Enough is Enough: Demo gegen rechte Gewalt


Enough is enough :9.4.11 // 15.00 // Platzl (Anfang Linzergasse) // Salzburg

Folgender Text von der Antifa|s: (Ein Youtube Video auf dem folgender Text gesprochen wird)

Als im Jänner 2011 Unbekannte drei zum Gedenken an von den Nazis im KZ ermordete jüdische Familie Neuwirth in der Arenbergstraße verlegte Stolpersteine ausgruben, stahlen und das entstandene Loch mit Beton ausgossen, meinte Burghard Vouk, Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz, dass neben “einer politischen Motivation” auch ein “reiner Messingdiebstahl denkbar wäre”. Denn “eine besonders aktive rechtsradikale Szene gebe es in Salzburg derzeit jedenfalls nicht”. Dabei ist Messingdiebstahl als Motiv absolut unwahrscheinlich. Die Stolpersteine sind nur mit einer dünnen Schicht Messing überzogen, dafür würde kein vernünftiger Dieb und keine vernünftige Diebin sich die Mühe machen, die Steine mühsam zu entfernen und dann noch die Stelle zuzubetonieren.
Diese Episode aus der jüngsten Salzburger Geschichte verdeutlicht vor allem eines: die anständige Mitte der Gesellschaft will die Probleme mit den extrem Rechten nicht sehen. Selbst wenn sie mit der Nase in der braunen Scheiße steckt, will sie, wenn man sie danach fragt, nichts gerochen haben.

Die Salzburger Nazis mögen zwar nicht so straff organisiert sein, wie in anderen Gegenden. Wir autonomen Antifaschistinnen und Antifaschisten haben aber im Gegensatz zur hartnäckig verschnupften bürgerlichen Mitte nicht die Absicht, untätig zu warten, dass das passiert.

Wer sich mit rechten Umtrieben in Salzburg beschäftigt, findet heraus, dass die extreme Rechte derzeit offenbar in zwei grob umrissenen Zusammenhängen besteht: dem akademisch-burschenschaftlichen Milieu und den eher proletarisch geprägten Nazis, die mit rechten Fußballhools v.a. mit Fangruppierungen des SV Austria Salzburg verbandelt sind und Kontakte zu bayerischen Nazis pflegen. In der FPÖ finden beide Lager Anknüpfungspunkte, hier treffen sie auch die völkischen Südtirol-Fanatiker, die seit Mitte 2009 verstärkt in Salzburg ihr Unwesen treiben und selbst dem Verfassungsschutz aufgefallen sind.

Nach dem Festkommers der deutschnationalen Burschenschaften 2009 in Innsbruck und Aussagen des 3. Nationalratspräsidenten Graf zur Südtirolpolitik, wurde in Salzburg verstärkt Südtirol-propaganda in Aufkleber- und Plakatform verklebt; in weiterer Folge haben SüdtirolaktivistInnen auch im Flachgau und Tennengau den Wunsch nach Anschluß Südtirols zu Österreich in Form von meterhohen Schmierereien auf Beton- und Felswänden propagiert.
Ins Visier der SüdtirolaktivistInnen geriet auch der Infoladen Salzburg, dessen Auslage einmal beschmiert und ein anderes Mal, als sich noch Personen im Infoladen befanden, aus einem vorbeifahrendem Auto heraus mit einer Zwille beschossen wurde (Endergebnis: Glasbruch).

Nachdem rechte Fans der Austria Salzburg schon bei einer FPÖ-Wahlkampfveranstaltung 2008 eine antifaschistische Kundgebung angegriffen haben, wobei ein Antifaschist verletzt wurde, sucht ein Teil des rechten Austriaanhanges mehr oder weniger regelmäßig dasSUB heim. Bei insgesamt acht „Besuchen“ seit September 2010 wurde zweimal die Türe eingetreten und es flogen mehrmals Flaschen auf das SUB. Außerdem beschimpfen die rechten Austriafans Vereinsmitglieder und BesucherInnen des SUB rassistisch, antisemitisch und als “linkes Pack”, bis es schießlich am 27. November zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen SUB-Gästen und den Nazis kommt. Nach dem jüngsten Übergriff in der Nacht vom 19. auf den 20. Februar 2011 durch die breite Berichterstattung unter Zugzwang gebracht, erklärt der Leiter des Salzburger Verfassungsschutzes zu den Vorfällen, das seien „typische Hooligans; Alkohol, ausländerfeindlich, durchaus gewaltbereit. Aber es gibt keine Hinweise auf rechtsextreme Umtriebe.“ Auch hier will die Polizei nicht bemerkt haben, dass es sich bei den Angreifenden um Neonazis handelt.
Der Versuch eines Mitglieds eines Austria-Fanclubs letztes Jahr ein Konzert mit der rechten Hooligan Band Kategorie C zu veranstalten, scheiterte zum Glück an dessen Unfähigkeit.

Regelmäßig negativ aufgefallen ist die FPÖ mit ihren Plakatkampagnen. Vor jeder Wahl, egal ob auf Bundes- oder Landesebene, plakatierten die Freiheitlichen rassistische Parolen wie „Abendland in Christenhand.“ Im Landwirtschaftskammerwahlkampf 2010 plakatierte die FPÖ ein Bild ihres Kandidaten mit dem Zusatz „reinrassig und echt“. Auf ihre Rechtfertigung, es wäre ja nur das abgebildete Rindvieh gemeint gewesen, erübrigt sich jeder Kommentar.

Im März 2010 lud der Freiheitliche Akademikerverband den Rechtsextremen und Antisemiten Richard Melisch ein, der schon öfter bei der deutschen NPD und der erzreaktionären Piusbruderschaft als Vortragsredner aufgetreten war. In seinem Buch „Der letzte Akt“ warnt Melisch vor einer „Vermischung der Rassen mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa“. Die veranstaltende FPÖ-Vorfeldorganisation bestritt, über die politische Einstellung Melischs Bescheid zu wissen. Nachdem das Hotel Schaffenrath, wo die Veranstaltung stattgefunden hatte, sich mit Kritik konfrontiert sah, veröffentliche es eine „Klarstellung“, in dem es sich von „jeglicher Form des politischen Extremismus“ distanzierte. Es war nicht das erste Mal, dass nach Ärger mit extrem rechten Veranstaltungen nicht nur die Rechten, sondern diejenigen, die die Veranstaltung verhindern wollen, von den LokalbetreiberInnen als Teil des Problems wahrgenommen werden. Erfreulich ist hingegen, dass das Schaffenrath die von den Rechten für den Melisch-Auftritt bezahlte Raummiete an die israelitische Kultusgemeinde überwies.

Im Februar 2011 lud die FPÖ-Stadtteilorganisation Gnigl-Schallmoos den extrem rechten Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf zum Stammtisch in den Urbankeller ein. Nachdem sich rund 20 Antifaschistinnen und Antifaschisten an der Bar des Lokals ein Bier bestellt hatten, wurden die FPÖlerInnen nervös und alarmierten die Polizei. Laut Bericht im Salzburger Fenster wurde der „Maxglaner Polizist und Personalvertreter der freiheitlichen Polizeigewerkschaft Thomas Felber von seiner Fraktion angerufen, dass 40 bis 45 linkslinke Anarchisten das Lokal besetzt hielten“. Daraufhin traf alles an Bullen ein, was Salzburg zu bieten hat, um die rechte Veranstaltung vor den ruhig ihr Bier trinkenden Anarchos zu beschützen. Einige Polizisten in Zivil, die sich vor dem Eingang zum Saal postiert hatten, trugen ihre Waffen gut sichtbar in Bein-Pistolenhalftern. Der privat die Veranstaltung besuchende Felber beschimpfte die AntifaschistInnen und meinte, sie seien „alle arbeitslos und schwul“. Ebenfalls anwesend waren Salzburger Burschenschafter und Südtirol-Fanatiker. Andere Gäste des Urbankellers zeigten sich verärgert über den rechten Auftritt.

Im Jänner 2011 lud die Burschenschaft Germania den Walter Marinovic, der sich selbst als „Ostmärker“ bezeichnet, als Referenten zum Thema „Türkensturm – einst und jetzt“ ein. Die Germania hat ihre Bude übrigens in einem arisierten Haus, in dem Salzburger Jüdinnen und Juden ihren letzten Wohnsitz hatten, bevor sie von den Nazis im KZ ermordet wurden.

