Finanzkrise, Kapitalismus und Nachhaltigkeit


Vortrag und Diskussion mit Christian Felber (attac Österreich)
Fr., 17. Oktober 19.30
FINANZKRISE, KAPITALISMUS und NACHHALTIGKEIT
Wie tief muss de r Wandel gehen, damit er greift?
Heffterhof, Maria-Cebotari-Str. 1-7, Salzburg

Die Finanzmärkte krachen, das Klima wandelt sich, die Zahl der hungernden Menschen wächst. Unser gegenwärtiges Wirtschaften ist auf Gewinn, Konkurrenz und Wachstum ausg erichtet. Ist diese Antriebs- und Zwangsdynamik mit nachhaltiger Entwicklung vereinbar?
Warum ist der globale Ressourcenverbrauch nach 20 Jahren Nachhaltigkeitsdebatte höher als je zuvor?  Die EU und ihre Mitgliedsländer wollen schnell wachsen,  wettbewerbsfähig und gleichzeitig nachhaltig werden. Wie passt das
zusammen?
Hat die Politik eine Antwort auf die Finanzkrise – oder ist sie die Ursache der Finanzkrise?  Wie tief muss der Wandel gehen, damit er greift? Genügen kritischer Konsum, Finanztransaktionssteuern und Klimaschutzgemeinden? Oder müssen wir nicht doch die Antriebskräfte der „freien“ Marktwirtschaft und die Werte des Kapitalismus überwinden, um in eine nachhaltige Gesellschaft zu gelangen?

Advertisements

2 Antworten to “Finanzkrise, Kapitalismus und Nachhaltigkeit”

  1. So geht es nicht weiter.

  2. Axel Fischener Says:

    Eigentlich ist es ganz einfach. Die Grundannahme des Kapitalismus, dass die bestmögliche Interessenvertretung und BEdürfnisbefriedigung auf kurze und auf lange Sicht für ALLE Beteiligten dann gegeben ist, wenn alle ihre Interessen und Bedürfnisbefriedigung in Konkurrenz über Märkte verfolgen, ist FALSCH.
    Das Problem ist: Was dann? Das Fehlen einer Antwort darauf und instinktiv und sofort gefühlte Wissen, dass da ein Pfeiler weggebrochen ist, verhindert, dass dieser Gedanke auch nur formuliert, geschweige denn gesagt wird. Ein TABU.
    Und deswegen gibt es 40/50/60 Jahre nach dieser einfachen Erkenntnis keinen alternativen Pfeiler. Der müssten nämlich genauso „erfunden“ werden wie der Kapitalismus im 18./19. Jahrhundert intellektuelle ERFUNDEN wurde.
    Der Alternative Pfeiler für ein anderes Wirtschaftssystem muss auf ebenso archaischen Gefühlen und Motivationen stehen, wie der alte : „Gier“ und „Eigennutz“ und „ich mehr als du“.
    Das geht.
    Es müsste nur einer ein neues Standardwerk schreiben, nicht „Kapital“ nicht „Wealth of Nations“ sondern: „Die Gemeinschaft von Menschen“.
    P.S. Vielleicht aktualisiert Ihr mal Euren email-Prüfer: immer@beschäftigung.de IST eine GÜLTIGE email-Adresse! Umlaute sind erlaubt!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: