Auch ohne Krise: Kapitalismus ist scheise


Die Krise scheint überwunden. DerStandard berichtete schon am 1 April (kein Scherz!): Wirtschaft wächst kräftig

Wären da nicht die faulen GriechInnen, die mehr Urlaub haben und früher in Rente gehen, also weniger arbeiten als wir fleissigen ÖsterreicherInnen und Deutschen. Oder wie Merkel meinte

Es geht nicht nur darum, dass wir keine Schulden machen, sondern dann geht’s auch darum, dass in Ländern wie Griechenland, Portugal, Spanien und anderen man nicht früher in Rente gehen kann als in Deutschland, sondern sich alle gleich anstrengen

Ein kleines Detail gehört jedoch erwähnt: Die „faulen“ SüdeurpäerInnen arbeiten länger und mehr als die KollegInnen im Norden!

Denn schon vor den Reformen in Griechenland ging man dort mit 62 Jahren in die Rente, nur im öffentlichen Dienst lag der Durchschnitt bei 58. Daher stammt die Mär von der griechischen Frührente. Nun geht man in Griechenland durchschnittlich etwa zur gleichen Zeit (mit 61,4 Jahren) in die Rente wie in Deutschland (61,7), aber deutlich später als in Frankreich (59,3).

Nach einer Studie der OECD arbeitet man in Deutschland im Durchschnitt am Tag 7 Stunden und 25 Minuten. Die Franzosen arbeiten eine Minute mehr und Spanier kommen auf fast 8 Stunden, wobei sie mit unbezahlter Arbeit noch deutlich über den Durchschnitt liegen. Sieht man sich die durchschnittlich gearbeiteten Stunden eines Beschäftigten pro Jahr an, dann müssen wohl die Deutschen demnächst deutlich länger arbeiten. Denn es sind gerade 1.389.7 Stunden. Dagegen arbeitet ein Grieche im Durchschnitt 2.119.3 Stunden, also reichlich mehr. Und das gilt auch für Portugal (1.719) oder Spanien (1.653.8).

Es kann wohl ohne grosse Gewissensbisse gesagt werden: Merkel hat da wohl so ein kleines bisschen geflunkert. Ziel: Die Lohnabhängigen in Deutschland gegen Lohnabhängige im Süden aufzuhetzen.

Nachdem wir nun wissen, dass wir nicht fleissiger sind als die ArbeiterInnen im Süden, sollte uns dieses hier nicht wundern

Auf die Forderung der Gewerkschaft der Privatangestellten nach sechs Wochen Urlaub für alle folgte eine prompte Absage der Wirtschaftskammer. Schon jetzt liege Österreich in Sachen Urlaubstage im europäischen Spitzenfeld, sagte Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl (ÖVP).

Das ist im Gegensatz zu Merkel ja schon ein Fortschritt. Es wird uns klar gemacht: Wir müssen mehr arbeiten, damit wir im VERGLEICH zu anderen besser dastehen. Da könnte mensch ja fast meinen, dass sich da die Interesse von Lohnabhängigen in Griechenland mit denen in Österreich mehr gleichen, als die Interessen von Lohnabhängigen in Österreich und österreichischen Firmen…

So ganz glücklich scheinen die ÖsterreicherInnen über die Lohnarbeit nicht zu sein.

Mehrheit der Österreicher im Job frustriert
Nur jeder Fünfte kann sich verwirklichen – Frauen stärker betroffen

Auch wenn allen klar zu sein scheint, Lohnarbeit MUSS sein, SPASS haben die wenigsten daran. Was fehlt: Der Wunsch, die Einsicht das es auch ohne geht. Die Einsicht, dass es anders gehen könnte.  Mit einem System dass auf Bedürfnissbefriedigung ausgelegt ist und nicht auf die Maximierung von Profit auf der Basis von verpflichtender Lohnarbeit.

Achja, zum Schluss möchte ich den Titel des derStandard Artikels (Wirtschaft wächst kräftig) vom Anfang des Blogpostings vervollständigen.