Außer mit verbalen Zumutungen fallen AnhängerInnen der FPÖ immer wieder mit gewalttätigen Übergriffen gegen Leute mit Migrationshintergrund und Linke auf. Der Täter machte dazu den Hitlergruß. Auf der „X-treme Party“ der Jungen Volkspartei in Hof im Sommer 2009 beschimpften RFJler (Ring Freiheitlicher Jugend) eine Gruppe Jugendlicher, die sie offenbar als migrantisch eingeordnet hatten, mit Nazi-Parolen und „Heil Hitler“-Rufen. Darauf folgte eine Schlägerei mit zahlreichen Verletzten. Die Nazis kommen aus Hof, Faistenau und Koppl, es handelt sich also um einen Teil der dortigen Dorfjugend. Einige JVPler waren nach dessen Neugründung zum RFJ gewechselt.
Von einem Wahlkampfauftritt von HC Strache in Faistenau 2008 berichtete sogar der ORF-Report über ein freudiges „Heil Hitler“ eines jungen Strache-Fans.

Es ist allerdings nicht nötig die ganze Scheiße bei der FPÖ zu suchen: Der Büroleiter des ÖVP-Vizebürgermeisters der Stadt Salzburg, Bernd Huber, hat in einer Kameradschaftsbundzeitung einen Nachruf auf den ehemaligen Angehörigen der Legion Condor, Nazi und Kampflieger Hajo Hermann, der nach dem Krieg als Rechtsanwalt diverse Nazigrößen wie David Irving, Otto Ernst Remer oder Fred A. Leuchter verteidigte, verfasst: „tadelloser Soldat, der … gewürdigt werden soll: Ehre seinem Andenken!“, „Trotz hoffnungsloser Unterlegenheit stellten sich die Jagdflieger der Reichsverteidigung den Bomberströmen unter schweren Opfern entgegen, um der geschundenen Zivilbevölkerung noch Schlimmeres ersparen zu helfen.“….
Vor zehn Jahren hatte Huber schon einmal einen großen Auftritt, als der russische Geschichts-revisionist Viktor Suworow an der Salzburger Uni referierte, und Huber in Uniform des österreichischen Bundesheeres dabei behilflich war ungebetene Gäste auf sehr unsanfte Weise aus dem Saal zu befördern.

Aber auch in Räumen wo es nicht vermutet werden sollte treten rechte Gestalten auf: Im Rockhouse kam es mehrmals zu Veranstaltungen mit NS-Blackmetalbands wie zum Beispiel der Band Taake, die, trotz Hinweisen von Antifaschist_innen, spielen durfte – peinlich nur für das Rockhouse, dass der Sänger der Band zwei Tage vorher in Essen mit aufgemaltem Hakenkreuz auf der Brust auftrat.
Auch im Cave, jetzt b.lack, traten im Rahmen der Overdose-Veranstaltungsreihe insbesondere beim Auftritt von Neofolkacts, Personen mit SS-Uniformen, T-Shirts mit Schwarzer Sonne, diversen Abzeichen aus dem dritten Reich und ähnlichem Scheiß auf.

Auch ein Vertreter der US-amerikanischen Rechten hat sich beschaulich in Salzburg, genauer in Zell am See, eingenistet: David Duke, ehemaliges führendes KuKluxKlan-Mitglied und Unterstützer des Holocausleugners Ernst Zündel.

Alles kein Wunder in einer Stadt, in der Personen, die im Nationalsozialismus bedeutende Funktionen hatten, wie selbstverständlich im Stadtbild integriert sind. So werden zum Beispiel der Mitbegründer der Salzburger Festspiele und einer der frühesten Wegbereiter des NS in Österreich Heinrich Damisch, der Opportunist Carl Orff, der Leiter der Salzburger Festspiele und Goebbelsfreund Klemens Krauss, der Opportunist und NSDAP-Mitglied Franz Karl Ginzkey, das NSDAP-Mitglied Herbert von Karajan und Hitlers Lieblingsbildhauer Josef Thorak mit Straßen- und Platzbenennungen gewürdigt. Statuen von Josef Thorak stehen noch immer völlig unkommentiert im Kurgarten nahe dem Schloss Mirabell; der Bildhauer selbst war auch noch als künstlerischer Berater der SS-eigenen Porzellanmanufaktur Allach auf dem Gelände des KZ Dachau tätig, wo er persönlich die KZ-Häftlinge bei ihrer Arbeit in der Fabrik inspizierte.
Weiterhin Ehrenbürger der Stadt Salzburg ist auch der Gründer des Hauses der Natur, Eduard Paul Tratz, SS-Hauptsturmführer, Träger von Totenkopfring und Blutorden (berüchtigtes Zitat: „In freier Natur werden solche Krüppel und Missgeburten rücksichtslos ausgemerzt – auch viele ursprüngliche Völkerstämme halten an dieser natürlichen Auslese fest. […] Doch kann ein Volk an Körper und Seele nur dann gesund und kräftig bleiben, wenn es sich auch diesem Naturgesetz wenigstens in bedingtem Maße über Gefühlsregungen hinweg unterstellt.“ ).

Zu behaupten, in Salzburg gäbe es kein Naziproblem ist also schlichtweg falsch. Die extrem Rechten treten in verschiedensten Formen auf und arbeiten mit unterschiedlichen Mitteln – nicht immer sind Nazis an Glatzen und Springerstiefeln zu erkennen. Das wissen sie auch auszunutzen: wenn in einer subkulturellen Szene Nazi-Symbolik als unbedenklich angesehen wird, gewöhnen sich die Leute daran und hören auf, sich daran zu stören. Überzeugte Nazi-Metalfans werden als Teil der Szene akzeptiert, und die FPÖ kann sich auf ihren Status als demokratisch gewählte Partei berufen, um die braunen Umtriebe in ihrer Mitte zu verharmlosen. Wenn Rechte mit rot-weiß-roten Aufklebern für dem Anschluss Südtirols an Österreich werben, finden das viele wahrscheinlich begrüßenswert patriotisch und haben überhaupt kein Problem mit der völkisch-rassistischen Argumentation dahinter.

Zwar findet ein beträchtlicher Teil der Salzburger Bevölkerung die NS-Zeit schlimm und will keine Schlägernazis in ihrer Nachbarschaft, von konsequentem Antifaschismus ist leider trotzdem oft weit und breit nichts zu bemerken. Bis in alternative Kreise hinein schlucken ansonsten fähige Leute die grundlegend falsche Vorstellung von den politischen Extremen außerhalb der demokratischen Mitte der Gesellschaft, welche sich angeblich einander annähern sollen. Der radikalen Linken wird unterstellt, sie würde im Verhalten den Nazis ähneln, was schlicht gelogen ist. Praktischerweise soll es auch verschleiern, dass eben genau die demokratische Mitte mit ihrem Alltagsrassismus, ihrem Sexismus, ihrer Homophobie und ihrem Befürworten von ökonomischer Ausbeutung der extremen Rechten einen Boden bietet, aus dem diese immer neue Kräfte und Unterstützung ziehen kann.

Wenn heute anständige Konservative Neonazis als glatzköpfige Aliens darstellen, die von außen kommend das bodenständige Zeltfest in Angst und Schrecken versetzen, ist die Parallele zur Geschichtslüge, mittels derer Österreich als „erstes Opfer der Nazis“ dargestellt werden sollte, offensichtlich. Hartnäckig werden immer noch diejenigen als Problem und Unruhestifter_innen dargestellt und strafrechtlich verfolgt, die auf rechte Umtriebe hinweisen und diese bekämpfen. Solange dem so ist, stimmt traurigerweise der Spruch eines bekannten Neonazi, dass seine gewalttätigen Kameraden „der bewaffnete Arm der Stammtische“ wären. Dagegen müssen wir ankämpfen, in Wort und Tat, im Alltag und auf der Straße.

 

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29 Antworten to “Enough is Enough: Demo gegen rechte Gewalt”

  1. Porscheraser Says:

    Und wieder ein Grund zum RANDLIEREN und ZERSTÖREN fremden Eigentums!
    Haupsache ANTIFA SCHEI….

    Das sind die wahren FASCHISTEN der heutigen Zeit. FASCHISMUS ist heutzutage LINKS!!!

