Innocent: Wieviel Prozent Ihres Einkommens spenden Sie aktuell an gemeinnützige Organisationen und an welche?


Über meine Kritik an der Aktion „Das grosse Stricken“ habe ich in meinem Blogposting geschrieben. Meine erste Mail an innocent mit meiner Kritik an sie wurde noch recht sachlich (wenn auch inhaltlich dürftig) beantwortet. In der darauffolgenden Mail von innocent zeigt sich jedoch wieviel Interesse die Firma an Kritik hat: Nämlich wie jede Firma, sehr wenig.

Innocents Mail:

Danke für Ihre erneute E-Mail.
Sie bieten in Ihrer E-Mail eine Menge Kritik und Ihre stille Erwartungshaltung ist, dass wir Ihre Meinung annehmen. Das ist nicht unser Verständnis einer Diskussion,  denn Sie gehen ja gar nicht auf unsere Stellungnahme ein, sondern beantworten diese mit eben den gleichen Kritikpunkten wieder.

Lassen Sie mich folgende Fragen stellen:
– Wieviel Prozent Ihres Einkommens spenden Sie aktuell an gemeinnützige Organisationen und an welche?
– Würden Sie – wenn Sie Gehaltseinbußen hinnehmen müssten – weiterhin den gleichen Betrag als Spendenleistung aufbringen?
– Glauben Sie, dass das vorrangige Ziel eines Unternehmens die Sicherung der Geschäftstätigkeit, der Erhalt von Arbeitsplätzen und die Wohlfahrt aller Beteiligten (Produzenten, Handel, Konsumenten) sein sollte?
– Oder haben Unternehmen den Auftrag die Gesellschaft zu (ver-)ändern?
– Sollten Unternehmen gemeinnützige Projekte aufgeben und sich darauf berufen, dass Gemeinnützigkeit Staatsaufgabe ist und diese durch die ohnehin gezahlten Steuern finanziert werden sollte?
– Wie sollte Ihrer Meinung nach ein Unternehmen wie innocent in Österreich agieren?

Gerne können wir diese Themen auch in unserem Salzburger Büro persönlich diskutieren.

Und hier meine Antwort

Schönen Tag!

> Sie bieten in Ihrer E-Mail eine Menge Kritik und Ihre stille  Erwartungshaltung ist, dass wir Ihre Meinung annehmen.

Darf ich fragen woher sie die Vermutung haben, dass ich das annehme?

> Sie gehen ja gar nicht auf unsere Stellungnahme ein, sondern beantworten  diese mit eben den gleichen Kritikpunkten wieder.

Können sie diese Position mit einem Zitat belegen? Es stimmt: Ich lasse von meinen Kritikpunkten nicht ab. Erkläre aber (wie ich finde) doch recht klar warum. Ich würde eher sagen dass SIE nicht auf meine Kritik eingehen.

Ein Beispiel dafür:

Ich schreibe:
„Inwiefern decken sie Misstände auf die zu diesem Zustand führt? Ich bitte da um einen Link. Auf Homepage/Flyer habe ich keinen Text gefunden der das  tut.“

Auf diese Frage bekomme ich von ihnen keine Antwort.

Die Serie von Fragen an mich sind irrelevant. Sie sind eine Firma die in einer Werbekampagne davon reden, dass sie sich sozial und ökologisch engagieren. Und ich kritisiere diese Kampagne mit sachlichen Argumenten.

Meine persönlichen Lebensumstände sind für diese Kritik unwichtig. Ich habe ja auch nicht in einer Werbekampagne Behauptungen aufgestellt oder?

Die Fragen wirken auf mich so, als würden sie die Diskussion abwürgen bzw. sie  auf eine persönliche Ebene zu verlagern versuchen. Dagegen verwehre ich mich!

Zum Thema persönliches Treffen: Daran habe ich wenig Interesse, da ein schriftlicher Austausch leichter zu dokumentieren ist.

