Schwarzbuch Landwirtschaft


Gerade habe ich das Schwarzbuch Landwirtschaft von Hans Weiss fertig gelesen.

Das Buch selbst finde ich jetzt nicht so grossartig gelungen. Es wirkt nicht wie aus einem Guss, sondern ist zusammengesetzt aus (durchaus informativen) Themen aus dem Bereich Landwirtschaft in Österreich. Durch die Kürze des Buches (173 Seiten) werden diese Themen jedoch eher angeschnitten als wirklich detailiert diskutiert.Was nicht nur ein Nachteil sein muss: Das Buch liest sich schnell, es gibt eine Faktenaufstellungen und gibt Anstösse sich mit gewissen Themen stärker auseinanderzusetzen.

Was mensch aus dem Buch lernen kann

  • Bei Bio ists genauso wie be allem anderen: Wenn mensch den Betrieb nicht kennt, kann keine Aussage getroffen werden
  • Mateschitz, ein ehemeliger Finanzchef Swarovskis, Hans Michael Piech, … sind alles Bergbauer und kassieren daher Subventionen zum Erhalt eines stabilen Einkommens
  • Der Raiffeisen Konzern hatte im Jahr 2009 eine Gesamtbilanz von 265 Mrd Euro, das österreichische Bundesbudget beträgt 2008 gerade mal 148 Mrd. Euro
  • Die österreichischen Raiffeisenbanken zahlten in den Jahren 2006 – 2008 Steuern von 1,8% (Gewinn: 1,8 Mrd, Euro, Steuer 19 Mio. Euro)
  • In den letzten Jahrzehnten wurden in Tirol Ländereien aus Gemeindebesitz übertragen an Bauernfunktionäre, alte Bauernfamilien, … ohne dass diese etwas zahlen mussten

Für mich interessant wäre: Kennt wer von Euch eine gute Doku, Buch, .. über den Raiffeisen Konzern?

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5 Antworten to “Schwarzbuch Landwirtschaft”

  1. Der Raiffeisen Konzern hatte im Jahr 2009 eine Gesamtbilanz von 265 Mrd Euro ……

    Du tickst wohl nicht ganz richti?
    Zahlen müsste man lesen können – und Kommastellen richtig setzen!
    Solltest vorher etwas „Googlen“, um festzustellen, dass Du die Bilanzsumme für ca. 10 Jahre, nicht für e i n Jahr
    angibst!

    • „Raiffeisen ist Österreichs größter Konzern, und wie hoch sein Umsatz ist, weiß vermutlich nur eine handverlesene Zahl von Insidern. Jedenfalls wies allein die Raiffeisen Bankengruppe am 1. Januar 2009 eine Gesamtbilanz von 265 Milliarden Euro aus. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 betrug das österreichische Bundesbudget 148 Milliarden, der Umsatz von VW betrug 114 Milliarden, der von Siemens 77 Milliarden Euro.“
      So stehts zumindest im Schwarzbuch Landwirtschaft. siehe auch: http://www.zeit.de/2010/35/A-Schwarzbuch

      Hast du andere Zahlen beziehungsweise nen anderen Link? Übrigens: mit etwas mehr Freundlichkeit gigns auch

  2. Die Zeit hat den Abschnitt über Raiffeisen online, hier nachlesebar http://www.zeit.de/2010/35/A-Schwarzbuch

  3. […] Das ist doch nur im „turbokapitalistischen“, im „Raubtierkapitalismus“ der U.S.A. so höre ich? Dem muss ich widersprechen, denn in Österreich gibt es Raiffeisen, verdient massig und zahlt keine Steuern sondern erhält sogar steuerliche Vergünstigung…. […]

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