    Merkt euch das ihr FASCHISTEN! Und vergesst nicht eurem Idol STALIN zu huldigen!

    • „Lieber“ Porscheraser, wo liest Du da raus dass irgendjemand irgendwas zerstören will? Es geht lediglich um eine Demonstration, um sonst nichts…

      Meinst Du die Logik: Wir werfen den Leuten vor was wir selber gerne tun würden oder was sich besonders dramatisch anhört eigentlich ernst? Kannst Du mir eine Demo in Salzburg nennen wo es Probleme mit Randalen und Zerstörung gegeben hat?

      Und zum Stalin-Vergleich sag ich mal gar nichts…

      Andere Frage: Ist Dir eigentlich fad wenn Dir nix besseres einfällt als immer dasselbe zu schreiben?

  2. Porscheraser Says:

    Genossin ROSA! Wie würdest DU Genossin das aktive Vorgehen gegen unsere jüdischen Mitbüger nennen?

    Also ich erlaube mir diese Aktionen antisemitischen Faschismus allerschlimmster Ausprägung zu bezeichnen. Ich hoffe dass Du mir dabei zustimmst, dass Antisemitismus und Faschismus sehr eng miteinander verknüpft sind. Antisemiten sind Faschisten oder siehst Du das anders. Bitte erkläre mir dann die andere Sichtweise.

    Lies dir bitte vorher den Artikel des folgenden Links durch:
    http://sosheimat.wordpress.com/2011/03/19/in-europa-wird-antisemitismus-wieder-salonfahig/

    Und vergiss bitte nicht: die abgebildeten Personen sind LINKE!

    PS In punko Salzburg und Demos: was ist mit den CHAOSTAGEN ??? bei denen mit Sicherheit KEINE Rechten teilgenommen haben? Schon vergessen?

    Das Experiment Kommunismus/Stalinismus/Anarche ist immer und überall gescheitert! Bitte GenossIN ROSA vergiss das NIEMALS!

    NIEMALS VERGESSEN! Ich kann nicht aufhören an die OPFER die der Sozialismus (Kommunismus/Stalinismus/Anarche/Nationaler Sozialismus) gefordert hat zu erinnern! Allein die Idee eine Differenzierung zwischen Opfern vorzunehmen ist in meinen Augen eine einzige perverse Abscheulichkeit! Das ist FASCHISMUS pur!

    • Thema Boykott der Linken in Bremen: Auf den Plakaten steht „Boykottiert Israels Früchte – rettet das palästinensische Volk“, sprich hier wird der Staat Israel kritisiert, nicht alle Juden weltweit. Der Boykott hat nichts mit der Religion zu tun, sondern mit der Politik des Staates.

    • Israel kritisieren ist nicht gleich antisemitisch sein… und dass Antisemitismus wieder salonfähig wird stimmt leider nicht, er leider immer irgendwie salonfähig geblieben, zumindest bei bestimmten rechten Gruppen… und es gibt leider auch nicht rechte Gruppen mit fragwürdigen Aktionen…

      Ich versteh nur nicht was das mit dem Artikel zu tun hat, in dem geht’s um eine Demo gegen Nazis und Neonazimus… und das sind Phänomene mit denen nicht „nur“ die sogenannten Linken Probleme haben, zum Glück…

      Ich würde mich selber übrigens nicht als links bezeichnen, ich halte von so Einordnungen generell nichts…

      Ich hab auch noch nie behauptet, dass ich nicht schlimm finde was in der ehemaligen sogenannten sozialistischen Staaten passiert ist nicht schlimm finde…

      Bloß weil gewisse Theorien bisher gescheitert sind heißt ja nicht dass sie schlecht sind. Der Kapitalismus hat ja leider auch schon genug Opfer gefordert bzw. die Aktivitäten kapitalistischer Staaten (z.B. die USA im Irak)…

      Aber in dem Artikel geht es eben wie schon erwähnt um eine Demo gegen gewisse Nazi-Aktivitäten, also um Leute die leider schon vergessen bzw. nie gelernt haben was in der Nazi-Zeit in Europa passiert ist… wenn Du willst dass die Opfer des Nazi-Terrors nicht vergessen werden sollen dann müsste es Dir doch gefallen, dass es eine Demo gegen die Nazis/ Nazi-Aktivitäten (u.a. gegen Antisemitismus) gibt?

  3. Porscheraser Says:

    Liebe Roas! Ja es gefällt mir, dass es gegen Nazis demos gibt. Nicht gefällt mir, dass die Veranstalter dieser Demo den ganzen Berch der linken Verbrechen ausblenden, nein sogar noch gut heißen.

    Da werden Mörder als Freiheitskämpfer dargestellt und bejubet! Ich kreide es keinen Freihitskämpfer an, wenn er im Kampf für das Volk Menschen getötet hat. Ich verurteile keinen Soldaten der im offenen Kampf auf Menschen schießt.

    Ich verachte aber die Leute die hinterhältig morden, die Scheintribunale veranstalten um Menschen zu töten, deren Verbrechen es ist, eine andere Meinung zu haben. Einer der sich als Verfolger, Ankläger Richter und Scharfrichter profiliert hat ist der CHE! Wieviele hat er mittels Kopfschuss eigenhänig hingerichtet? Soll ich Dir liebe Rosa die Namen derer ausheben die das Unglück hatten nicht Kommunisten zu sein? Die deswegen vom hochverehrten CHE eigenhändig getötet wurden?

    So zurück zum Thema: Ich habe was gegen Leute die eine Wertung von Opfern vornehmen! Ich hab auch was gegen Leute die Mördern Denkmäler setzen, aber Kämpfer für die Freiheit verunglimpfen! Beispiel Wien: Che-denkmal ja aber der Flieger Nowotny der Wien gegen die Kommunisische Eroberung verteidigt hat, dessen Grab wird geschädigt von Faschisten die sich Antifa nennen! Oder wie soll ich Genossen Politiker beziechnen, die sich auf einer Demo in Wien feiern lassen, in der gefordert wird, dass Hitler wieder auferstehen soll????

    Deshalb ist diese Demo für mich eine äußerst suspekte Angelegenheit. Mir kommt es so vor als wenn Neonazis gegen demokratische Wahlen demonstireren würden. Wobei die Antifa als Ziel die Abschaffung der Demokratie im AUge hat.

    • Würdest Du es echt für sinnvoll halten eine Demo gegen „eh alle Verbrechen die irgendwann in der Vergangenheit passiert sind“ zu machen? Und wieso soll in Salzburg eine Demo gegen die Verbrechen des stalinistischen Terrors o.ä. stattfinden? Salzburg war nie ein sogenannter kommunistischer Staat (realsozialistisch oder wie auch immer man das nennt). Salzburg ist bis auf ein paar eher unbedeutende linke Grüppchen mit ziemlich unterschiedlichen Ausrichtungen politisch eher mitte-rechts dominiert.

      Die Demo hat einen konkreten Anlass: Dass Neo-Nazis und Nazi in Salzburg leider in letzter Zeit wieder verstärkt aufgefallen sind. Und die Leute wollen eben darauf hinweisen, dass sie damit nicht einverstanden sind und andere Leute auf die Probleme hinweisen!

      Wo liest Du da raus dass die Leute den stalinistischen Terror nicht schlimm finden? es gibt genügend Distanzierungen von linken Gruppen von diesen Verbrechen!

      Von irgendwelchen prominenten Che-Denkmälern weiß ich übrigens nichts, auch nicht davon dass er irgendwelche politisch etablierten Verehrer hat (Leute die mal in ihrer Jugend mit Che-Leiberln rumgelaufen sind zähle ich jetzt mal nicht dazu).

      Und ich verurteile übrigens sehr wohl Leute die ohne Notwehr andere Menschen verletzen und töten, egal welche Ideologie sie als Vorwand dafür nehmen!

