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Integration…

Posted in politik, soziales with tags , , on April 25, 2008 by stefon

Seit fünf Jahren kämpft Riaz Muhammed Rana darum, seine in Islamabad lebende Frau und die drei gemeinsamen Kinder nach Linz zu holen

So liest sich die Zusammenfassung eines DerStandard Artikels über die Geschichte eines österreichischen Pakistani, welcher seine Familie nach Österreich holen will.
Die Details offenbaren aber erst die unfassbaren Details.

… Der Kern des Problems liegt in der österreichischen Botschaft in Islamabad. Dort verweigert man Yasmeen Zubia Rana seit Monaten ohne nähere Begründung die Ausstellung eines Touristenvisums. Für die Ausstellung eines „Aufenthaltstitels in Kartenform“ müsste Frau Rana aber zwecks Unterschrift beim Magistrat Linz persönlich vorstellig werden. Dort hat man sich nämlich nach eingehender Prüfung für einen Aufenthaltstitel entschieden. …

Achja… die Frau muss also persönlich anwesend sein, darf aber nicht einreisen.

… Doch auch die Reise nach Islamabad war nicht von Erfolg gekrönt. „Man hat mir in der Botschaft nur gesagt, ich müsse ein Foto meiner Frau, die Heiratsurkunde und die Geburtsurkunden meiner Kinder persönlich vorbeibringen“, erzählt Rana. Alles Unterlagen, die er bereits dem Linzer Magistrat übermittelt habe. …

Nur mehr 3 Wörter: Wut im Bauch!

Quelle: DerStandard.at

Probleme mit der Integration

Posted in rassismus with tags , , , , on Februar 3, 2008 by stefon

Man soll die Integrationsprobleme nicht unterschätzen. Es gibt nun mal eine Gruppe von Menschen, die in diesem Lande leben, aber mit seinem kulturellen Erbe wenig anzufangen wissen. Sie sind von den europäischen Werten abgekoppelt, so wie diese sich in Jahrhunderten entwickelten und von den meisten Europäern geschätzt werden.

Sie wollen mit dem europäischen Erbe, welches insbesondere aus Christentum und Aufklärung hervorgegangen ist, nichts zu tun haben. Das Integrationsproblem verschärft sich dadurch, dass diese Gruppen in eigenen Kreisen leben, wo sie sich stets gegenseitig ihrer Einstellung versichern können.

Sie sind fundamentalistisch und weisen – in gewisser Weise – ein höheres Maß an Gewaltbereitschaft auf. Es lässt sich eine autoritär-totalitäre Grundhaltung beobachten, die hierarchische Strukturen bevorzugt; und sie sind gut dazu disponiert, blind ihren Predigern zu folgen. Aggression gegen andere Gruppen, auch gegen die Mehrheitsbevölkerung, scheint ihnen durchaus akzeptabel, im Dienst der wahren Sache.

Das Integrationsproblem spielt in den Alltag hinein. Denn diese Gruppierungen pflegen Sitten, die von den meisten Menschen in jenem Kulturkreis, in dem wir nun einmal leben, abgelehnt werden; sie sind aber davon überzeugt, für ihre Haltung einstehen zu müssen. Sie hegen kritische Distanz zu Bürger- und Menschenrechten, denn sie wollen sie nur gelten lassen, soweit ihre eigenen Gefühle nicht verletzt werden.

Sie beharren darauf, ihre Sitten und Gebräuche zu bewahren, sind aber nicht bereit, auch jene anderer anzuerkennen, weil sie die eigenen für authentisch und überlegen halten.

Wir sprechen natürlich von der Integration freiheitlicher Funktionäre und Wähler. Oder hat jemand etwas anderes gedacht? Dann am besten nochmals von vorne zu lesen beginnen …

Manfred Prisching (Soziologe aus Graz) / Die Furche