Ruhe vor dem Sturm?


Während die gegenwärtige Wirtschaftskrise sich weltweit vertieft, bereiten sich europäische Sicherheitsbehörden auf Unruhen vor
Mit den jüngsten Unruhen in Griechenland, Island, Schweden, Litauen, Lettland, Bulgarien, Frankreich, Guadeloupe, La Réunion, aber auch den migrantischen Kämpfen in den Flüchtlingslagern von Malta und Lampedusa, ist Europa unmittelbarer Austragungsort heftiger Auseinandersetzungen geworden. Die Kämpfe erinnern an die Aufstände der 80er Jahre gegen den Internationalen Währungsfonds IWF in Lateinamerika.

„Es kann überall passieren, in Europa sicherlich“, pflichtet IWF-Direktor Strauss-Kahn bei. „Es kann Streiks geben, die aussehen wie immer, gewöhnliche Streiks, aber es kann sich in den nächsten Monaten verschlimmern“.  […] Die Situation ist wirklich, wirklich ernst.“
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Und es scheint als würde das nächste G20 Treffen in London zeigen, ob es „wirklich, wirklich ernst“ ist.

Die Polizei in London bereitet sich auf Ausschreitungen und „Überfälle im Guerilla-Stil“ während des G20-Gipfels vor
Erst vor kurzem hatte Scotland Yard berichtet, dass man sich angesichts der Wirtschaftskrise auf einen „heißen Sommer“ vorbereite. Die Sorge besteht, dass aus Protesten Unruhen entstehen, an denen auch unzufriedene Menschen aus der Mittelschicht teilnehmen. Verstärkt wird die Sorge durch schnell wachsende Arbeitslosenzahlen.
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Vielleicht darf mensch doch hoffen dass es immer mehr Menschen gibt die sich gegen ihre Ohnmacht wehren und sich statt in ein „JedeR gegen JedeN“ zu stürzen, Gedanken machen zum Wirtschaftssystem und auch ihren Unmut laut und widerständig zeigen.

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Eine Antwort to “Ruhe vor dem Sturm?”

  1. In Salzburg trifft [hu]man[ist] sich am 26. März ab 9 Uhr auf der Schranne
    und am 28. März ab 10 Uhr auf dem Alten Markt. Quelle: http://www.privatisierungsstopp.at

    vgl. auch:

    „Eine Welle von sozialen Unruhen werden in den nächsten zwei Jahren rund um die Welt die Wirtschaft vieler Länder beeinträchtigen und dessen Regierungen stürzen, warnt die Economist Intelligence Unit.

    Die Weltwirtschaftskrise stürzt die Menschen zunehmend in Not, sie verlieren ihren Arbeitsplatz, dadurch ihr Einkommen und ihr zu Hause. Aus dieser Situation werden massive Proteste der Bevölkerung erwartet, wie bereits in Griechenland, baltische Staaten, Bulgarien und Rumänien gesehen. Die Forschungsabteilung der Wirtschaftszeitschrift The Economist hat das Risiko für Unruhen in den Ländern analysiert und ist zu folgendem Ergebnis gekommen:
    http://www.corrispondenti.net/documenti/EIUmar09.doc
    Quelle: alles-schallundrauch.blogspot.com

    video: http://www.spiegel.de/video/video-57084.html

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