      Ich finde übrigens interessant dass Du behauptest gegen Relativierung von Verbrechen bist aber bei einem Aufruf gegen gewisse Umtriebe (und nicht für andere, oder wo siehst Du in den Aufruf irgendwelche Hinweise auf Stalin oder Che Verehrungen?) mit weiß ich was für Ereignissen und Verbrechen daherkommst um die es bei der ganzen Sache gar nicht geht…

      Woraus leitest Du übrigens ab, dass die Antifa die Demokratie abschaffen will? Abgesehen davon dass die Antifa wohl keine homogene Organisation ist sondern eher eine Bewegung ziemlich vieler sehr unterschiedlicher Gruppen deren gemeinsames Ziel ist den Faschismus und Neo-Nazionalimus zu bekämpfen… Leider haben manche der Beteiligten fragwürdige Vorstellungen von der Durchsetzung ihrer Ideale, das bedeutet aber nicht, dass das deshalb auch alle AntifaschistInnen befürworten…

      Es gibt auch genügend fragwürdige DemokratInnen und es würde trotzdem Niemand auf die Idee kommen irgendwelchen DemokratiebefürwirterInnen vorzuwerfen, dass sie das Demokratieverständnisse eines Georg W. Bush oder ähnlicher Leute teilen müssen….

  4. Als Hinweis: Normalerweise werden Kommentare von Porscheraser auf meinem Blog sofort deaktiviert. Grund ist die laufende Verharmlosung von faschistischen Gedankengut.

    Bspweise hat sich dieser User auf http://de.wikipedia.org/wiki/Metapedia verlinkt. Diese Seite enthält faschistische und nationalsozialistische Inhalte. Porscheraser hat sich auf Anfrage NICHT von der Seite distanziert. Solange dies nicht geschieht, werden seine Kommentare von mir deakviert.

    Obige Kommentare von ihm habe ich zu spät gesehen, lasse sie aber stehen, da sie bereits zu einer Diskussion geführt haben.

  5. Porscheraser Says:

    Hallo Zensor!

    Danke für den Tipp! diese Seite war mit bisher ncht wissentlich bekannt.

    Übrigens gesperrrt hat Du mich erst als ich dich und deine Linken MörderINNEN genau so benannt habe!
    Zur Erinnerung: Der Nasciturus ist ab dem Zeitpunkt der Zeugung Träger von Rechten!!!!
    Des weiteren ist heutzutage JEDE Frau und JEDER Mann mit sehr geringem Aufwand in der Lage zu verhüten! Wenn allerdings dazu das Hirn fehlt …. was soll ich dazu sagen? Linke Gutmenschen vielleicht? Oder hast du andere Vorschläge!

    Bei der Aufforderung menschliches Leben (auch das der Föten) zu zerstören (= MORD) werde ich ziemlich sauer! Das wäre eventuell ein Grund, sogar über körperliche Gewalt nachzudenken. Natürlich wende ich keine Gewalt, die nicht ausschlißlich der Selbstverteitigung dient, an!

    Zu meiner Einstellung: Ich lehne jede Art des Faschismus scharf ab. (siehe 2. Posting bei No WRK Demo)

    Holocaust: Ich würde mir eine neutrale Aufarbeitung dieses Verbrechens wünschen. Allein das Verbot darüber eine eigene Meinung zu haben ist für mich suspekt. Es gibt einfach zu viele Gerüchte darüber was wahr ist und was nicht, dass eine offene und ehrliche Darstellung dieser verabscheuungswürdigen Vorgänge endlich allen Gerüchten den Boden entzieht.

    Dazu MUSS eine wissenschaftliche Kommision eingesetzt werden, die über alle Zweifel erhaben ist. Da müssen Vertreter aller politischen Richtungen dabei sein. Also ein echtes Novum für ÖSterreich. Auch auf die Gefahr hin, dass andere Ergebnisse als die bisherige Doktrin herauskommen. Angeblich ist in Yad Vashem einen leicht differierende Ansicht dargestellt – ich weis es aber nicht und werden sicher nicht darüber nachdenken. Zumal selbstständiges Denken in dieser Sache hier in ÖSterreich strengstens verboten ist. Hier wird man schon verurteilt, wenn man aus einem „heiligen“ Buch zitiert, bzw. das Leben des Verfassers historisch korrekt kommentiert.

    Ich bekenne mich zu der Republik Österreich zu der demokratisch entstandenen Verfassung und zu dem in österrich herrschenden Rechtssystem. Ich bekenne, dass ich Mißstände aufziegen und Angelegenheiten kritisiere, die meinem Weltbild auf das gröbste widersprechen. Mein Weltbild ist die Zeit um 1965. Damals waren Anständigkeit, Fleiß und das Wohlergehen des Österrichischen Staates die wichitigsten Dinge die ich damals mitbekommen habe!

    Ich bin nicht vergangenheitsorientiert, sondern ich sehe für die Zukunft grosse Probelme auf Europa zukommen. Die Verursacher dieser „fortschrittlichen“ Politik sind für mich die links der Mitte angesiedelten machtbesessenen Volksverräter, die alles (wirkich alles auch zu Lsaten des eigenen volkes) tun um an der Macht zu bleiben bzw. sie zu erlangen.

    Ich bin glühender Europäer! Das ist der Grund warum ich mich auf das Allerschärfste GEGEN diese EU ausspreche! (Ich glaube da sind wir sogar einer Meinung, dass das derzeitige wirtschaften in der EU nicht zum Wohhle der Bevolkerung ist, oder? Nur unsere Lösungsansätze dazu sind diametral) Meiner Ansicht nach könnte sich Europa esesntlich besser am Weltmarkt positionieren, wenn diese zentralgesteuterte Diktatur einem gut geführtem Wirtschaftsbündnis (europäsche Wirtschafts und Zoll einheit) weichen würde.

    NS Nationaler Sozialismus: Ich distanziere mich von den Verbrechen die durch die Nationalsozialisten begangen wurden, inbesondere von der Diktatur des Nazis, dem Expansionskrieg, sowie dem Krieg gegen Menschen die nciht dem entsprochen haben, was die NS Diktatoren von den Leuten erwartete haben (arisch und dergleichen SCheiss).
    Nationaler Sozialismus ist ein Verbrechen an sich!

    Des weiteren lehne ich jegliche Form von Gewalt ab! Mir ist es scheißegal wer diese Gewalt ausübt – ich ziege mit dem Finger (Worte treffen härter) auf diese Leute!

    STEFON du kannst meine Einstellung akzeptieren, oder weiterhin den grossen Zensor spielen. Doch als Zensor rückst du sehr in die NS oder Kommunistische Verbrecher Nähe, das ist dir hoffentlich wohl klar? Dass du dich damit selbst als ernsthaften Diskussionspartner ins AUS stellst ist etwas, das mir keine grauen Haare wachsen lässt…..

    • Liebes selbsternanntes Opfer,

      ich bin zwar nicht der Herr „Zensor“ aber wenn ich die diversen Diskussionen die Du in diesem Webblog so geführt hast so durchschaue dann waren Deine Kommentare zu dem AbtreibungsgegnerInnen-Artikel wohl eher der Anlass oder einer der Gründe, dass Du gesperrt worden bist…

      Erst mal: Wenn jemand festlegt, das jemand bestimmen kann/ will wer auf seinem *privaten* Weblog kommentieren darf und wer nicht hat mit Zensur erst mal gar nichts zu tun, sonst wären alle Zeitungen ZensorInnen weil die schon seit jeher bestimmen, wessen LeserInnenbriefe veröffentlicht werden und welche nicht… zu den Vergleichen die Du da gebracht hast schreib ich jetzt mal nichts, weil das ist wohl gröbste Verharmlosung!

      Wobei ich nach wie vor nicht verstehe, wieso Du regelmäßig den Kommentarbereich von einem eh nicht so bekannten Webblog zuspamst dessen Ausrichtung Du ja sowieso nicht teilst…

  6. patriot Says:

    hey oida!!! eiren haufen berufs-demonstranten brauch ma in salzburg ned!!! Hoffentlich schlogen eich wieder die austria-salzburg fans!!! scheiss linke opfer!!!!

    • Sehr geehrter Patriot,

      um ein sinnvolles diskutieren über das Thema zu ermöglichen möchte ich vorwerg darum bitten ein gewisses Niveu einzuhalten. Danke dafür im voraus!

      Zum Inhalt ihres Kommentars: Interessieren würde mich was für Sie der Begriff „Berufsdemonstrant“ bedeutet… letztlich kann es nicht um die materielle Entlohnung der DemonstrantInnen gehen, denn eine solche bekommen sie nicht. Stattdessen verwenden sie Zeit dafür, für ein für sie wichtiges Thema aufzustehen.