Mit der Bitte um Antwort (auch der unbeantworteten Fragen aus meiner letzen
Mail)

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26 Antworten to “Innocent: Wieviel Prozent Ihres Einkommens spenden Sie aktuell an gemeinnützige Organisationen und an welche?”

  1. Ehrlich gesagt versteh ich nicht, was Du mit Deinen Artikeln bewirken willst. Laut deren homepage will Innocent 10% ihrer Einnahmen für soziale Projekte spenden, was anderes haben sie ja gar nicht behauptet, also dass sie was an der Situation ändern wollen etc. Was erwartest Du Dir von ihnen als Antwort? dass sie keine großen Änderungen anstreben und dass ein gewisser Marketing-Effekt durchaus erwünscht ist genauso wie bei diversen anderen Unternehmen die ähnliche Aktionen machen?
    Ja klar hat die Caritas mehr davon, wenn die Leute statt so „Luxus-Artikel“ zu kaufen das Geld direkt spenden… aber das wissen die Leute wohl hoffentlich eh auch und die Caritas ist auch bekannt genug, dass sich die Leute die direkt spenden wollen wissen, wo sie sich hinwenden müssen.

    Aja, Du schreibst in Deinem anderen Beitrag:
    „Durch so ein Lösung wird auch genau getan was ich kritisiere: Es wird den Menschen die Motivation genommen sich über die Ursachen des Problems den Kopf zu zerbrechen.“

    Wieso soll Leuten die sich für die Thematik interessieren die Motivation genommen werden sich mit dem Thema Armut und Einsamkeit im Alter zu beschäftigen? Gibt ja eh auch genug Information zu dem Thema, das ist ja auch regelmässig in den Medien (weil es leider nach wie vor keine Lösung dafür gibt). Die Leute die sich an der Aktion beteiligen, zumindest die auf Facebook, haben aber anscheinend eh hauptsächlich Interesse an der Aktion, zumindest hat von denen sonst eh Niemand eine Frage dazu gestellt….

    Die Fragen die sie Dir stellen sind meiner Meinung nach durchaus plausibel. Außerdem, wenn Du ihnen fragen stellen darfst dürfen sie wohl auch Dir Fragen stellen.

    Dass Du nicht bereit bist Dich mit ihnen persönlich zu treffen finde ich auch komisch. Wieso willst Du so eine unwichtige Aktion unbedingt lückenlos dokumentieren und wieso glaubst Du, dass sie noch lange weiter mit Dir kommunizieren? Was verbotenes haben sie ja nicht gemacht, auch nichts was für die Mehrheit der Menschen unmoralisch ist. Ich geh mal davon aus, dass sie wohl bald das Interesse an einer Kommunikation verlieren werden… egal ob Du dann noch was zu dokumentieren hast oder nicht…

    Was sollen wir LeserInnen Deines Blogs an Neuigkeitswert aus der Artikelserie mitnehmen? Dass Unternehmen so Aktionen machen, weil es sich vermarkten lässt bzw. weil möglicherweise Leute dabei sind, die zwar idealistisch sind aber deren Idealismus halt etwas begrenzt ist (es gibt ja auch Unternehmen die gar nichts spenden bzw. gar keine Aktionen machen und die auch recht erfolgreich sind). Das ist ehrlich gesagt nichts neues für mich und ich kenne auch Niemand dem das nicht bewusst wäre….

    Aja und nochwas, Du schreibst:
    „Es fehlt der Hinweis darauf dass es viell. nicht immer so war, dass ältere Menschen in diese Gefahr kamen.“

    Ich kann Dir versichern. Das war schon immer so. Zu machen Zeiten war es sogar noch schlimmer, was aber natürlich kein Grund ist, dass es heute nicht anders sein könnte.

