Guerilla-Aktionen in Salzburg


Das Guerillacamp [22. November ab 11:00] ist eine Abwandlung der Konferenzform Barcamp, d.h. jede/r kann teilnehmen und selbst Vorträge und Workshops abhalten. Gefragt sind Guerilleros/as die sich mit Beiträgen und Beispielen rund um den Schwerpunkt Netzguerilla aktiv mit einbringen.

Das Guerillacamp ist eingebettet in eine Vielzahl von verschiedenen Veranstaltungen zum Thema Guerilla die vom 13- 22.11 in Salzburg in der ARGEkultur stattfinden.

Im Guerillacamp an sich geht es um folgendes

Genau hier setzt die Netz-Guerilla an. Ob subversiv oder plakativ, Datenschutz und Netzneutralität müssen bewahrt werden. Deswegen organisiert der Netzkulturverein subnet zusammen mit der ARGEkultur am 22. November das guerillacamp, eine Art Unkonferenz, die im Kontext der Netzguerilla folgende Fragen zur Debatte stellt:

  • Inwieweit definiert das Netz die Begriffe Guerilla, Demokratie, Partizipation, Staat und Macht neu? Ist der klassische Machtbegriff überhaupt mit dem Grundpostulat des freien Internet vereinbar?
  • Wer schützt die bürgerlichen Freiheitsideale im Internet und wer steht in Zeiten des grassierenden Datenhandels für den Schutz derselben ein? Wie kann man sich und seine Daten im Netz schützen?
  • Was macht Guerilla möglich? Welche Werkzeuge und Technologien stehen in der Unterminierung herrschender Missverhältnisse zur Verfügung? Wie kann man selbst Guerilla werden? Wie weit kann und darf man dann überhaupt gehen?
  • Welche Konsequenzen könnten umstrittene Verträge wie das Telekompaket oder das strikt unter Verschluss gehaltene ACTA-Papier für die Bevölkerung nach sich ziehen? Wie, wenn überhaupt, kann solchen Entwicklungen ­ Stichwort Guerilla entgegengewirkt werden?

Kurzum: Im Netz tobt ein Krieg. Wo es Repressalien gibt, gibt es auch den Gegenpart, jene die sich dagegen wehren, Guerilleros. Wo dieser Krieg tobt, wie er sich zu erkennen gibt und nicht zuletzt welche Chancen aber auch Konsequenzen sich daraus für die zivile Gesellschaft ergeben, gilt es zu diskutieren.

Ein Teil der Veranstaltungen ist im Kalender von kritisches-salzburg.net zu finden und dort kann mensch auch über den Sinn und Unsinn der Reihe diskutieren.

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