Praktischer Pazifismus…


Pazifismus ist ja ein sehr lobenswertes Konzept. Für den Frieden, gegen Gewalt. Friede, Freude, Eierkuchen?

Als Pazifismus bezeichnet man eine ethische Grundhaltung, die den Krieg prinzipiell ablehnt und danach strebt, bewaffnete Konflikte zu vermeiden, zu verhindern und die Bedingungen für dauerhaften Frieden zu schaffen. Pazifisten sehen Krieg im Gegensatz zu den Vertretern des Bellizismus nicht als legitimes und wirksames Mittel der politischen Auseinandersetzung und Interessendurchsetzung an. Sie lehnen jede Form bewaffneter Konfliktaustragung, oft auch militärische Selbstverteidigung, ab und setzen stattdessen auf dauerhafte internationale Konfliktregelungen. [wikipedia]

Doch wie lebt mensch Pazifismus? Selten/glücklicherweise gibt es wenig konkrete Situationen in unserem österreichischen Leben sich für den Pazifismus zu entscheiden. Abgesehen von der Entscheidung pro Zivildienst und Teilnahme an Demonstrationen gegen Kriege in Afghanistan, Irak und Co.

Oder ist doch vielleicht anders? Geht mensch mit offenen Augen durch Salzburg scheint es auch dort Möglichkeiten zu geben sich lokal für den Pazifismus zu engagieren. Ein Beispiel gefällig?

Im Lehenerpark findet sich dieses Kriegsdenkmal

"Ihren heldenmutigen Kameraden die Pioniere und Sappeure"

„“Ihren heldenmutigen Kameraden die Pioniere und Sappeure“

Keine Rede davon dass der „heldenmutige“ Einsatz in beiden Weltkriegen ein Angriffskrieg war. Kein Erwähnen der Opfer. Ein inakzeptables und geschichtsrevisionistisches Bild, welches dieses Denkmal vermittelt.

Seit wann gibt es dieses Denkmal, wer hat es bauen lassen und gab es Kontroversen? Das versuche ich in den nächsten Wochen herauszufinden. Wenn mensch Informationen darüber hat oder die eigene Meinung abgeben will: Kommentare immer erwünscht.

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2 Antworten to “Praktischer Pazifismus…”

  1. […] Praktischer Pazifismus… « Wut im Bauch… […]

  2. evilhet Says:

    1000e solcher dinger stehen ungeniert in österreich herum. ich fürchte, wir haben nicht mehr viel zeit, um diese denkmäler entweder zu entsorgen oder eben zu kommentieren. in 30 jahren wird das kein schwein mehr interessieren und dann bleiben sie.

    schlimm ist auch: 90% dieser denkmäler sind keine nazidenkmäler im eigentlichen sinne, sondern denkmäler aus der zeit der zweiten republik! sie stammen aus der zeit nach 1945. viele sind noch viel jüngeren datums.

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