Standard.at : Band entfernt Onlinespiel von Webauftritt | Das Spiel ist jedoch auf der gleichen URL weiter erreichbar.
Standard.at : Ministerin fordert Aus­ladung aus ORF-Sendung

Weiterlesen

Gasthof „Zur Alm“

Posted in aktivismus, politik, rassismus with tags , , , , , , , on Juni 20, 2009 by stefon

Sehr geehrte BetreiberInnen des Gasthofes „Zur Alm“….

Wie ich im Standard Bericht (http://derstandard.at/fs/1244460950067/Rechtsrocker-in-der-Vorstadt) erfahren durfte, wird morgen (Samstag) in ihrem Lokal ein Konzert mit der Band „Service Crew
Vienna“ stattfinden.

Die rechtsextreme Lieder der Band und deren klar rechtsextreme Symbolik scheint sie nicht zu stören? Mitglieder der Band sind einschlägig bekannt (in der Blood&Honour Szene Österreich).

Was gedenken sie zu tun? Werden sie das Konzert absagen oder weiter fremdenfeindlichen, rechtsextremen und verhetztenden Bands Raum bieten?

Mit der Hoffnung auf Antwort
Stefan Esterer

P.S.: Ich werde diese Mail und ihre Antwort auch auf meinem Blog veröffentlichen.

E-Mail Adresse des Gasthofes office@gasthauszuralm@at

Update: Mehr Infos zu dem Thema sind auf dem DÖW Blog zu finden.

Stiegl Keller distanziert sich nicht von rechten Denken

Posted in politik, rassismus with tags , , , , , , , on März 5, 2009 by stefon

Der Stiegl Keller Salzburg hat nicht auf  einen offenen Brief bezügl. der Strache Veranstaltung in ihrem Lokal reagiert. Hier der offene Brief:

Sehr geehrter Herr Kiener, sehr geehrte Geschäftsführung des Stiegl-Kellers,

wie sie sicherlich wissen, wird sich am 26. Februar abermals Strache mit seinen FPÖ-Parteikameraden im Stiegl-Keller einfinden. Wir fragen sie, was sie dazu bewegt, dieser rassistischen Hetze gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund, als eines der zentralen politischen Positionen der FPÖ, stets Platz zu bieten?

Liegt es tatsächlich in ihrem Interesse, dass sich die Marke Stiegl und der traditionsreiche Stiegl-Keller gegenüber Nicht-ÖsterreicherInnen abwertend positionieren möchte? Oder finden sie die Aussage von FPÖ-Chef Karl Schnell bei einer Veranstaltung der Republikaner stimmig und verbreitungswürdig, wonach es skandalös sei, dass „mittlerweile der Schwarzafrikaner in Lederhose in München die Maß bringt“(0). Oder wenn Strache im Stiegl-Keller mit einer plastischen Beschreibung eines Mordes gegen AsylwerberInnen hetzt und dafür euphorischen Beifall erntet: „[…] vom Asylwerber gepackt und rundherum vom Nacken bis zur Gurgel hindurch aufgeschnitten mit dem Messer“(1).

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BZÖ lügt

Posted in politik, rassismus with tags , , , , , , , , , , , , on Februar 12, 2009 by stefon

Sechs der 14 im Heim auf der Saualm untergebrachten Asylwerber sind nie straffällig geworden, bestätigt die Staatsanwaltschaft.

Die sogenannte „Sonderanstalt“ auf der Saualm in der Gemeinde Griffen (Bezirk Völkermarkt) wurde vom Land Kärnten im Oktober 2008 eingerichtet. Damit wolle man „nachweislich straffällig gewordenen und teilweise verurteilte“ Asylwerber fernab von Ballungszentren unterbringen, wie Landeshauptmann Gerhard Dörfler (BZÖ) mehrfach erklärte. [auf orf.at weiterlesen]

Es sollte einen ja schon nicht mehr wundern. Aber es ist trotzdem erschreckend wie das BZÖ den Menschen ins Gesicht lügt.