      Weiters fehlt mir bei Ihrem Posting die Verurteilung der in meinem Posting genannten Gewalt gegen linke Strukturen…

      Mit der Bitte um Antwort verbleibt der Autor…

  7. patriot Says:

    Hier werden zb aktionen der tiroler freiheits-kämpfer als nazi-propaganda dargestellt! da hört der spass auf!! SÜD TIROL IST NICHT ITALIEN!! man ist kein nazi wenn man diese wahrheit vertritt oder der fpö angehört!! und wenn man noch dazu wie ihr antifaschisten euer eigenes land verrät braucht man sich halt auch nicht wundern das man von austria salzburg anhängern attackiert wird!!!! sogesehen gibt es KEINEN grund zu demonstrieren!!!

    • Inwiefern soll Südtirol zu Österreich gehören? Inwiefern ist es notwendig sich überhaupt einem Land gegenüber zugehörig zu fühlen? Was soll Nationalismus anderes als Hass, Neid und Konkurrenz bringen?
      Wäre es nicht besser Grenzen abzubauen und GEMEINSAM für ein schönes Leben zu kämpfen?

      Und: Menschen die mit rassistischen Aussagen ein linkes Kulturzentrum mehrmalig angreifen müssen sich selbt vorhalten als Nazis bezeichnet zu werden!

  8. mandokarla Says:

    Ich habe mir jetzt alles hier in Ruhe durchgelesen. Ja, ich habe es geschafft, ruhig zu bleiben.

    Und nun frage ich mich, was eine autonome Bewegung wie die Antifa mit Demokratie zu schaffen hat. Entschuldigen Sie die für sie vielleicht dumme Frage … aber Sie lehnen ja prinzipiell alles ab, was mit Ihrer Heimat zu tun hat – die Vergangenheit wird dagegen ständig hervorgekramt (im Übrigen, ich bin Hobbyhistorikerin und wohne in einer Gegend mit viel geschichtlichem Hintergrund – ich habe viel Anschauungsmaterial und noch immer Menschen, die ich befragen kann, die auch in Lagern ihr Dasein fristen mussten).

    Sehen Sie auch das Gute, welches Ihr Land Ihnen bietet?
    Sehen Sie auch das Gute, welches die Bürgerlichen Ihnen mit ihrer Steuerleistung bieten?
    Nicht alles, was nicht links ist, ist gleich schlecht.
    Ich sah noch keinen in brauner Naziuniform aufmarschieren, sollte das der Fall sein, würde so ein Mensch noch in der selben Minute verhaftet werden. Aber ich sah türkische Fahnen, welche am 1. Mai in Wien geschwenkt wurden, aber keine rotweißrote Fahne.

    Schämen Sie sich etwa, hier geboren worden zu sein, hier zu leben?

    Genug ist genug! Ja, das sage auch ich!
    Genug ist genug – mit diesen Hassparolen, welche gegen andere Meinungen geschleudert werden.
    Genug ist genug – mit den Argumentationstotschlägern Rassismus und Nazis.
    Genug ist genug – mit der ständigen Gleichmacherei! Die Menschen sind nicht gleich – wurden nicht dazu geschaffen, gleich zu sein. Nicht jeder hat die gleichen Ambitionen – und wissen Sie was, das ist gut so!

    Denken Sie mal darüber nach, was Meinungsfreiheit wirklich bedeutet. Meinungsfreiheit ist der größte Schatz, den es gibt (neben der Gesundheit) Meinungsfreiheit ist ein Punkt, der erst die wirkliche Freiheit gebiert! Sie können nicht hergehen und eine Ihnen nicht liebige Meinung als falsch oder schlecht bezeichnen. Sie ist eben anders.

    Als weltoffener Mensch kann man nur seine Erkenntnisse aus der Geschichte ziehen und daraus lernen und vermeiden das Schlechte zu wiederholen. Wer beginnt, andere Meinungen zu verteufeln oder zu verurteilen, der begibt sich auf diktatorisches Terrain.

    LG mandokarla

    • Sehen Sie auch das Gute, welches Ihr Land Ihnen bietet?
      Sehen Sie auch das Gute, welches die Bürgerlichen Ihnen mit ihrer Steuerleistung bieten?
      Nicht alles, was nicht links ist, ist gleich schlecht.

      Was bedeutet „Land“. Nation ist nichts „normales, „natürliches“, „gott“gegebenes. Es hat sich geschichtlich entwickelt und das Konstrukt besitzt eine gewisse Dynamik. In Bereichen wie Wirtschaft, Regierungsform, Migration, …
      Und diese Dynamiken in diesen (und viel mehr) Bereichen findet die Antifa kritisch und macht dagegen Politik. Das finde ich ja auch eigentlich gut…

      Ich sah noch keinen in brauner Naziuniform aufmarschieren, sollte das der Fall sein, würde so ein Mensch noch in der selben Minute verhaftet werden. Aber ich sah türkische Fahnen, welche am 1. Mai in Wien geschwenkt wurden, aber keine rotweißrote Fahne.
      Ich finde auch nicht gut wenn türkische Fahnen geschwungen werden. Gut finde ich jedoch dass keine rot/weiss/roten Fahnen vorhanden waren. Weil das Interesse von ArbeiterInnen/Angestellten (also ArbeitnehmerInnen) deckt sich einfach nich mit dem der Nation Österreich.

      Genug ist genug – mit der ständigen Gleichmacherei! Die Menschen sind nicht gleich – wurden nicht dazu geschaffen, gleich zu sein. Nicht jeder hat die gleichen Ambitionen – und wissen Sie was, das ist gut so!/i>
      Bin ich auch der Meinung. Schluss mit der Gleichmacherei an Forderung von Ziel von Ehe, Karriere und Lohnarbeit!

      Denken Sie mal darüber nach, was Meinungsfreiheit wirklich bedeutet.
      Wieso kommen sie jetzt auf Meinungsfreiheit? Wo wurde die da jetzt genommen?!

      • mandokarla Says:

        Diese Antwort freut mich aber jetzt wirklich.

        ### Und diese Dynamiken in diesen (und viel mehr) Bereichen findet die Antifa kritisch und macht dagegen Politik. Das finde ich ja auch eigentlich gut… ###

        Wandel ist unabwendbar, meistens notwendig und fast immer unangenehm. Das ist auch mir klar und die Geschichte zeigt sehr viel Wandel. Dieses Österreich, in dem wir jetzt leben, ist ein sich ständig wandelndes Gebilde (um Ihr Wort zu benutzen). Dennoch identifizieren sich die hier lebenden Menschen mit dem Land – und das ist gut so. Es braucht eine gewisse Identifikation mit seinem Lebensumfeld, sonst fehlt jede Motivation etwas zu bewegen, zu erfinden, zu erschaffen.
        Was meinten Sie mit: ## Das finde ich ja auch eigentlich gut… ## Wie finden Sie es uneigentlich? Gibt es in der Sichtweise der Antifa einen Haken?

        ### Bin ich auch der Meinung. Schluss mit der Gleichmacherei an Forderung von Ziel von Ehe, Karriere und Lohnarbeit! ###

        Wissen Sie, ich bin froh, in einer Partnerschaft zu leben, die manche Ehe nennen. Ich bin froh, einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu können, denn das gibt mir die Befriedigung, etwas geschaffen zu haben, für meine Mitmenschen tätig gewesen zu sein (ich arbeite für eine NGO) Ich bin froh, nicht gleich zu sein und dennoch meinen Beitrag für das Gemeinwohl zu leisten, leisten zu können. Viele verabscheuen meinen Lebensstil als konservativ, was er aber keinesfalls ist – es ist eben mein Weg und der vieler anderer Menschen, das heißt nicht, das er besser oder schlechter ist als ein anderer.

        Sie fragen noch, wie ich auf die Meinungsfreiheit kam? Das bezog sich auf die Kommentare weiter oben und auch darauf, dass gerade die Antifa sehr häufig die Nazikeule schwingt und zwar gerade dort, wo sie nicht angebracht ist.

        Antifa ist nicht der Weisheit letzter Schluss – jeder Extremismus ist in Kern und Tat abzulehnen.

        Nicht alles, was heimatverbunden ist, ist auch nationalsozialistisch.

        Wehren Sie sich auch gegen den Besuch des Salafisten (Islamfaschist) Pierre Vogel, der auf puls 4 zu neuen Medienehren kommt oder regt sich der Antifa Widerstand wie immer nur gegen einen doch eher harmlosen Politiker wie H-C Strache?