Realeinkommen sinkt, Wirtschaft wächst kräftig
Hohe Inflation und Steuererhöhungen nagen an den Nettoeinkommen der Österreicher. Sie sinken heuer um 0,6 Prozent

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20 Antworten to “Auch ohne Krise: Kapitalismus ist scheise”

  1. Also ich glaub nicht, dass Arbeit generell Spass machen muss und dass wenn alle Leute nur das machen würden, was Spass macht wir sicher einen anderen Lebensstandard hätten als wir ihn haben (und der ist zumindest in Mitteleuropa ja schon recht hoch)… irgendwie tendieren wir schon sehr stark dazu dazu zu einer ziemlichen Konsum- und Spassgesesllschaft zu werden allerdings sollte die Arbeit so sein, dass alle Leute die Möglichkeit haben normal davon zu leben und vor allem nicht krank zu werden und auch bis zum Rentenalter durchzuhalten… was ich eh nie verstehen werde ist, ist der „Wettbewerb“ bzw. schon eher die Vergleicherei in welchen Ländern wie lange gearbeitet wird (bis zu welchem Lebensalter bzw. wieviele Stunden pro Tag, wieviel Urlaub, wabb in Rente etc.) weil es ja inzwischen ja bekannt sein müsste, dass die Anwesenheit am Arbeitsplatz ja nicht unebdingt was übers Ergebnis aussagt…
    Allerdings hätte ich mal eine Frage: Du bist ja gegen Lohnarbeit… warst Du mal für längere Zeit in einem Umfeld wo zumindest im Kleinen eine Alternative gelebt worden ist und wie das läuft wenn die Leute weg sind, die das engagiert aufgebaut haben (also nicht Ostblock sondern z.B. Dörfer wo Selbstversorgung praktiziert wird)… also ich kenn sowas nicht live, aber früher oder später sind ja alle deratigen Projekte gescheitert (ausser bei religiösen Gemeinschaften, aber ich glaub nicht, dass es das ist, an was Du so als Alternative zu Lohnarbeit denkst, oder 😉 )
    Ausserdem eine persönliche Frage, die Du natürlich nicht beantworten musst: Beteiligst Du Dich selber an der Lohnarbeit und wenn ja wieso? Wenn nein, was machst Du als Alternative. Wäre ja interessant, wie konsequent Du bist (aber wenn Du es nicht beantworten willst musst Du natürlich nicht, geht mich ja nichts an).

    • Zu deinen weniger persönlichen Fragen habe ich mal ein neues Blogposting gemacht: https://wutimbauch.wordpress.com/2011/06/13/arbeit-geissel-der-menschheit

      Zu der persönlichen Frage: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“. Ja, ich mache natürlich auch Lohnarbeit. Ich muss schliesslich Miete zahlen, was Essen, …

      Natürlich gibt es Methoden sich der Lohnarbeit weiter zu entziehen: Hausbesetzungen, Essen aus Container klauen usw usf. Klar ist aber auch, unsere Gesellschaft bestraft diese Strategien mittels Kriminalisierung und Repression.

      Eine andere Variante der Lohnarbeit zu entgehen, wäre die Gründung einer Firma. Was aber nur dazu führen würde: Ich lohnarbeite nicht mehr, sondern lasse das andere für mich tun. Auch nicht gerade mein Traumziel *g*

      Daher kann es für mich nur heissen. Bewusstseinsbildung und politischer Kampf gegen Verhältnisse die ein Leben ausserhalb der Profitlogik verunmöglichen.

      • Wenn man eine Firma gründet muss man sich ja nicht an das klassische Muster halten dass es eine/n ChefIn und Angestellte gibt, mann kann sich die Arbeit ja aufteilen, wenn man kein Ein-Personen-Betrieb sein will… wenn man handwerklich geschickt ist, kann man sich auch als SelbstversorgerIn versuchen, da braucht man aber besser mehrere Leute die mittun… was sowas auf jedem Fall zur Folge hat ist, dass man aus der üblichen Konsumgesellschaft rausfällt und wohl von einigen Teilen der Gesellschaft weniger Verständnis bekommt (auch von den HausbesetzerInnen und anderen die auf Kosten der Allgemeinheit leben)… aber so ist man denk ich überzeugender als wenn man eh lebt wie alle anderen auch und nur jammert 😉
        Es gibt tatsächlich Leute, auch welche die nicht reich sind, die ein Leben ausserhalb der Profitlogik führen….
        (Nein, ich bin keine Selbständige und schon gar keine SelbstversorgerIn, aber ich find ja auch weniger Probleme mit dem derzeitigen System ;-))

