Archiv für interview

Allowing for the love to flow so that poor people have the same dignity as investment banker

Posted in kapitalismus kritik, politik with tags , , , , , on Januar 20, 2011 by stefon

Heute poste ich euch ein grossartiges Interview mit

Cornel West (* 2. Juni 1953 in Tulsa, Oklahoma) ist einer der führenden Intellektuellen afroamerikanischer Herkunft. Gegenwärtig ist West Universitätsprofessor für Theologie und afroamerikanische Studien an der Universität Princeton. West ist beeinflusst vom Neuen Historismus, vom Pragmatismus, aber auch vom undogmatischen Marxismus und von baptistischer Theologie. [wikipedia]

geführt von

Stephen Tyrone Colbert [ko?l’b??] (* 13. Mai 1964 in Charleston, South Carolina) ist ein US-amerikanischer Komiker und Satiriker. Bekannt ist er für seine Auftritte in der Daily Show sowie als Moderator der Sendung The Colbert Report. In dieser spielt er die Rolle eines demagogischen Fernsehmoderators, der ebenfalls Stephen Colbert heißt (oft als ,,Stephen Colbert“ mit Anführungszeichen bezeichnet), jedoch mit französisch klingenden Nachnamen als ko?l’b??r ausgesprochen wird. Im Jahr 2007 veröffentlichte er das Satire-Buch ,,I Am America (And So Can You!)“, das die zentralen Ideen des von ihm gespielten Charakters zusammenfasst. [wikipedia]

(Video auf vimeo ansehen)

Rauscher: Hetzt oder ist unfähig

Posted in medien, politik, rassismus with tags , , , , , , , , , , on November 11, 2010 by stefon

Bekannt ist Hans Rauscher als Kolummnist beim Standard. Oft sind seine Kommentare im „Einserkastl“ zu lesen.

Nach dem Interview des türkischen Botschafters Tezcan mit der Presse, scheint Rauscher entweder das Interview nicht selbst gelesen oder sich bewusst entschieden zu haben zu hetzen. Anders lässt sich sein aktuelles Einserkastl nicht erklären.

Sehen wir uns die Aussagen Rauschers mal an

„Das ist eine andere Kultur, ein anderes Parfum, eine andere Folklore. Ihr müsst damit leben.“ Richtig – wenn es um wirkliche Folklore geht, um die Art des Festefeierns und so.
Wenn es zur „Folklore“ gehört, die Frauen zu Hause zu verstecken, die Mädchen mit 15 zwangszuverheiraten oder den Burschen beizubringen, dass türkischer Nationalismus und Machismus das Größte ist – dann kann/darf man nicht damit leben.

Da hat er natürlich recht. Aber hat Rauscher das Interview gar nicht gelesen? Der Botschafter sagte auch:

Presse: Aber Politiker müssen doch zum Beispiel das Recht haben zu sagen, dass sie keine Zwangsheiraten wollen …
Tezcan: Natürlich. Wir wollen auch nicht, dass unsere Töchter zwangsverheiratet werden.

Tezcan sagt also EXPLIZIT dass Zwangsheiraten nicht entschuldbar sind. Und noch ein Hinweis auf Rauschers Unfähigkeit Interviews zu lesen oder seine Lust am hetzen

Der Botschafter sagte auch: „Ihr müsst mit ihnen reden. Die Türken sind glücklich, sie wollen nichts von euch. Sie wollen nur nicht wie ein Virus behandelt werden.“ Stimmt. Aber das „Sie wollen nichts von euch“ ist oft leider nur zu wahr. Viele Nichtstaatsbürger, aber auch manche Staatsbürger wollen von der westlichen Gesellschaft buchstäblich nichts wissen. Und das kann nicht gut gehen.

Er unterstellt dem Botschafter also, es zu wünschen dass Kulturen nebeneinander leben sollten. Schauen wir mal was Tezcan im Interview sagte

Es geht um etwas anderes: um Toleranz. Jedes Jahr bekommen die Türken einen öffentlichen Ort, einen Park etwa, zugeteilt, um ihr Kermes-Fest zu feiern. Sie kochen, spielen, tanzen, zeigen ihre eigene Kultur. Die einzigen Österreicher, die Kermes besuchen, sind Politiker auf der Jagd nach Wählerstimmen.

Hie beklagt der Botschafter EXPLIZIT dass nebeneinander Leben.

Fazit: Entweder hat Rauscher das Interview nicht gelesen (Unfähigkeit) oder er hat bewusst einzelne Passagen des Interviews herausgenommen um zu hetzen. Egal was zutrifft: So gehts nicht!

Fast alle großen Pharmakonzerne sind notorische Gesetzesbrecher

Posted in kapitalismus kritik with tags , , , , , , on Januar 30, 2009 by stefon

Der Journalist Hans Weiss hat sich für die Recherchen zu seinem neuesten Buch „Korrupte Medizin. Ärzte als Komplizen der Konzerne.“ getarnt als Pharma-Consultant auf Symposien und bei Arztbesuchen unter Medikamentenhersteller und Mediziner gemischt. Er ist dabei auf eine hohe Zahl von willfährigen Ärzten gestoßen, die sich für das nötige Kleingeld bedenkenlos für die Interessen der Pharma-Industrie einspannen lassen. Die Gesundheit der Patienten spielt hierbei eine beängstigend geringe Rolle. Telepolis sprach mit dem Autor über Praktiken und Folgen des Pharma-Lobbyismus in Deutschland.

Hans Weiss ist auch Mitautor von Schwarzbuch Markenfirmen.

Quelle: Telepolis

Jedes Kind dass an Hunger stirbt wird ermordet…

Posted in antikapitalismus, soziales with tags , , , , on Juni 4, 2008 by stefon

Phoenix stellt ein Interview mit Jean Ziegler zu Verfügung.

Quelle: DerRoteStift

Interview mit Wikimedia-Deutschland

Posted in medien, netzkultur with tags , , , , on Dezember 10, 2007 by stefon

Die Süddeutsche hat ein Interview mit Kurt Janson, dem dem Vorsitzenden des Wikimedia Vereins Deuschland (welcher sich um das deutschsprachige Wikipedia kümmert) geführt.

… Der Spaß am Umgang mit Wissen und am Austausch mit anderen Autoren ist die eigentliche Basis des Erfolgs. Die Qualität der einzelnen Artikel steigt durch die gegenseitige Verbesserung und Kontrolle. …

Mehr davon gibts im Interview...

Quelle: Netzpolitk