    • //Als weltoffener Mensch kann man nur seine Erkenntnisse aus der Geschichte ziehen und daraus lernen und vermeiden das Schlechte zu wiederholen. Wer beginnt, andere Meinungen zu verteufeln oder zu verurteilen, der begibt sich auf diktatorisches Terrain.//

      Ziel der Antifa und anderer Gruppen ist es ja, dass die Leute sich mit der Geschichte ihres Umfeldes beschäftigen und daraus lernen… und nicht hingehen und sagen: „Ja mei, das war schon schlimm, aber das ist jetzt vorbei, denken wir nicht mehr dran“ und wenn jemand halt das eine oder andere was damals gemacht worden ist (gegen Personen mit „falscher“ Herkunft vorzugehen etc.) weiter macht oder Leute die Verbrechen begangen haben glorrifiziert wegzuschauen…

      Wie soll man sonst die Leute dazu bringen sich mit dem Thema zu beschäftigen und sie darauf hinzuweisen, was so alles passiert als mit solchen und anderen Veranstaltungen und anderen Informationen? Gerade in einer Nicht-Diktatur muss sowas möglich sein!

      vg

      Rosa

      PS: Nein, die Menschen sind eben nicht gleich und keine homogenen Gruppen. Deshlab ist es wichtig, wenn keine Konstrukte geschaffen werden, wo versucht wird sie dazu zu machen und alle die nicht reinpassen auszuschliessen…

  9. // Dieses Österreich, in dem wir jetzt leben, ist ein sich ständig wandelndes Gebilde (um Ihr Wort zu benutzen). Dennoch identifizieren sich die hier lebenden Menschen mit dem Land – und das ist gut so. Es braucht eine gewisse Identifikation mit seinem Lebensumfeld, sonst fehlt jede Motivation etwas zu bewegen, zu erfinden, zu erschaffen. //

    Wieso muss man sich mit einem künstlichen Gebilde wie einem Staat identifizieren? Gerade zu dem Wandel der regelmässig passiert passt das Nationenkonstrukt, das es ja eh in der Art noch nicht so lange gibt eben nicht… ich glaub übrigens dass sich heute viele gar nicht mehr mit irgendwelchen Nationen identifizieren… aber für mich persönlich ists eh nicht so ein Problem, wenn sie es tun, so lange sie so Konstrukte nicht nutzen um andere Leute auszuschliessen…

    //Wissen Sie, ich bin froh, in einer Partnerschaft zu leben, die manche Ehe nennen. Ich bin froh, einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu können, denn das gibt mir die Befriedigung, etwas geschaffen zu haben, für meine Mitmenschen tätig gewesen zu sein (ich arbeite für eine NGO) Ich bin froh, nicht gleich zu sein und dennoch meinen Beitrag für das Gemeinwohl zu leisten, leisten zu können. Viele verabscheuen meinen Lebensstil als konservativ, was er aber keinesfalls ist – es ist eben mein Weg und der vieler anderer Menschen, das heißt nicht, das er besser oder schlechter ist als ein anderer. //

    Es spricht ja nichts dagegen, dass die Leute arbeiten gehen, Geld verdienen (ist in einer arbeitsteiligen Gesellschaft auch schwer anders möglich) und heiraten… aber es ist ein Problem, wenn die Leute über so Ziele klassifiziert werden, also wenn jemand diskriminiert wird, wenn er das nicht tut weil er es z.B. nicht kann… gerade in einer Zeit wo es immer mehr Arbeitslosigkeit gibt ist das halt problematisch wenn sich die Leute über Karriere und Lohnarbeit identifizieren, weil es dann ein Problem für die ist die keine Möglichkeit haben einer Arbeit nachzugehen (weil es in ihrer Gegend keine gibt, weil sie krank oder nach Meinung der Firmen zu alt sind etc.)… ich hab einen Beruf (bevor jemand falsche Rückschlüsse zieht), und es ist mir auch wichtig, den gut zu machen, aber ich brauch ihn nicht um eine persönliche Bestätigung zu bekommen, dafür hab ich zum Glück auch andere Möglichkeiten

    //Nicht alles, was heimatverbunden ist, ist auch nationalsozialistisch. //

    Aber was nazisonalsozialistisch ist tarnt sich leider häufig als „nur“ heimatverbunden…

    • mandokarla Says:

      Gerade in Österreich wird schwer jemand diskriminiert, wenn er nicht arbeiten kann, sehen Sie sich unser überlasteten Sozialsystem an. Hier gibt es aber auch Gesetze, die ein Zusammenleben regeln, an die sollte man sich dann aber auch schon halten.

      Die Antifa und ähnliche Gruppen, die Ziele – welches Ziel verfolgen Sie, die Gleichschaltung? – nach kommunistischem Vorbild haben, tun sich aber mit der arbeitsteiligen Gesellschaft doch etwas schwer.
      Ich sehe es nämlich nicht ein, wenn jemand etwas im Schweiße seines Angesichts produziert, dass es ihm dann zum sogenannten Gemeinwohl weggenommen wird (ich weiß, wie viel Steuern ich zahle und viele Menschen zahlen noch viel, viel mehr als ich) Aber bitte, ich zahle sie, sie sind für das Gemeinwohl.
      Was Sie hier als Staat so negativ hinstellen, das ist im Prinzip nur der Verwalter (gut, derzeit ein mehr als schlechter Verwalter, aber wir sind ja noch bei den Gedankenspielen, wenn ich das richtig sehe – Theorie) dieses Vermögens, der es an die Bedürftigen in Form von Sozialleistungen wieder hergibt. So wie es derzeit läuft, dass nur eine geringe Menschenmenge Steuern zahlt und eine Vielzahl damit versorgen muss, das macht natürlich Unwillen bei den Steuerzahlern, das muss Ihnen auch klar sein. Und da, liebe Leute, da fängt dann der Hase im Pfeffer an zu stinken …

      wenn nämlich die Einheimischen, die Steuerzahler jetzt, für ihre Bedürfnisse keine Ressourcen mehr haben, weil das Geld ständig für anderes ausgegeben wird (EU-Rettungsschirm, Flüchtlinge (so leid es mir für viele dieser Menschen tut – ein Wirtschaftsflüchtling wird es in Europa schwer haben, weil Europa das Geld ausgeht … und viele andere Kleinigkeiten, von den Politikergehältern gar nicht erst zu reden), dann werden diese Leute nicht gerade glücklich und zufrieden einer Bewegung zulaufen, die ruft: „Alle Menschen sind mir Brüder“ (was ja gar nicht stimmt, lesen Sie den Koran.) …

      ###Aber was nazisonalsozialistisch ist tarnt sich leider häufig als „nur“ heimatverbunden…###

      ist das der Grund, warum sofort alle laut „Hilfe Nazis“ schreien, wenn mal einmal jemand sagt: „So, Leute, jetzt kommen wir aber auch mal an die Reihe. Vorhin waren die anderen dran und jetzt sind wir auch wieder mal toll. Schließlich sind wir auch wer. Wir haben schließlich auch dieses Europa geprägt, auch wenn wir wie zahlreiche andere Völker auch unsere schlimmen und fürchterlichen Phasen hatten. Wir haben auch gute Seiten.“ Der durchschnittliche Österreicher ist spendabel, das darf nicht vergessen werden. Doch, das wird vergessen. Sobald man nämlich sagt: „Das Boot ist voll.“ Wir sofort mit der Nazikeule ausgeholt. Das ist auch nicht gerade die feine Art und sogar unlogisch. Sie müssen sich nur einmal die Ressourcenaufteilung ansehen und wer wieviel in den Topf einzahlt. Wie wollen Sie die ganzen Leute versorgen? Womit kleiden, ernähren, wo sollen sie wohnen? Das sind essentielle Fragen, von den kulturellen Unterschieden gar nicht erst zu reden.

      Antifa und alle ihre Partnergruppe sind auch nicht der Weisheit letzter Schluss – den wird es nie geben. Es wird immer verschiedene Ansichten geben. Ich hoffe doch, dass Sie nicht in die Falle tappen und jetzt mit besagter Keule ausholen, nur weil ich für Österreich bin. Ich lebe hier und ich muss ehrlich sagen, ich bin stolz darauf. Wieso darf ein Türke, ein Rumäne, ein Libanese, ein Kubaner, ein Koreaner … stolz auf seine Heimat sein und ein Österreicher nicht? Bitte erklären Sie mir das und nicht wieder mit dem künstlichen Gebilde kommen. Wenn es nämlich so unlogisch wäre, wie sie hier schreiben, dann hätten sich diese Gebilde schon vor Jahrhunderten aufgelöst.