      • Wenn man eine Firma gründet muss man sich ja nicht an das klassische Muster halten dass es eine/n ChefIn und Angestellte gibt, mann kann sich die Arbeit ja aufteilen, wenn man kein Ein-Personen-Betrieb sein will…
        Das ändert ja nichts. Die Situation bleibt dieselbe: Firma muss Profit machen von den Menschen die dort arbeiten. Umso weniger die Menschen da verdienen, umso mehr Profit macht die Firma umso konkurrenzfähiger ist sie. Also Widerspruch zwischen Interesse der Firma und den Angestellten. Da ists ja egal obs nen Chef gibt oder nicht.

        wenn man handwerklich geschickt ist, kann man sich auch als SelbstversorgerIn versuchen, da braucht man aber besser mehrere Leute die mittun…
        Naja, das geht ein bissl schwer. Denn um zu Wohnen braucht Geld Mensch. Um Eigentum zu kaufen braucht Mensch Geld, usw usf. Und wenn Mensch krank wird, braucht mensch auch Geld um sich behandeln zu lassen. Aus dem System einfach aussteigen geht nicht.

        aber so ist man denk ich überzeugender als wenn man eh lebt wie alle anderen auch und nur jammert 😉
        Tschulige, aber es geht mir nicht darum dass ich jammere. Ich bin politisch aktiv (nicht nur im Netz). Es geht mir darum gemeinsam mit anderen Menschen das System zu ändern. Was hat das mit Jammern zu tun?!

        Es gibt tatsächlich Leute, auch welche die nicht reich sind, die ein Leben ausserhalb der Profitlogik führen….
        Stimmt. Aber trotzdem werden sie vom Funktionieren der Wirtschaft abhängig sein.

  2. mandokarla Says:

    Su cuy’gar, burc’ya!
    Hallo, Freund!

    Bevor ich mich darüber auslasse … bessere bitte den kleinen Rechtschreibfehler in der Überschrift aus – der ist echt „scheiße“ 😉

    @ Rosa … 100%ige Zustimmung.

    Zum Artikel:

    Wettbewerb ist einerseits gut, weil er den Leistungswillen des Individuums erhöht und auch fördert, andererseits ist es wieder so, dass der Schwächere dadurch noch mehr geschwächt wird. Förderungen gibt es aber dazu ausreichend, die ja auch finanziert werden wollen – dazu ist wieder der Lohnarbeiter gut – der Söldner, wenn man es anders ausdrücken will (eher meine Weise).

    Was willst du uns eigentlich mit diesem Artikel sagen?

    Heißt das jetzt, keine Solidarität mit Griechenland?
    Keine Solidarität mit Schwächeren? (Die griech. Bevölkerung ist momentan in einer etwas – milde ausgedrückt – armseligen Position den Mächtigen gegenüber als so schon.)
    Aktiver Aufstand gegen die EU? Dann müsstest du dich mit den nationalen Bestrebungen diverser Parteien gut anfreunden können, denn die wollen ähnliches.

    Kapitalismus an sich ist nicht scheiße.
    Mist ist das, was daraus gemacht wird.

    • Wettbewerb ist einerseits gut, weil er den Leistungswillen des Individuums erhöht und auch fördert

      Stimmt, tut er. Neben vielen anderen negativen Effekten. Aber auch: Motivation etwas zu verändern, das Ziel gemeinsam etwas zu erreichen, der Wille sich selbst zu verbessern sind auch Möglichkeiten der Motivation. Mit wesentlich weniger negativen Auswirkungen.

      Heißt das jetzt, keine Solidarität mit Griechenland?
      Keine Solidarität mit Schwächeren? (Die griech. Bevölkerung ist momentan in einer etwas – milde ausgedrückt – armseligen Position den Mächtigen gegenüber als so schon.)

      Wo liest du DAS raus?! Nur kurz: Natürlich nicht. Ich zeige nur auf, dass unser jetziges Wirtschaftssystem in keinser Weise das Ziel hat Menschen etwas gutes zu tun.

      Aktiver Aufstand gegen die EU? Dann müsstest du dich mit den nationalen Bestrebungen diverser Parteien gut anfreunden können, denn die wollen ähnliches.

      Nationale Strategien sind sicher keine denen ich etwas positives abgewinnen kann. Parteien an sich stellen für mich auch keine Lösungsstrategie, sondern Teil des Problems dar.

