Archiv für gedanken

Rich Dad Poor Dad (#2): Mit der Macht der Gedanken reich werden

Posted in antikapitalismus, review with tags , , , , , on Dezember 16, 2018 by stefon

Rich Dad Poor Dad: Ein Sohn hat einen reichen und einen armen Vater. Durch diese Erfahrung lernt er warum viel Menschen arm und ein paar wenig reich werden. Doch nicht genug: Er zeigt auf wie jede*r selbst reich werden kann!

mehr in der Klappentext Kritik

In der Einführung des Buches stellt Robert nochmal die Basis seines Wissens dar: Durch die Besonderheit zweier Väter (einer reich, der andere arm)  kann er sich kompetent zum Thema Geld und Wirtschaft äußern. Wissen, Gedanken und Einstellungen spielen für ihn eine große Rolle. Robert schreibt dazu:

Einer der Gründe, warum die Reichen immer reicher, die Armen immer ärmer werden […] liegt darin, dass der Umgang mit Geld zu Hause und nicht in der Schule unterrichtet wird. […] Was aber können arme Eltern ihren Kindern über Geld beibringen?

Es stimmt, wer nicht weiß wie diese Wirtschaft funktioniert, hat wenig Chancen sich durchzusetzen. Doch in seinem Zitat steckt mehr, nämlich auch das Umgekehrte: Wer sich mit Geld auskennt, der ist auch scheinbar automatisch erfolgreich!

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Der Kapitalismus: Der schafft sich doch eh von selber ab, oder etwa nicht?

Posted in antikapitalismus, politik with tags , , on Januar 19, 2018 by stefon

Manchmal kommt mir diese Aussage in Diskussionen unter „Der Kapitalismus, der schafft sich früher oder später eh von selbst ab“. Die Gründe dafür, sind da auch mal ganz unterschiedlich: Einmal soll es an der Umweltschädlichkeit dieser Wirtschaftsweise liegen, ein anderes mal liegt an der ihm zugeschriebenen Tendenz, Reichtum in immer weniger Hände zu konzentrieren.

Oft dreht sich die Diskussion danach um die Frage, ob diese Gründe denn nun wirklich zu einem Ende dieser Wirtschaftsweise – genannt Marktwirtschaft – führt. Ob nun die Staaten nicht genug Eigeninteresse haben um bessere Umweltgesetze einzuführen oder ob denn nicht doch der Sozialstaat es schafft, die revolutionären Massen besänftigen und den 10 reichen Menschen in der Gesellschaft es weiter erlaubt, Kapitalismus zu machen.

Sinnvoller wäre es dabei jedoch, einen Schritt zurückzutreten und sich zu fragen: Warum sich diese Frage stellen? Wieso sollte mein Sorgenobjekt diese Wirtschaftsweise sein? Macht es Sinn, sich Gedanken darüber zu machen, welche Tendenzen, Situationen, Zustände eintreten müssen, damit diese Wirtschaftsweise auf dem Misthaufen der Geschichte landet?

Zu klären wäre doch vielmehr, was die Gründe sind, warum und ob der Kapitalismus an den viel beklagten unangenehmen Dingen (Armut, Umweltzerstörung, …) verantwortlich ist. Wenn darüber eine Einigung herrscht: Dann kann ja an der Abschaffung dieses Wirtschaftssystems aktiv herangegangen werden.

Sich jedoch die Frage zu stellen, ob sich der Kapitalismus – quasi von selbst – irgendwie dann doch selbst abschafft, das ist eine müßige Frage.