    Außerdem schreiben sie ja konkret was sie damit machen:
    „Unsere Partner in Europa, wie die Caritas in Österreich, finanzieren mit der Spendensumme dreierlei Aktivitäten: warme Kleidung, warme Speisen und zwischenmenschliche Wärme über Besuchsdienste.“

    Kauf von Essen, Kleidung und Organisation von Besuchsdiensten. Willst Du noch ein paar Fotos dazu, weil es sonst nicht glaubwürdig wäre?

    „Als Anmerkung muss natürlich auch gesagt werden: Wie bei FairTrade und ihren Produkten zahlen natürlich die KonsumentInnen den Preis ihres sozialen/ökologischen Engagements. Sie zahlen also für ihr Gewissen einen höheren Preis von Produkten.“

    Die Zeiten als die Leute noch geglaubt haben durch Konsum die Welt verbessern zu können sind schon lange vorbei…. durch Faitrade und andere Aktionen kann heute echt Niemand mehr sein Gewissen beruhigen… außerdem war einer der ursprüngliche Ziele von der EZA auch nicht Gewissensberuhigung sondern eher ein Aufmerksam machen auf die Situaion in anderen Ländern und auch Schaffung von besseren Rahmenbedingungen zumindest im Kleinen…. es gibt übrigens auch heute noch eine ganze Menge Menschen die es sich ohne Probleme leisten können ein paar Euro mehr für Nahrungsmittel auszugeben, zumindest wenn man sich die Verkaufsstatistiken von diversen Luxus-Artikeln anschaut…

    „Meine Kritik ist, dass sie aber eben dieses Engagement in den Mittelpunkt stellen und Menschen der Eindruck vermittelt wird, dass dies der Grund für die Aktion ist.“

    Wo haben sie das geschrieben? Ich lese aus der Homepage nur raus, dass der Grund für die Aktion ist, dass sie eben 10% ihres Gewinns spenden wollen, als Teil ihre Firmenaktivitäten….

    • gehe mal die sachen punkt für punkt durch, ist glaub ich leichter als das ganze in EINEM zu beantworten

      Ehrlich gesagt versteh ich nicht, was Du mit Deinen Artikeln bewirken willst.
      Da gibts mehrere Sachen. Ich habe mich geärgert. Und wenn ich mich genug ärgere, dann versuch ich das zu kanalisieren. Also in dem Fall: Per Web dem Ärger Luft zu machen. Ausserdem find ichs interessant wie eine Firma auf dies Kritik reagiert, wie weit sie darauf eingeht. Und letzendlich ist das ganze auch ein Schaukampf. Insofern als ich nicht davon ausgehe dass die Firma meine Kritik ernst nimmt oder etwas an ihrem Verhalten ändern. Sondern dass ich durch das nennen der Firma in nem negativen Kontext viell. durch Suchmaschine manche Menschen auf meinen Blog bringe und sie sehen dass es auch Menschen gibt, welche die Aktion ganz und gar nicht toll finden.

      • Hm, wahrscheinlich bin ich von zu kritischen Leuten umgeben, aber ich kenn Niemand, dem nicht klar ist, dass so eine Aktion eine reine Marketing-Aktion ist bzw. vielleicht noch ein bisschen eine „wir tun als Kommerz-orientierte Firma mal eine gute Tat“ aber wohl nicht, dass die Firma dadurch auch was ändern will… und die Leute die nicht drüber nachdenken wollen werden wohl eher nicht Deinen Blog lesen 😉

        • Naja, ich würde mal so sagen: Würden nit so viele drauf „reinfallen“, würde die Aktion nit so gut laufen. Und: Es gibt sehr sehr viele Posts auf FB die zeigen, dass die Leute eben wirklich glauben dass es dir Firma aus altruistischen Gründen macht.

