Familienkunde statt Verhütungsunterricht


„Familienkunde statt Verhütungsunterricht“ fordert die Christenpartei.

„Die Christen“ fordern in der Schule Familienkunde statt Verhütungsunterricht. Familienkunde ist die umfassende Persönlichkeitsbildung im Respekt gegenüber der menschlichen Natur und der weiblichen und männlichen Identität, aufbauend auf dem christlichen Menschenbild. Jugendliche sollen insbesondere über die Schönheit von Ehe und Familie informiert werden.

Ich will den ChristInnen nicht unterstellen mit dieser Forderung die Anzahl der Aids Ansteckungen in die Höhe treiben zu wollen. Was jedoch steck dann hinter dieser Forderung?

Es ist ein verquertes Menschenbild. Und es ähnelt dem was die Republikaner unter Bush in den letzten Jahren versucht hatten: Enthaltung statt Verhütung.

Weiters zementiert diese Forderung den Anspruch der Ehe zwischen Mann und Frau als allein selig machende und „normale“ Beziehungsform. Homosexuelle Paare und AlleinerzieherInnen sind natürlich wieder aussen vor.

Durch die massive Verbreitung von Verhütungsmethoden, schlechter Aufklärung und sexueller Frühsensibilisierung wird in den Jugendlichen das natürliche Verständnis für Einheit und Treue schon in frühen Jahren bewusst zerstört. Die aktuellen Aufklärungsmethoden höhlen die Bedeutung der Sexualität aus und vermitteln eine pervertierte Form von Liebe, was die körperliche und seelische Gesundheit jedes Menschen in Gefahr bringt.

Ich setze mich natürlich für Aufklärung und massive Verbreitung und Information über Verhütunsmethoden ein. Jedoch sollte mensch die Sorge der ChristInnen um die Bedeutung der Sexualität nicht ganz verwerfen.

Anstatt jedoch Enthaltsamkeit zu predigen und „nicht-normale“ (sprich, alles was nicht hetereosexuell in einer Ehe stattfindet) zu dämonisieren, sollten die ChristInnen sich die Werbungen im Fernsehen und die Plakatflächen ansehen. „Sex sells“ ist eine Binsenweisheit, nichts desto trotz von den Auswirkungen hinterfragenswert.

Menschen sollten bewusst und lustvoll mit ihrer Sexualität umgehen können.  Ohne Druck und moralische Predigten für sich entscheiden wann etwas passt und wann nicht.
Und in diese Entscheidungen hat sich weder Kirche, Staat und die Christen Partei einzumischen.
Diese sollte besser versuchen den Leistungsdruck in der Gesellschaft und die Sexualisierung der Werbung und des Alltags entgegentreten.

Quelle: Familienkunde statt Verhütungsunterricht – Die Christenpartei

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Eine Antwort to “Familienkunde statt Verhütungsunterricht”

  1. Das sie Homoehen da völlig ignorieren braucht nicht zu wundern. Alfons Adam hält Homosexualität ja für eine therapiebedürftige Nervenkrankheit…

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