      Liebe Grüße
      mandokarla

      • Gerade in Österreich wird schwer jemand diskriminiert, wenn er nicht arbeiten kann, sehen Sie sich unser überlasteten Sozialsystem an. Hier gibt es aber auch Gesetze, die ein Zusammenleben regeln, an die sollte man sich dann aber auch schon halten.
        Und die Gesetze sagen: Wenn du keinen Job findest mit dem du zufrieden bist, dann zwingen wir dich einen Sch.. Job anzunehmen? Nur weil das ein Gesetz ist, muss ich das nicht gut finden. Das Zusammenleben sollte sich nicht durch Gesetze regeln, welche aus Macht- und Wirtschaftsinteressen entstehen!

        Ich sehe es nämlich nicht ein, wenn jemand etwas im Schweiße seines Angesichts produziert, dass es ihm dann zum sogenannten Gemeinwohl weggenommen wird (ich weiß, wie viel Steuern ich zahle und viele Menschen zahlen noch viel, viel mehr als ich) Aber bitte, ich zahle sie, sie sind für das Gemeinwohl.
        Wissen sie wohin der GROSSTEIL des Werts geht den sie im Schweiss ihres Angesichts produzieren? An die Firma für die sie arbeiten! Nicht an den Staat. Die Firma nimmt ihre Arbeitskraft, versucht den Lohn maximal zu drücken um damit maximalen Profit zu erwirtschaften. Nichtdeswegen weil die Chefs und Chefinnen „böse“ oder „gierig“ sind. Nein, weil sie es tun MÜSSEN um im Spiel (genannt kapitalistische Wirtschaftsweise) bleiben zu können.

        Und ich nehme hier auch jetzt nich die Nazikeule, sage aber klar, dass das was sie hier schreiben in Hetze gegenüber Menschen enden kann, die sich nicht dem Leistrungsdruck entweder anpassen können oder wollen. Der reale Interessenskonflikt liegt nicht neben „fleissigen“ und „SozialschmarotzerInnen“, sondern zwischen ArbeitnehmerInnen und Firmen!

        Und von wegen: „das Boot ist voll.“ Ohne MigrantInnen könnte die Wirtschaft in Ö nicht überleben. (siehe zb Tourismus). Ohne der Ausbeutung von Resourcen in anderen Ländern könnte unsere Industrie nicht überleben. Ohne das Drücken von Löhnen und Zerschlagen von Gewerkschaften könnten wir uns unseren Konsum nicht leisten. Zu sagen dass Menschen die nach Österreich „nur“ deswegen kommen, weil sie sich für sich selbst und ihre Familie Nahrung/Kleidung/Dach über den Kopf nicht leisten können, abgeschoben gehören, ist zynisch und menschenfeindlich.

      • aja und wie üblich wird das was missverstanden:
        Wieso darf ein Türke, ein Rumäne, ein Libanese, ein Kubaner, ein Koreaner … stolz auf seine Heimat sein und ein Österreicher nicht? Bitte erklären Sie mir das und nicht wieder mit dem künstlichen Gebilde kommen.
        Jeder Nationalismus und Patrioitismus wird von mir abgelehnt. Habe nie was anderes behauptet

  10. mandokarla Says:

    @ Stefon: Sie müssen gar nichts gut finden. In Österreich, nein in Europa zwingt Sie niemand zu irgendetwas, Sie dürfen Ihre eigene Meinung haben und diese auch vertreten, sogar mit Mitteln, welche die Antifa für gut hält, aber hart an der Legalität sind, bzw. diese sogar überschreiten, wenn ich an die brennenden Autos denke, welche bei Linksautonomen Demos immer zurückbleiben.

    Ich habe auch nicht von Ihnen im Besonderen geschrieben, als ich von Nationalstolz usw. schrieb, sondern von der allgemeinen Stimmung in diversen linken Kreisen (in denen ich mich auch berufsbedingt bewege).

    Natürlich ist das Boot voll, wenn kein Geld mehr da ist, keine Arbeitsplätze und nur noch wenig passender Wohnraum. Wohin wollen Sie mit den vielen, vielen Wirtschaftsflüchtlingen? Bitte, eine Antwort, die nichts mit Grenzen usw. zu tun hat.

    Sie fallen in die übliche Kommunistenfalle, indem Sie die Unternehmer als die finanziellen Haie darstellen. Ich habe lange genug in der Buchhaltung gearbeitet und weiß, wie die Lohnverrechnung funktioniert und wie viel ein Unternehmer an den Staat zahlt, zusätzlich zu den Lohnkosten, die der Arbeitnehmer trägt. Es will auch keiner das Risiko sehen, das ein Unternehmer trägt, der seinen Betrieb auf eigene Kosten und Risiko führt. Das sind in Österreich (wohl auch in Deutschland) sehr viele Klein- und Mittelständische Betriebe, welche hier auch für Beschäftigung und ein gewisses Maß an Wirtschaft sorgen. Ich fürchte, Sie haben hier lediglich die Aktiengesellschaften im Blick, die global agieren und gegen jede Art von Grenzen sind. Grenzenloser Warenwirtschaftsverkehr – grenzenloser Personenverkehr – grenzenloses Niederlassungsrecht – grenzenloses Chaos … Sie sind nicht zufällig ein Anhänger der Chaostheorie *fg*

    Von welchen Migranten sprechen Sie, wenn Sie meinen, ohne die Migranten würde die Wirtschaft zusammenbrechen? Also, die Leute, mit denen ich beruflich zusammentreffe, von denen ist keiner sehr willig auch nur einen Handgriff zu tun, solange der Staat alles finanziert.
    Es gibt aber auch andere Beispiele, die ich natürlich auch nicht vergessen möchte – wie Sie sehen, kann man das Bild der Immigration sehr differenziert sehen.

    Wir haben eben verschiedene Standpunkte, ich kann Ihren sogar bis zu einem gewissen Teil nachvollziehen. Ich bin dafür, Hilfsbedürftigen unter die Arme zu greifen, ich bin für Gerechtigkeit (da werden Sie bei mir immer eine Fürsprecherin haben, da spielen Herkunft, Stand und was weiß ich was, keine Rolle … mein Nickname ist Programm.) Wogegen ich aber bin, das ist der Ausverkauf meiner Heimat, der ich mich verbunden fühle – ja, dieses Land hat mir viel gegeben und ich habe diesem Land viel zu geben. Nur so können Menschen wachsen, geistig großes leisten. Denken Sie jemand würde für eine Gegend, in der er nur sporadisch lebt, oder mit der er keine Verbindung hat, auch nur einen kleinen Finger heben, um dort etwas zum Wachsen und Blühen zu bringen? Eher das Gegenteil ist der Fall.

    Liebe Grüße
    mandokarla

    • bzw. diese sogar überschreiten, wenn ich an die brennenden Autos denke, welche bei Linksautonomen Demos immer zurückbleiben.
      Da zeigt sich was von ihrer so sachlich und auf Konsens getrimmte Sprache zu halten ist. Ich bitte um Links und Quellen die aufzeigen dass bei JEDER oder FAST JEDER linksautomen aktion ein brennenden auto zurückbleibt. wird schwer nachweisbar sein!

      Ich habe auch nicht von Ihnen im Besonderen geschrieben, als ich von Nationalstolz usw. schrieb, sondern von der allgemeinen Stimmung in diversen linken Kreisen (in denen ich mich auch berufsbedingt bewege).
      Dann schreiben sie das so: Das es manche gibt die das so sehen. Ich persönlich kenne keine linke autonome/linksradikale die der meinung sind dass es gut ist auf irgendeine nation/staat stolz zu sein.

      Sie fallen in die übliche Kommunistenfalle, indem Sie die Unternehmer als die finanziellen Haie darstellen.
      Und sie scheinen wie viele bei dem Menschen nicht richtig zu lesen. Wo habe ich Unternehmen moralisch negativ dargestellt?! Nirgends. Ich habe das simple Faktum, dass JEDES Unternehmen, egal wie klein oder gross, Profite machen muss, betrachtet und in den Kontext einer auf Konkurrenz und Lohnarbeit basierten Wirtschaft gestellt.