          • Hast Du da irgendwelche Beispiele? Ich hab nur x Posts gelesen, wo die Leute schreiben, dass sie sich mit Begeisterung aufs Stricken gestürzt haben und den Eindruck, dass da ein ziemlicher Wettbewerb entstanden ist, wer da coolere Mützen strickt, aber bezüglich „ich mach das wweil ich was gutes tun will“ hab ich eigentlich nichts gelsen, so viele können es eher nicht gewesen sein, oder? Nachdem es einige Spendenskandale gegeben hat u.ä. sind die Leute inzwischen ja eher kritisch bezüglich spenden…

            • Wie gesagt: Auf Facebook haben doch einige Menschen sich bei innocent bedankt.

              Aber stimmt: empirisch können wir beide nicht nachweisen was jetzt stinnt. es ist halt ne einschätzung. und auf diese basiere ich den sinn/unsinn der blogpostings. klar: wenns eh alle schon wissen, hatts keinen sinn. das risiko gehe ich da sozusagen ein. glaub aber nicht dass wir uns da weiter „streiten“ müssen oder?

              • Die Leute auf Facebook haben sich dafür bedankt, dass sie Spass bei der Aktion gehabt haben… hab mir jetzt alle Posts (primär ohne Kommentare dazu) durchgelsen und ausser bei Deinen Posts geht fast Niemand auf den Hintergund ein (nur die Eine, die schreibt dass die Oma mitgemacht hätte, wegen der Spendenaktion)… aber ich kann natürlich nicht sagen, wieviele Leute im Geschäft jetzt gezielt welche kaufen statt woanders zu spenden…
                Auf Facebook scheinen es die meisten Leute eher als Werbe-Gag und Wettbewerb zu sehen…

    • aber das wissen die Leute wohl hoffentlich eh auch und die Caritas ist auch bekannt genug, dass sich die Leute die direkt spenden wollen wissen, wo sie sich hinwenden müssen.

      Das würde ich eben massiv bezweifeln. Wäre es so, dann würden die Leute auf der FB Seite von innocent anderes posten bzw. anders reagieren. Die Aktion würde nicht so erfolgreich sein.

      Wieso soll Leuten die sich für die Thematik interessieren die Motivation genommen werden sich mit dem Thema Armut und Einsamkeit im Alter zu beschäftigen? Gibt ja eh auch genug Information zu dem Thema, das ist ja auch regelmässig in den Medien (weil es leider nach wie vor keine Lösung dafür gibt).

      Es gibt eben KEINE sinnvolle Analyse in den Medien warum Menschen im Alter frieren müssen. Zumindest habe ich bisher keine gesehen (hast viell links dazu?)

      • /Das würde ich eben massiv bezweifeln. Wäre es so, dann würden die Leute auf der FB Seite von innocent anderes posten bzw. anders reagieren. Die Aktion würde nicht so erfolgreich sein./

        Wie meinst Du das? Ich hab eine Zeit mitgelesen, und da hat sich Niemand damit beschäftigt, dass ein Teil der Einnahmen aus der Aktion gespendet werden…. glaubst Du echt, dass das anders ausgefallen wäre, wenn sie mehr über die Projekte berichten würden, die die Caritas damit unterstützt? Sie haben ja auch nicht auf Deinen Hinweis reagiert (mit einer Ausnahme) => also heisst das wohl eher, dass es für sie eine coole Aktion ist um gemeinsam zu stricken und dass sie Hintergründe eher nicht interessieren…

      • *Es gibt eben KEINE sinnvolle Analyse in den Medien warum Menschen im Alter frieren müssen. Zumindest habe ich bisher keine gesehen (hast viell links dazu?)*

