Meldestelle für NS-Wiederbetätigung


Die Meldestelle für NS-Wiederbetätigung besitzt eine kleine Seite im Web die auch eine E-Mail Adressen für Hinweise auf Wiederbetätigung enthält:
ns-wiederbetaetigung@mail.bmi.gv.at

Warum ich dies erwähne: Am 23.11 habe ich an diese Adresse eine Mail mit dem Hinweis auf einen Homepage Artikel von Karl-Heinz Klement geschickt, auf dem er einen antisemitischen verhetzenden Artikel präsentiert ohne sich davon zu distanzieren.

Bisher habe ich noch keine Antwort erhalten, ich werde ihnen nach 7 Tagen eine weitere Mail schicken und sie fragen ob sie etwas dagegen tun wollen.
Ich würde mir wünschen dass mehr Menschen eine Mail schreiben und zeigen dass solches Gedankengut nicht akzeptabel ist!

Anbei meine Mail. Bitte umformulieren damit es nicht so aussieht, als würde ich von verschiedenen E-Mail Adressen schicken.

Schönen Abend,

Ich habe gerade einen Artikel von Karl-Heinz Klement gelesen. [1]
In diesem Online Beitrag verweist er auf eine Beitrag auf Altermedia in dem
gegen JüdInnen gehetzt wird, ein zweiter Holocaust beschworen wird und
Österreich als Opfer im zweiten Weltkrieg darstellen lässt.
Karl-Heinz Klement distanziert sich in keinster Weise von diesem Artikel.

Ausschnitte:


Auch beim Ableben führender Juden, wir erinnern in diesem Zusammenhang an
Figuren wie Ignaz Bubis oder Paul Spiegel – auf Schalotte Knoblochs Ableben
müssen wir noch ein wenig warten – hält sich echte Trauer in überschaubaren
Grenzen. Sieht man von einigen Krokodilstränen der etablierten Politikergilde
ab, ist in solchen Fällen neben der oben genannten Gleichgültigkeit eher
Erleichterung oder Heiterkeit der Fall.

Denn mal ehrlich, welcher halbwegs gescheite Mensch trauert solchen
Dinosauriern der Zwangsbewältigung wirklich nach?

Wenn es in diesem Fall überhaupt einen echten Grund des Bedauerns gibt, dann
allenfalls deshalb, weil man selber nicht persönlich in der Lage gewesen ist,
solch illustren Leuchten unseres Gemeinwesens den letzten Tritt in den Hintern
zu geben.


Und das weiß auch die israelische Presse. Wenn man dort daher meint erinnern
zu müssen, dass im April 1938 99,7 Prozent der Österreicher in freier Wahl für
den Anschluss an Deutschland stimmten und später in Wehrmacht und SS ihren
Beitrag zum Kampf um Deutschland leisteten, was in Israel natürlich mit
Judenmord identisch gesehen wird, dann können wir unseren jüdischen Freunden
nur sagen: Hier könnt ihr mal sehen, dass die Geschichte noch längst nicht zu
Ende ist und man nicht glauben solle, nur weil einige Regierungen sich vor
Zionistenhörigkeit förmlich überschlagen, ihre Völker dies auch tun.

Ich bitte um eine Antwort inwiefern dieses Verhalten Verhetzung darstellt und
ob es möglich ist Karl-Heinz Klement juristisch dafür zu belangen.

Mit der Hoffnung auf baldige Antwort

[1] http://www.khklement.at/content/view/822/8/ (Falls die Seite offline sollte,
habe ich eine lokale Kopie davon erstellt)

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