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Ulrichsbergtreffen 2012: Nazis mit kräftiger staatlicher Unterstützung

Posted in politik with tags , , , , on September 13, 2012 by stefon

Vom Ulrichsbergtreffen 2010 und den Protesten dagegen habe ich früher bereits berichtet. Auch dieses Jahr findet das Ulrichsbergtreffen statt. Um was es dabei geht?

Die Ulrichsberggemeinschaft (Heimkehrer- und Europagedenkstätte) ist ein österreichischer Verein mit politischem Interesse, der nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde und sich nach dem Ulrichsberg in Kärnten benennt. Sie wird zu den Kärntner Traditionsverbänden gezählt. Motiv des Vereins ist die Pflege der Heimkehrergedenkstätte auf dem Ulrichsberg und in Klagenfurt sowie die Organisation eines jährlichen Treffens von Kriegsveteranen und Angehörigen. [wikipedia]

Liest sich für Uneingeweihte ja recht harmlos. Jedoch braucht mensch nur ein klein wenig genauer hinzusehen um zu bemerken wer sich da so rumtreibt. Nämlich neonazistisches/deutschnationales/faschistisches/… Gedankengut zuhauf. Ein kleiner Einblick in die letzten Jahre gibt der Wikipedia Eintrag.

„Dass es in dieser regen Zeit, wo es noch anständige Menschen gibt, die einen Charakter haben und die auch bei größtem Gegenwind zu ihrer Überzeugung stehen und ihrer Überzeugung bis heute treu geblieben sind. […] Wir geben Geld für Terroristen, für gewalttätige Zeitungen, für arbeitsscheues Gesindel, und wir haben kein Geld für anständige Menschen.“

– Jörg Haider, 30. September 1995 in Krumpendorf gegenüber Veteranen der Waffen-SS anlässlich der Ulrichsbergfeiern.[1]

Doch wer sind die Menschen die auch dieses Jahr wieder zum Ulrichsberg pilgern wollen um die ach so armen im Krieg gefallenen Soldaten zu gedenken. Ein paar Screenshots der Ulrichsbergtreffen-Facebook Seite gibt Aufschluss.

Facebook Seite des Ulrichsbergtreffen

Facebook Seite des Ulrichsbergtreffen

Um was es den sogenannten „Anständigen“ geht, wird hier dokumentiert.

Um was es den "Anständigen" geht

Um was es den „Anständigen“ geht

Nämlich um die Reinwaschung der Soldaten bei der Teilnahme am zweiten Weltkrieg. Es ging ja „nur“ um die Verteidigung des Heimatlandes. Wer sich dem verweigert oder gar als PartisanIn Widerstand gegen das Naziregime geleistet hat, ist da natürlich „unten durch“. Weiterlesen