Viel Geld mit wenig Arbeit…


… gibt es nur für die wenigstens von uns. Warum das so ist, könnt ihr zum Beispiel hier nachlesen.

Wichtiger aber: Auch dieses Jahr gibt es wieder eine 1. Mai Demo in Salzburg. Warum ich hingehe: Weil ich meine Wut gegen den kapitalistischen Normalzustand auf die Strasse tragen möchte. Was ist euer Grund hinzugehen bzw. daheim zu bleiben?

Berlin, 1. Maidemonstration Karl-Marx-Allee

Berlin, 1. Maidemonstration Karl-Marx-Allee

Viele andere spannende Termine (Workshops, Filmabende, Kundgebungen, Konzerte, …) in Salzburg findet ihr auf dem Terminkalender von kritisches-salzburg.net

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3 Antworten to “Viel Geld mit wenig Arbeit…”

  1. Ich geh wahrscheinlich nicht hin, wie in den letzten Jahren eh auch. Gerade dieses Jahr muss man wohl nichts mehr „auf die Straße“ tragen, was eh schon „auf der Straße ist“. Im letzten Jahr hat es ja einige durchaus sehr vielfältige Diskussionen zur aktuellen Situation gegeben, von verschiedenen Gruppen. Im Gegensatz zu den letzten Jahren (?) ist vielen Leuten, zumindest denen die dafür zugänglich sind, sicher einiges der aktuellen Wirtschafts-/ Gesellschaftsproblematik klar geworden, u.a. weil sie möglicherweise auch selber davon betroffen sind. Und die, die sich bisher nicht dafür interessiert haben werden sich wohl auch jetzt nicht durch die „übliche 1. Mai Demo“ von den üblichen Leuten, von denen sie eh schon ihre unverrückbaren Vorstellungen haben überzeugen lassen.
    Für Leute, die in der „Szene“ sind (was ich nicht bin) ist es aber sicher ein nettes Treffen Gleichgesinnter.

    • Also ich würde ja sagen: Demos sind eine Variante um ein Gefühl zu bekommen, wieviele Menschen motivierbar sind für etwas einzutreten. Wenn sich bspweise in Salzburg 3.000 Menschen für die Demo finden würden, wäre klar: Es hat sich was getan, es gibt mehr Menschen die etwas verändern wollen.

      Weiters kann eine Demo ja auch konkret eine Aktionsform sein die direkt etwas verändert. Wenn sie bspweise blockiert, sabotiert, usw usf.

      Das sind Dinge die für mich über ein „nettes Treffen Gleichgesinnter“ hinausgehen.

      Im Gegensatz zu den letzten Jahren (?) ist vielen Leuten, zumindest denen die dafür zugänglich sind, sicher einiges der aktuellen Wirtschafts-/ Gesellschaftsproblematik klar geworden,
      Woran würdest du das festmachen? hast du da was empirisches dafür?

      • Also ich würde ja sagen: Demos sind eine Variante um ein Gefühl zu bekommen, wieviele Menschen motivierbar sind für etwas einzutreten. Wenn sich bspweise in Salzburg 3.000 Menschen für die Demo finden würden, wäre klar: Es hat sich was getan, es gibt mehr Menschen die etwas verändern wollen.
        Weiters kann eine Demo ja auch konkret eine Aktionsform sein die direkt etwas verändert. Wenn sie bspweise blockiert, sabotiert, usw usf.

        Hm, also falls in Salzburg mal 3000 Leute auf einer Demo wären könnte es schon heißen, dass Leute was ändern wollen, allerdings ists wohl eher anzunehmen, dass das wohl eher nicht auf der 1. Mai Demo der Fall sein würde, außer es würde vorher wirklich was außergewöhnliches passieren. Außerdem heißt, dass Leute auf eine Demo gehen leider noch lange nicht, dass sie sonst aktiv sein würden. Es hat ja in den letzten Jahren mehrere, für Salzburg, große Demos gegeben. Soweit ich gehört hab (kann ich nicht empirisch belegen ;-)) hat es aber deshalb außerhalb der Demos trotzdem nicht merkbar mehr Aktivitäten gegeben.
        Das man im Rahmen von Demos blockieren, sabotieren etc. kann weiß ich. Was hat das aber damit zu tun, ob sich dafür gleichgesinnte Treffen oder nicht? 😉
        Für so Aktionen ist es ja eher Voraussetzung, dass die Leute ähnliche Ziele und Vorstellungen haben. Außerdem ist das bei einer 1. Mai Demo in Salzburg wohl eher nicht anzunehmen, dass so was passiert. (Und es wäre für mich auch kein Grund auf eine Demo zu gehen ;-))

        Woran würdest du das festmachen? hast du da was empirisches dafür?
        Daran, dass es mehr Artikel in den diversen Zeitungen gibt. Die schreiben ja primär, was die Leute lesen wollen. Auch in „konservativen“ Zeitungen. Und daran, dass es Weltweit zahlreiche Aktionen und Proteste gibt und gegeben hat. Empirisch erforscht hab ich das aber nicht.

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