        Ich hab jetzt keine Links zur Hand, aber ich hab schon einige Artikel gelesen, wo berichtet wird, dass gerade Alleinerzieherinnen Probleme haben eine Arbeit zu finden, oder zumindest eine ädequat bezahlte, was dazu führt dass sie sehr wenig Pension bekommen, dass Leute die chronisch krank sind ebenfalls wenig Pension bekommen und auch Leute mit wenig Ausbildung… das Leute ab einem bestimmten Alter schwer vermittelbar sind und deshalb viele dauerarbeitslos sind, was auch bedeutet, dass sie bis zum Pensionsalter mit wenig Geld auskommen müssen und dann die Pension entsprechend niedriger ist…
        Generell gibt’s jedes Jahr mehrere Artikel, wie niedrig die durchscschnittliche Pension gerade bei Frauen ist… und darüber dass regelmässig die diversen Förderungen (Heizkostenzuschuss etc.) gestrichen werden bzw. dass Leute am Land so Förderungen auch eher nicht beantragen, was dazu führt, dass Leute frieren müssen… auch dass viele Wohner auch schlecht isoloriert sind, was zu hohen Heizkosten führt etc.
        Auch über das Thema Verinsamung von alten Leuten wird immer mal wieder berichte, weil die Strukturen die das abfangen sollten wegfallen…. und weil Leute die wenig Geld haben leider auch weniger unternehmen und Kontakte pflegen können bzw. weil alte Leute auch weniger mobil sind….
        Eine Analyse, dass der Kapitalismus an dem ganzen schuld ist hab ich noch keine gelesen, aber ich lese auch eher weniger auf Websiten bzw. in Zeitungen die mit iherer Analyse in die Richtung gehen…

  2. Die Fragen die sie Dir stellen sind meiner Meinung nach durchaus plausibel. Außerdem, wenn Du ihnen fragen stellen darfst dürfen sie wohl auch Dir Fragen stellen.

    Das ist würde ich sagen Quatsch. Warum sollte ich, wenn ich Kritik an einer FIRMA übe, Frage von ihnen beantworten. Ich bin keine öffentliche Person, ich habe kein Firmen-Budget, habe keine Marketingabteilung, lasse nicht andere Menschen für mich hackeln, … Firmen sind halt keine Menschen die Privatsphäre und Co verdient haben.

    Die Fragen die gestellt werden, sind ja dafür da: Mir zu zeigen dass ich ja noch VIEL weniger sozial und ökologisch bin wie sie. Selbst wenn das so wäre, würde das ja meine Kritik inhaltlich nicht berühren. Aber mit der Fragerei versuchen sich davon abzulenken würde ich sagen.

    • Sie könnten die Fragen auch einfach ignorieren, weil sie machen ja nichts verbotenes und wohl auch nichts, wo sich andere Leute wirklich drüber aufregen (zumindest hat es weder auf Deinem Blog noch auf der Facebook Seite grosse Resonanz von Leuten gegeben, die sich nicht eh von sich aus mit dem Thema beschäftigen)… vielleicht wollen sie wirklich wissen, wer hinter der Kritik steht? Deine Privatsphäre wird ja auch nicht verletzt, wenn Du denen eine Mail schreibst… veröffentlichen dürfen sie die ohne Deine Einwilligung eh nicht…

  3. Dass Du nicht bereit bist Dich mit ihnen persönlich zu treffen finde ich auch komisch. Wieso willst Du so eine unwichtige Aktion unbedingt lückenlos dokumentieren und wieso glaubst Du, dass sie noch lange weiter mit Dir kommunizieren? Was verbotenes haben sie ja nicht gemacht, auch nichts was für die Mehrheit der Menschen unmoralisch ist. Ich geh mal davon aus, dass sie wohl bald das Interesse an einer Kommunikation verlieren werden… egal ob Du dann noch was zu dokumentieren hast oder nicht…

    Was ist schon wichtig *g* Fakt ist halt: Hab keinen Bock ein Gespräch zu führen mit einer Person, bei der ich davon ausehe dass sie nicht an meiner Kritik interessiert ist. Das mache ich per Mail, weil dadurch kann ich das Gespräch ohne Aufwand dokumentieren. Ob das wen interessiert dass ich das dokumentiere, steht natürlich auf nen anderen Blatt.

    • Schaut momentan eher nicht so aus… Du hast auf Deinem Weblog schon ein paar Sachen gehabt, die mir und sicher vielen anderen so nicht bewusst waren, aber ich glaub bei der Aktion bringst Du für die Leute die es interssiert nicht viel neues….

  4. Aja und nochwas, Du schreibst:
    „Es fehlt der Hinweis darauf dass es viell. nicht immer so war, dass ältere Menschen in diese Gefahr kamen.“

    Ich kann Dir versichern. Das war schon immer so. Zu machen Zeiten war es sogar noch schlimmer, was aber natürlich kein Grund ist, dass es heute nicht anders sein könnte.
    Eh, wollte auch nicht sagen dass das etwas ganz neues ist das Frieren. Aber sie stellen es als eine „natürliche“ Sache dar. Etwas „das halt so ist“. Das ist meine Kritik

  5. Außerdem schreiben sie ja konkret was sie damit machen:
    „Unsere Partner in Europa, wie die Caritas in Österreich, finanzieren mit der Spendensumme dreierlei Aktivitäten: warme Kleidung, warme Speisen und zwischenmenschliche Wärme über Besuchsdienste.“

    Kauf von Essen, Kleidung und Organisation von Besuchsdiensten. Willst Du noch ein paar Fotos dazu, weil es sonst nicht glaubwürdig wäre?
    Habe ich ja nirgends bezweifelt dass sie das tun oder?

  6. Die Zeiten als die Leute noch geglaubt haben durch Konsum die Welt verbessern zu können sind schon lange vorbei…. durch Faitrade und andere Aktionen kann heute echt Niemand mehr sein Gewissen beruhigen… außerdem war einer der ursprüngliche Ziele von der EZA auch nicht Gewissensberuhigung sondern eher ein Aufmerksam machen auf die Situaion in anderen Ländern und auch Schaffung von besseren Rahmenbedingungen zumindest im Kleinen…. es gibt übrigens auch heute noch eine ganze Menge Menschen die es sich ohne Probleme leisten können ein paar Euro mehr für Nahrungsmittel auszugeben, zumindest wenn man sich die Verkaufsstatistiken von diversen Luxus-Artikeln anschaut…

    Wäre es so, dass die Leute dass nicht mehr glauben. Dann wäre das Aufzeigen natürlich recht sinnlos. *g* Ich habe den Eindruck und die Erfahrung gemacht dass doch einige/viele Menschen glauben dass es am falschen Konsum liegt dass es so vielen menschen schlecht geht. würde also behaupten dass viele an fair&trade und co glauben.

    • Faitrade so wie es ursprünglich gedacht war (also nicht die Vermarktung von irgendwelchen mit dubiosen Siegeln versehenen Produkten von grossen Firmen im Supermarkt) hat ja an der Situation der betroffenen was geändert, die Leute in Europa haben gesündere Nahrung gehabt und die in denProduktionsländern bessere Lebensbedinungen und in Europa haben sie über die Bedingungen in den Produktionsländern erfahren…
      Fair Trade ist aber definitiv was anderes als so eine Aktion, weil bei Fair Trade sagen sie explizit, dass sie was ändern wollen dort, während es bei so Marketing-Aktionen mit Spenden eines Teils des Gewinns eigentlich keine solche Behauptungen gibt und gerade durch den Missbrauch von Sachen wie Bio und Fairtrade sind die Leute eh kritischer geworden….

  7. „Meine Kritik ist, dass sie aber eben dieses Engagement in den Mittelpunkt stellen und Menschen der Eindruck vermittelt wird, dass dies der Grund für die Aktion ist.“

    Wo haben sie das geschrieben? Ich lese aus der Homepage nur raus, dass der Grund für die Aktion ist, dass sie eben 10% ihres Gewinns spenden wollen, als Teil ihre Firmenaktivitäten….

    Sie machen es um mehr Profit zu machen, nicht um was gutes zu tun. Würden sie das schreiben, würde ich auch nit schimpfen *g*

    • Wo haben sie explizit geschrieben, dass sie was gutes tun wollen? Ausserdem tun sie ja was gutes. Sie könnten das ganze ja auch anders vermarkten, dann würden sie auch einen gewissen Mehrgewinn machen und die Caritsa hätte nichts davon…

      • „So haben wir alle gemeinsam geholfen, ältere Menschen in Österreich warm durch den Winter zu bringen. “
        würde mal sagen das fällt unter: sie sagen sie wollen was gutes tun?

        Ausserdem tun sie ja was gutes.
        Wie gesagt: da bin ich anderer Meinung. aber das kommt ja eh in den anderen Threads als Diskussion bereits vor.

  8. peter schneder Says:

    stefon, ich glaube wirklich, du hast ein kopf-problem und viel zu viel zeit, wenn man sieht, mit welchem aufwand du eine eigentlich gute sache torpedierst.

    dazu scheinst du keine oder zumindest sehr kleine „cojones“ zu haben, wie man im rheinland sagt, da du einem angebotenen persönlichen gespräch aus dem weg gehst. ist ja auch viel einfacher, so aus der anonymität und der sicherheit seiner eigenen vier wände raus den dicken und kritischen max zu machen.

    die innocent aktion ist eine über die jahre gewachsene. mir persönlich ist eine aktion, die marketing, umsatz und „etwas gutes tun“ lieber als gar kein engagement eines unternehmens.

    die freiwillige aktion von innocent, darüber hinaus 10% des jährlichen profits in unterschiedliche karitative kanäle zu schicken, geht bei dir auch irgendwie im strudel der gedanken unter. welches unternehmen macht schon so etwas? auch die an dich gestellte frage, wie viel du persönlich gibst, finde ich in dem zusammhang mit deiner geäusserten kritik gerechtfertigt. da kommt mir das nette bonmot des „sitzens im glashaus“ in den kopf.

    abschliessend: natürlich ist die strickaktion eine marketing-getriebene. aber im gegensatz zu anderen marketing-aktivitäten kommt bei der aktion und beim kauf des produktes etwas gutes zu stande. das kann man bei gefühlten 99% von großunternehmen wie z.b. red bull, alkohol- oder automobilherstellern nicht gerade behaupten…

    mfg,
    ps

    • dazu scheinst du keine oder zumindest sehr kleine „cojones“ zu haben,

      Würde darum bitten auf den Ton zu schauen und ausserdem Aussage mit sexistischen Ton zu unterlassen.

      der sicherheit seiner eigenen vier wände raus den dicken und kritischen max zu machen.

      Ich hab halt nich für alles Zeit. Die Zeit die ich habe teil ich mir ein. Nachdem ich ja weiss dass ich eine Firma von meiner Position nicht überzeugen kann, sehe ich keinen Sinn in einem Face2Face Gespräch mit innocent.

      die freiwillige aktion von innocent, darüber hinaus 10% des jährlichen profits in unterschiedliche karitative kanäle zu schicken, geht bei dir auch irgendwie im strudel der gedanken unter.

      Was heisst freiwillig? Natürlich machen sie das, weil es sich offensichtlich positiv auf den Profit auswirkt. Wäre das nicht so, würden sie es nicht tun. Bzw: Es gibt genug Menschen, welche innocent Produkte kaufen und dadurch diese „Nettigkeiten“ von innocent finanzieren. Sehe keinen Grund innocent da irgendwie zu loben.

      kommt bei der aktion und beim kauf des produktes etwas gutes zu stande.
      Meine Position: Das Geld das die Caritas kriegt, wiegt den Schaden nicht auf, dass Menschen dadurch zu der Meinung kommen können,. dass Firmen „nett“ sind. Und: sie sich auch möglicherweise weniger Gedanken für den GRUND für das Frieren machen.

      Ich finde die anderen Firmen ja auch nicht besser *g* Aber sie tun nicht so arg karritativ und sind dadurch ein Stück weit „ehrlicher“.

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