      Also, die Leute, mit denen ich beruflich zusammentreffe, von denen ist keiner sehr willig auch nur einen Handgriff zu tun, solange der Staat alles finanziert.
      Das ist Rassismus und ich halte fest, dass ich Ihre Kommentare editieren bzw. löschen werde wenn sie weiter über MigrantInnen so allgemein herziehen! Denn eine differenzierte Betrachtung ist es nicht, wenn sie bis auf AUSNAHMEN alle MigrantInnen als „faul“ darstellen!

      ja, dieses Land hat mir viel gegeben und ich habe diesem Land viel zu geben.
      Jede Nation in einer kapitalistischen Wirtschaft hat den Zweck auf das Wachstum der Wirtschaft zu achten. ALLES andere ist zweitrangig. Warum mensch sich einem Konstrukt, welches sich notwendigerweise so verhalten muss, positiv beziehen kann/sollte ist mir ein Rätsel.
      Österreich und jedes andere Land hat mit meinen Interessen nichts zu tun. Vielmehr teile ich die Interesse aller ArbeitnehmerInnen weltweit nach Mindestlohns, gewerkschaftlicher Freiheit, …

      Denken Sie jemand würde für eine Gegend, in der er nur sporadisch lebt, oder mit der er keine Verbindung hat, auch nur einen kleinen Finger heben, um dort etwas zum Wachsen und Blühen zu bringen?
      Natürlich ist es sinnvoll gestalterisch, kreativ und solidarisch gemeinsam mit anderen das eigene Lebensumfeld zu gestalten. Aber das gleichsetzen dieses Lebensumfeld mit Nation oder Staat ist nicht notwendig

      • mandokarla Says:

        ### Also, die Leute, mit denen ich beruflich zusammentreffe, von denen ist keiner sehr willig auch nur einen Handgriff zu tun, solange der Staat alles finanziert.
        Das ist Rassismus und ich halte fest, dass ich Ihre Kommentare editieren bzw. löschen werde wenn sie weiter über MigrantInnen so allgemein herziehen! Denn eine differenzierte Betrachtung ist es nicht, wenn sie bis auf AUSNAHMEN alle MigrantInnen als „faul“ darstellen! ###

        Als faul habe ich niemanden bezeichnet, Sie können gerne nachlesen 🙂 und ich habe über niemanden hergezogen, lediglich Tatsachen festgestellt, die ich in meinem Umfeld beobachten konnte. Ich habe nicht geschrieben, dass ALLE so sind, also halte ich den Rassismusvorwurf für überzogen.

        ### Natürlich ist es sinnvoll gestalterisch, kreativ und solidarisch gemeinsam mit anderen das eigene Lebensumfeld zu gestalten. Aber das gleichsetzen dieses Lebensumfeld mit Nation oder Staat ist nicht notwendig ###

        … Sie können dazu auch Dorf sagen, es ist im Prinzip ähnlich, nur kleiner.

        ### Vielmehr teile ich die Interesse aller ArbeitnehmerInnen weltweit nach Mindestlohns, gewerkschaftlicher Freiheit, … ###

        … sehen Sie, da sind wir ja auf einer gleichen Wellenlänge. Ich bin nur gegen das Verteufeln von bestehenden Strukturen ohne einen Änderungsvorschlag zu haben. Ich war als BR tätig und Sie können Veränderungen nur bewirken, wenn Sie Vorschläge und zwar sinnvolle bringen. Ein wichtiger Punkt dabei ist immer die Finanzierung – ganz gleich, was man vom Geldsystem halten mag – es hat sich zu lange bewährt – es ist das effektivste Tauschmittel. Aber beim Geldsystem kenne ich mich nicht so gut aus, darauf kann ich nicht näher eingehen.

        Ob Sie nun meine Beiträge löschen, editieren oder sonst etwas damit machen, kann ich nicht beeinflussen, es ist Ihr Blog und ich habe mich hier mit meiner kontroversen Meinung eher zufällig „eingeschlichen“. Wenn Sie wünschen, dass ich mich aus Ihrem Terrain entferne, dann schreiben Sie es, ansonsten haben Sie mich jetzt an der Backe kleben, zumindest ab und zu 😉

        Freundschaft
        mandokarla

      • bzw. diese sogar überschreiten, wenn ich an die brennenden Autos denke, welche bei Linksautonomen Demos immer zurückbleiben.
        mit ihren links haben sie ihre eigene aussage widerlegt. sie haben von IMMER geschrieben. das NIE was passiert habe ich auch nie behauptet oder?!

        … Sie können dazu auch Dorf sagen, es ist im Prinzip ähnlich, nur kleiner.
        Ein DORF und eine Nation sind schon unterschiedliche Dinge. Bei einem Dorf gibts nicht automatisch Grenzen, Pässe, … Aber das ist halt Definitionssache. Das von mir beschriebene kann auch ohne Probleme Teil einer Stadt sein.

        sehen Sie, da sind wir ja auf einer gleichen Wellenlänge. Ich bin nur gegen das Verteufeln von bestehenden Strukturen ohne einen Änderungsvorschlag zu haben
        Ich sehe das ein wenig anders. ZUERST sollte mensch sich mit anderen einig werden wo das problem im derzeitigen system liegt. was woran schuld ist und welche konsequenzen es hat. denn wenn mensch änderungen durchführt ohne vorher die situation anaylisert zu haben, kommen ungewünschte dinge zustande.

  11. mandokarla Says:

    ### Ich sehe das ein wenig anders. ZUERST sollte mensch sich mit anderen einig werden wo das problem im derzeitigen system liegt. was woran schuld ist und welche konsequenzen es hat. denn wenn mensch änderungen durchführt ohne vorher die situation anaylisert zu haben, kommen ungewünschte dinge zustande. ###

    Ja, wo liegt denn das Problem? Sie haben mit etwas ein Problem und einige andere auch. Aber so genau formulieren, dass sich daraus ein Lösungsansatz bieten würde, können Sie es nicht.

    Ungewünschte Dinge kommen nur dann zustande, wenn man nicht weiß, wohin der Weg gehen soll. Ein Ziel zu definieren wäre nicht schlecht. Sie wollen etwas … WAS? Die Staaten abschaffen? Was dann? Geben Sie mir etwas, womit ich mir ein Bild machen kann. Ich bin nicht blöd und ich hab Fantasie, ich kann mir alles mögliche vorstellen.

    Zu den Links: Ich habe nur drei aus einer langen, sehr, sehr langen Liste rausgepickt, weil es sonst den Rahmen sprengen würde. Ich kann Ihnen gerne noch mehr schicken. Oder besser noch, Sie schicken mir etwas von Großdemos, wo nichts passiert ist. Aber richtige Antifademos, nicht die harmlosen der Grünen in Österreich oder die Sitzblockaden (die kenne ich, war sogar schon mal auf einer halben Gründemo, wie das Thema war, weiß ich nicht mehr, ist schon lange her, damals war ich noch eine Linke. Jetzt bilde ich mir meine eigene Meinung indem ich Leute befrage.)

    • Ja, wo liegt denn das Problem? Sie haben mit etwas ein Problem Meine Position findet sich in längere Form hier: https://wutimbauch.wordpress.com/2011/04/06/anti%E2%80%93kapitalismus-kritik-teil-1-5/ (und folgende).
      Kurz: Der Widerspruch zwischen dem Interesse jeder Firma nach Profit und dem Interesse der Lohnabhängigen nach mehr Lohn. Die Zwangskonkurrenz zwischen Staaten. Diese Folgen aus dem wirtschaftsssystem Kapitalismus, welches aus dem Prinzip: Tausch entsteht. Aber: Diskussion zu dem Thema hier bitte nicht weiter führen, das ist ja ein Nebenschauplatz.

      Sie schicken mir etwas von Großdemos, wo nichts passiert ist.
      Wie wäre es mit den Demos in Münche gegen die Sicherheitskonferenz? Kann mich da nicht an brennende Autos erinnern? Und nochmal: SIE haben von IMMER gesprochen was einfach falsch ist. (Diskussion über Gewalt gegen Dinge ist dann nochmal ne andere Sache)

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