Archiv für arbeit

Anleitung zum sicheren Job…

Posted in politik, soziales with tags , , , , , on März 25, 2012 by stefon

,,Lern was gscheits!“ – diesen Spruch kriegt man nicht erst seit heute zu hören. Seit eh und je soll mit diesem Spruch ausgedrückt werden, dass man, ausgestattet mit den richtigen Kenntnissen, in dieser Gesellschaft vorwärts komme. Wer über die richtige Qualifikation verfüge, bleibe von Arbeitslosigkeit und Armut verschont. So stellt sich vielen jungen Menschen Tag für Tag die Frage, was denn als Qualifikation zu werten ist. Hier die Antwort.

Die Antwort aus dem Blogeintrag Stichwort Qualifikation liest sich dann so

Es gibt hier also keine Sicherheit. Sicher ist nur eins: Wer vermögend auf die Welt kommt, kann auch vorbiblische Geschichte studieren oder mittelalterliche Lyrik — denn der muss seine Arbeitskraft ja nicht anderen verkaufen. Da stellt sich die Frage nach einer Qualifikation gar nicht erst.

Wer neugierig ist wie es zu dieser Antwort kommt, wie das argumentiert wird, sollte sich den ganzen (nicht all zu langen) Text durchlesen.

Was nicht untergehen sollte #1

Posted in Was nicht untergehen sollte with tags , , , , , , , , , , , on Februar 1, 2012 by stefon

Es sammeln sich Texte an, die zu lesen es sich lohnt. Über die zu bloggen aber keine Zeit ist. Diese werden gesammelt und in unregelmässigen Abständen vorgestellt.

Wenn Teile der CDU mit dem Rechtspopulismus liebäugeln

Die „Aktion Linkstrend stoppen“ und die Abgrenzungsfrage – Der „Partnerlink“ zu Politically Incorrect ist mittlerweile von der Website der sächsischen Initiative Aktion Linkstrend stoppen entfernt. „Weisen Sie diese Gruppe in ihre Schranken und sorgen Sie für Mäßigung“, hatte gestern Martin Dulig, Chef der Sachsen-SPD, gefordert. Gerichtet war die Forderung an die Landesführung der CDU. Später war der PI-Link verschwunden. weiterlesen

Arbeit macht zunehmend psychisch krank

Besonders atypisch Beschäftigte leiden unter ihren Arbeitsbedingungen –
Glaubt man den Veröffentlichungen der Regierung und der Bundesagentur für Arbeit, dann müsste es den deutschen Arbeitnehmern so gut gehen wie schon lange nicht mehr. Nur 2,976 Millionen Menschen waren im vergangenen Jahr in Deutschland im Schnitt erwerbslos, das ist der niedrigste Stand seit 20 Jahren. „Das Jahr 2011 kann als das mit Abstand erfolgreichste Jahr für die Erwerbstätigen im wiedervereinigten Deutschland bezeichnet werden“, feiert beispielsweise Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) die derzeitige Lage am Arbeitsmarkt. Doch ein Blick hinter diese Erfolgszahlen zeigt: Für die arbeitende Bevölkerung in Deutschland sind keinesfalls goldene Zeiten angebrochen. weiterlesen

Tripple-Dip in Japan?

Auch Japan fällt nach einer kurzen Wachstumsphase wieder zurück in die Rezession weiterlesen

Salzburg: Rassistische und NS- Postings auf Facebook | weiterlesen

Kommunistische Agitation und der Wille zurechtkommen zu wollen | weiterlesen

FPÖ: Dickes Lob von der NPD

Die FPÖ hatte bei ihrem Neujahrstreffen in Salzburg nicht nur Unterstützung von den Jugendlichen mit ,,Landser“-Pulli, sondern auch von der bayrischen NPD. Das berichtet ,,blick nach rechts“ unter Berufung auf eine Pressemitteilung der NPD Bayern. weiterlesen

 

Arbeit, Geissel der Menschheit?

Posted in antikapitalismus, kapitalismus kritik, politik with tags , , , , , , , on Juni 13, 2011 by stefon

Am Anfang jeder Diskussion sollte die Frage stehen, was ist Arbeit? Arbeit ist eine zielgerichtete Handlung die mittels Verausgabung von Energie Änderungen hervorruft. Beispiele für Arbeit nach dieser Definition

  • Leiter aus dem Schuppen holen und damit Äpfel vom Baum holen
  • In einer Fabrik stehen und am Fliessband agieren
  • Gemeinsam politische Diskussionen führen und danach Demo organisieren

Arbeit kann also eine grosse Bandbreite an Erscheinungsformen annehmen. Allgemein gilt jedoch: In jeder Gesellschaftsform (egal ob Monarchie, Diktatur, Subsistenz, …), ist Arbeit für menschliches Leben notwendig. Ohne sie kann es keine Bedürfnissbefriedigung, kein existieren geben. Wie diese Arbeit konkret organisiert wird, wieviel Arbeit von wem erledigt werden muss, … kann jedoch sehr unterschiedlich sein.

