Trauerspiel


Ein Trauerspiel ist die Glorifizierung Haiders. Trauer um die Person Haider ist natürlich vollkommen legitim, so mensch ihn wirklich gekannt hat und nicht nicht einmal von ihm auf die Schulter geklopft wurde.

Den Politiker Haider so hochfeiern zu lassen, dass finde ich schon sehr grenzwertig.

Wer Haider zu einem Martyrer machen will sollte folgendes bedenken
Viel zu schnell – und stark alkoholisiert

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Eine Antwort to “Trauerspiel”

  1. Ein Fundstück das (imho;) objektiver nicht sein könnte:

    Der Haider-Mythos

    Von Werner A. Perger | © ZEIT ONLINE 15.10.2008 – 11:27 Uhr

    Wie der österreichische Ahnherr des europäischen Rechtspopulismus nach seinem Tod verklärt wird.

    Über Jörg Haider, seine Karriere, sein Leben und seinen Tod ist so ziemlich alles gesagt. Alles und mehr, geschönt und verklärt. In den Stunden und Tagen nach Haiders Unfall wurde in Österreich von politischen Honoratioren der Republik und von Journalisten, die sich für solche halten, so hemmungslos gelogen wie nie zuvor.

    Wer sich das Korps, Pardon: den Chor der Nachrufer vom benachbarten Ausland aus angesehen, angehört und nachgelesen hat, dem konnte davon schlecht werden. Der Höhe- oder besser Tiefpunkt dieses Hypes der Nachrufer war die Ergriffenheit, mit der sie Jörg Haider zur Ausnahmegestalt der österreichischen Politik erklärten und auf eine Ebene mit Bruno Kreisky erhoben.
    zum Thema

    Haiders Erben: Der Rechtspopulist Jörg Haider ist tot, das Land findet die falschen Worte. Schon steht ein Ziehsohn als Erbe des nationalen Lagers bereit. »

    Ausnahmegestalten nebeneinander, unter sich sozusagen, „auf gleicher Augenhöhe“, wie man heute sagt. Du meine Güte! Gewiss war Haider eine politische Figur, die aus der Menagerie der österreichischen Politiker herausragte. Gar so schwer, mit Verlaub (der Autor ist Österreicher), war das ja nicht. Aber Haider und Kreisky, die Großen Zwei der Republik? Das ist dann doch ein Akt der Legendenbildung, der ungenierte Versuch, einen rechten Heldenmythos zu begründen. Die staatstragenden Medien sind dagegen nicht eingeschritten, eher im Gegenteil. Überall im Lande herrschte zwischen ökumenischem Gottesdienst und staatsfeierlichem „Landesbegräbnis“ in Kärnten hingebungsvolle Pietät. Skepsis wurde in der 3sat-Kulturzeit wenigstens aus einem Wiener Café gesendet. Ein Rest von Klarsicht und Wahrhaftigkeit….
    Fortsetzung -siehe: http://www.zeit.de/online/2008/42/haider-mythos?page=1

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