      Kapitalismus an sich ist nicht scheiße.
      Mist ist das, was daraus gemacht wird.

      Siehst, das versuche ich mit meinen Texten zu zeigen: Die „Scheiße“ ist im Kapitalismus angelegt, in seinen Grundlagen und seinem Kern. Reformen kann es da nur in kleinen Bereichen geben und diese Reformen weichen in dem Moment, in dem es der Wirtschaft schlecht geht (siehe Griechenland, Portugal, Ungarn, Spanien, Deutschland, Österreich, …)

  3. mandokarla Says:

    Nachsatz: schau auch mal ab und zu da rein, die Infos sind besser als im rosa Blatt oder einem anderen Mainstreammedium. Folgender Beitrag passt ausgesprochen gut zu deinem Thema und ist weit besser aufbereitet als das Standard-Produkt:
    http://www.unzensuriert.at/content/004471-Die-Finanzmafia-Wirtschaft-ohne-Moral

    • Zu den anderen Sachen kommt schon noch mein Senf, aber zu deinem Hinweis.

      1. derStandard vertritt in keinster Weise meine Position. Die Infos in den verlinkten Artikel würde mensch im orf, krone, österreich, … wohl auch finden.

      2. unzensuriert.at is eine der FPÖ nahestehende Seite. Impressum (http://www.unzensuriert.at/content/00390-impressum):
      Martin Graf – martin.graf@fpoe.at
      Norbert Hofer – norbert.hofer@fpoe.at
      Andreas Mölzer . a.moelzer@aon.at
      Walter Rosenkranz – walter.rosenkranz@fpoe.at
      Also nix von unabhängig oder interessensfrei!
      Zum Inhalt der Seite äussere ich mich mal lieber gar nicht, sollte aber klar sein wie ich dazu stehe.

      • mandokarla Says:

        ad 1.: … deshalb schrieb ich auch von Mainstreammedien.

        ad 2.: Sie holen Ihren Informationen nur von Seiten/ Büchern/Zeitungen/sonstige Quellen, die Ihnen genehm sind und in Ihr politisches Weltbild passen? Ich hoffe doch nicht, denn das wäre dann eine etwas einseitige Sichtweise.

        Ich bin kein Fan des linken Standards und trotzdem lese ich ihn … dasselbe gilt für alle möglichen Berichte, wenn ich ein Thema verfolge.
        Ich würde Ihnen für Ihre Recherchen generell dieselbe Gründlichkeit nahe legen und nicht eine Seite abqualifizieren, nur weil Sie sich mit einer Parteilinie nicht anfreunden können.

        Warum antworten Sie auf meine Beiträge, die schlagen ja in dieselbe freiheitliche Kerbe wie unzensuriert.at? :mrgreen:
        Ne, brauchen Sie jetzt nicht zu beantworten … ist nur Spaß … aber die Kerbe würde passen, wenn ich nicht so vielseitig wäre.

      • Sie holen Ihren Informationen nur von Seiten/ Büchern/Zeitungen/sonstige Quellen, die Ihnen genehm sind und in Ihr politisches Weltbild passen? Ich hoffe doch nicht, denn das wäre dann eine etwas einseitige Sichtweise.
        Das würde ich nicht so sagen. Schliesslich habe ich auch auf orf und derStandard verlinkt, die nicht gerade meine politische Position propagieren…
        Aber ja: Seite die von Menschen erstellt werden, welche in einer Partei sind die jeden Monat zeigt dass sie sich nicht vom Nationalsozialismus lösen kann, ignoriere ich. Aber ich denke das ist ja nachvollziehbar oder?

        Warum antworten Sie auf meine Beiträge, die schlagen ja in dieselbe freiheitliche Kerbe wie unzensuriert.at?
        Weil sie (bisher) einen Ton anschlagen der nicht beleidigend ist. Und sie auch nicht in tiefe rassistische Ausdrucksweisen verfallen. Würde das passieren, würde ich anders reagieren.
        Ausserdem ists ja auch für andere Menschen interessant wie aus unterschiedlichen politischen Richtungen argumentiert wird.

    • Ich bin in keiner Partei und auch mit keiner Organisation verbandelt.

      Ich finde aber, dass die SPÖ noch enger mit den Nationalsozialismus/Faschismus verbrüdert ist, als so mancher Bürger meint.

      http://www.dokumentationsarchiv.at/SPOE/Braune_Flecken_SPOE.htm

      Ich finde, wer für seine Heimat eintritt, muss nicht zwangsläufig ein böser, fieser, hundsgemeiner Rassist oder Nazi sein. Das Eine hat nämlich mit dem anderen nichts zu tun. Ich kenne einige zugewanderte Türken, das sind echts Faschisten/Nazis und würden für ihre Ideologie töten. Ich kenne Schwule, denen das Gelaber so mancher „Gutmenschen“ über ihre sexuelle Ausrichtung derartig auf die Nerven geht, dass sie es bereuen, darüber geredet zu haben. Ich kenne Feministinnen, die sich so stark für den Islam einsetzen und dabei übersehen, was die Scharia (das Gesetzbuch des Islams) fordert. Ja – es gibt überall zwei Seiten und alle gehören zur selben Münze.

      Ich werde mir aber auch nicht den Mund verbieten lassen – von niemandem, denn der Artikel 10 der universellen Menschenrechtscharta der UNO gibt mir dieses Recht .

      • Habe ich behauptet dass sie SPÖ unschuldig war? Nein. Aber in de FPÖ kommt JETZT jeden Monat raus, dass es da Nazis gibt. Nicht dass ich die SPÖ mag, absolut gar nicht, aber dort lese ich nicht monatlich von nazi Tattoos ihrer Mitglieder.

        Wenn sie dies abstreiten, dann ist mir eh alles klar. Denn ein Vergleich der Nazi Vergangenheit der SPÖ (die es gab und von der zu wissen sehr wichtig ist) mit den Vorfällen JETZT ist doch a bissl blauäugig.

        Achja: Das Recht Postings zu löschen nehme ich mir NATÜRLICH raus. Wenn Nazi Propaganda gepostet wird (wurde bereits) oder ich als anarcho-stalinistisch-nationalsozialist der Sympathien für Göbbels bezeichnet werde, dann lösche ich das auch. Das fällt nämlich nicht unter Meinungsfreiheit!

      • @ Stefon: Sie haben nur geschrieben, dass die FPÖ eine Verbandelung mit Nazis hätte – sorry, sämtliche Nazi-Parteien sind in Österreich verboten, das Wiederbetätigungsgesetz ist da sehr strikt (was auch zu befürworten ist). Die SPÖ hat am längsten geschwiegen und macht es auch jetzt noch, leugnet, wenn es zweckdienlich ist. Die Grünen haben ebenso eine wenig rühmliche Vergangenheit – wenn auch in der anderen Richtung. Ich denke da jetzt an die deutschen Grünen, die ja gerne aus RAF-Duldnerkreisen kommen. (Joschka Fischer zum Beispiel)

        Jede Form des Extremismus ist abzulehnen und zwar strikt, denn das endet in einer Diktatur.

        Jetzt bin ich aber weit vom Thema abgekommen.

      • Nochmal und ein letztes Mal, Bitte geben sie mir nen Link auf einen Bericht in dem über Nazis in der SPÖ berichtet wird. Ich kann alleine 2x Berichte des letzten Monats posten über die FPÖ (die 2x „Blut und Ehre“ Tattoos).

        Das ständige Ablenken und Ausweichen bezügl. FPÖ geht mir auf den Wecker. Und es untergräbt ihre Glaubwürdigkeit. Distanzieren sie sich doch einfach von der FPÖ. Und verteidigen sie diese nicht ständig.

  4. 🙄 hab ich doch getan. Denken Sie, ich würde hier Behauptungen aufstellen, die ich nicht belegen kann?

    http://www.dokumentationsarchiv.at/SPOE/Braune_Flecken_SPOE.htm

    Lesen Sie das von vorne bis hinten, dem Link müssen Sie schon selbst folgen.

    http://www.focus.de/politik/ausland/oesterreich-braune-flecken-tilgen_aid_182893.html

    http://links-enttarnt.net/upload/dokument_1294000166.pdf

    http://www.tagesschau.de/inland/meldung489658.html

    • Nochmals zum langsam mitlesen: Du postest da Dinge die Jahre her sind. Genauer gesagt: Jahrzehnte. Und: Ich spreche doch nirgends ab dass sie SPÖ, ÖVP und auch Grüne rechte bis rechtsextreme Mitglieder hatten.

      Aber, und ich sage das ein letzres mal und will eine Anwort von dir ob du den Unterschied kapierst: Die FPÖ hat in den letzten 2 Jahren im RFS, RFJ, auf Gemeindeebene usw usf im Monatstakt Vorfälle im verharmlosen von NS Ideologie. Das passiert JETZT und nicht vor Jahrzehnten in der SPÖ (die, auch wenn ich sie nicht besonders gernehe habe) immerhin den Mut hatten da nen Studie dazuzumachen.

      • Dann gehen Sie her und zeigen Sie die FPÖ-Mitglieder wegen Wiederbetätigung an. Es gibt in Österreich ein Gesetz deswegen.

        Bitte: Claudia Roth hat es noch nie fertig gebracht, sich von der RAF zu distanzieren, die in den 70er Jahren gemordet haben. Seien Sie mir nicht böse, das ist auch noch nicht lange her und die RAF war eine terroristische Vereinigung.

        Wenn Sie nicht mit Argumenten kommen können, dann packen Sie eben diese Keule aus – ich finde das nicht gerade kommunikativ.

        Löschen Sie mich wenn Sie wollen, halten Sie mich wofür Sie wollen, aber recherchieren Sie ordentlich und reden Sie mich nicht mit Du an, ich mache das auch nicht.

        Und auch zu Ihnen: nennen Sie Ihre Quellen, Links, Artikel, Namen , Orte, Daten … denn bislang haben Sie gar nichts gebracht. Sollten Sie auf die sogenannte Ehrenbürgerschaft hinauswollen, dann muss ich Sie enttäuschen, jede Ehrenbürgerschaft erlischt mit dem Tod des Bürgers und außerdem kräht da heute kein Hahn mehr danach. Hauptsache in Wien hängt ein Gedenkbild von Stalin – der ein ebenso großer Massenmörder und ein bestialisch faschistisches Regime geführt hat. Seien wir froh, dass das Nazi-Regime vorbei ist und gedenken wir der Opfer – aber bitte mit Verstand. Seien wir froh, dass wir hier nicht vom Kommunismus stalinistischer Bauart „gefressen“ wurden – ich möchte nicht wissen, wieviele Nazis (das steckt Sozialist drin, haben Sie das schon bemerkt?) dann in der Politik wären – denn beide System sind vom Faschismus geprägt.

        Jede Art des Radikalismus ist abzulehnen. Aber Sie sind doch selbst radikal. Lesen Sie meine Quellen, auch wenn Sie schon einige Jahre alt sind – viele Politiker sind trotzdem noch in Amt und Würden, haben Sie das schon bedacht?

        Ich denke, ich werde mich hierzu nicht mehr äußern, denn Ihnen geht es wohl nicht um die Wahrheit – ganz gleich ob sie von links, von rechts oder gar von der Mitte auf sie zukommt. Ich würde mir Wege zu Informationen nicht so einfach verbauen, wie Sie das machen nur weil mir die Nase eines Menschen nicht passt.

        Herzlichst Ihre
        mandokarla

      • gut, sie sind ebenfalls wie porscheraser und verharmlosen und verharmlosen. nachdem dies mein blog ist, werde ich ihre kommentare in zukunft deaktivieren.

  5. Misik zum Thema:
    „Der Kapitalismus zerstört sich selbst …“
    … und das ist gar nicht gut so.

    http://derstandard.at/1313024759477/Videocast-von-Robert-Misik—Folge-195-Der-Kapitalismus-zerstoert-sich-selbst-

    • Würde sagen da wird was durcheinander gebracht. Marx hat auch gesagt: Kapitalismus braucht Krisen und die sind nicht unbedingt als Indiz für dessen Zerstörung zu sehen.

      Ich würde sagen: Krise ist eine Chance mit genug Menschen die Verhältnisse umzustürzen und was neues aufzubauen. Aber auch nur eine CHANCE. Zerstören tut sich der Kapitalismus nicht, er zerstört halt die Lebensverhältnisse der Menschen. Egal ob in der Krise oder nicht.

      Finde seine pseudo-psychologischen Ausführungen auch weniger erhellend.
      Er sagt halt eben auch: Wenn der Kapitalismus funktioniert, dann tuts den Menschen weniger weh als umgekehrt. Und das ist halt eben nicht so klar.

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