Eine spezielle Form der Arbeit in unserer jetzigen Gesellschaft ist Lohnarbeit. Lohnarbeit zeichnet sich durch mehrere Merkmale aus. Die Lohnarbeiterin verkauft ihre Arbeitskraft zu einem gewissen Betrag an eine Firma. Diese nutzt die Arbeitskraft und setzt mittels dieser einen Gewinn um. Die hergestellten Produkte/Dienstleistungen, … gehören nicht der Lohnarbeiterin, sondern der Firma. Weiters gilt, dass der Lohn für die Arbeit ein Bruchteil des Werts der Arbeit darstellen muss (bekäme die Lohnarbeiterin mehr Lohn oder gleich viel wie sie erarbeitet hat, würde die FIrma keinen Profit abwerfen). Das oberste Ziel der Lohnarbeit ist auch nicht die effiziente Deckung von Befürfnissen, sondern sie wird verwendet um möglichst viel Profit für eine Firma zu ermöglichen.

Das Ziel gemeinsamer Arbeit sollte jedoch die Bedürfnissbefriedigung aller Menschen, ein schönes/gutes Leben für alle ohne Ausbeutung anderer sein. Wer sich gegen Lohnarbeit ausspricht, spricht sich gegen die KONKRETE Form der Arbeit in unserer Gesellschaft aus. Nicht gegen die Notwendigkeit von Arbeit an sich.

Wenn nun also Arbeit demokratisch aufgeteilt werden würde, wer würde dann schon die unangenehmen Arbeiten übernehmen?

Was unangenehme Arbeit ist, ist ja etwas subjektives. Während die einen Arbeit vor dem Computer meiden, gefällt es anderen nicht den ganzen Tag draussen arbeiten zu müssen. Aber klar: Es wird wohl auch Arbeiten geben, die KEIN Mensch angenehm findet. Diese kann aber dann einfach auf alle aufgeteilt werden. Ausserdem kann es dann auch das Ziel sein, durch technische Prozesse den Aufwand dieser Arbeit möglichst gering zu halten. Diese Ziele sind in unserer Profitzwanggesellschaft (sprich: kapitalistischen Wirtschaftssystem) irrelevant.

Was ich eh nie verstehen werde ist, ist der „Wettbewerb“ bzw. schon eher die Vergleicherei in welchen Ländern wie lange gearbeitet wird

Dieser Vergleich ist essentiell notwendig in einer Gesellschaft, in der der Profit einer Firma über dessen Existenz und Erfolg entscheidet. Denn je billiger und effizienter die LohnarbeiterInnen sind, umso höher kann der Profit sein. Kann ich also in einem Land Menschen für weniger Geld länger arbeiten lassen, ist das ein unschätzbarer Vorteil. Diese Bestrebungen die Arbeit möglichst gering zu entlohnen, liegt tief im Kern des Kapitalismus begründet.

Aber es hat ja immer schon Lohnarbeit gegeben

Lohnarbeit gibt es erst seit der Industrialisierung. Vorher gab es viele verschiedene Organisationen der Arbeit (die keinesfalls automatisch besser gewesen wären!). Egal ob Sklaverei, die Arbeit als Bauer auf den Feldern des Fürsten, Subsistenzwirtschaft vor tausenden Jahren, …  All dies ist keine Lohnarbeit! Warum also die konkrete Form der Arbeit in unserer Gesellschaft (also Lohnarbeit) der Weisheit letztes Schluss sein sollte, kann durch die Geschichte nicht erklärt werden.

Und für alle, die bis hierher gelesen haben, ein Video dass sich dem Thema Arbeit mit Humor nähert.

Neben der Arbeit

Posted in antikapitalismus, kapitalismus kritik with tags , , , , on März 29, 2008 by stefon

Noch ein sehr gut gemachtes Video zum Thema Arbeit

Modern Times

Posted in kapitalismus kritik with tags , , , , on März 26, 2008 by stefon

Anschliessend an dem letzten Video zum Thema Arbeit ein Film von Charly Chaplin Modern Times.
Der rote Stift erinnert an ihn

Der gesellschaftliche Charakter der Produktion hat die Funktion, die „individuellen Schranken“ der Arbeiter zu durchbrechen, um einen neuen Gesamtarbeiter zu schaffen, der mehr als seine einzelnen Teile produzieren kann. Der ehemals vielseitige Handwerker, muss nun die immer wieder selbe stupide Tätigkeit verrichten. Diese Art der Produktion hat Charlie Chaplin treffend in seinem Film Modern Times dargestellt.

Quelle: DerRoteStift

Die anderen 8 Teile sind in der Detailansicht des Eintrags zu sehen. Weiterlesen

Das Prinzip Lohnarbeit

Posted in antikapitalismus, creative commons, kapitalismus kritik, soziales with tags , , , on März 22, 2008 by stefon

Warum es Lohnarbeit gibt und wieso es auf lange Sicht nicht funktionieren kann, zeigt uns dieses sehr gut gemacht Video.

Was ich gut an dem Video finde, ist dass die negativen Auswirkungen nicht personifiziert werden (der böse Manager, die skrupellose Bankchefin, …) sondern anhand des Systems aufgezeigt werden.

Einzig negativ finde ich den Teil der Zeugung und der Geburt. Da wird die Frau als völlig passiv gezeigt. Aber auch vielleicht Kritik und Absicht?!

Erfreulich auch die Lizenz des Videos: Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland