Strache in Salzburg: Review


Am 23.9.08 fand sich also Strache in Salzburg im Bräustübl ein um grosse Reden zu schwingen.
Wie auch schon angekündigt fand dazu passend eine Demonstration gegen Rassismus, AusländerInnen-Hetze und gegen die FPÖ in Salzburg statt.

Anti-Faschismus Banner

Die Gegendemo startete am Alten Markt und zog dann langsam dem Bräusübl entgegen. Für Salzburger Verhältnisse fanden sich äusserst viele Menschen dazu ein. Spannend auch die TeilnehmerInnen der Demo. Von schwarzgekleideten AutonomInnen über türkische KurdInnen zu alternativen Menschen und auch mindestens einem Pensionisten.

Vor dem Bräustübl angekommen wurden Sprechchöre wie „Strache ist Rassist, sein Programm – auf den Mist“ oder auch „Strache auf den Mond – weil dort keiner wohnt“ dem „interessierten“ Publikum dargeboten.

Da die Veranstaltung der FPÖ öffentlich war, beschlossen viele TeilnehmerInnen der Demo sich ins Bräustübl selbst zu begeben und der Rede Straches zu lauschen. Doch wurden nicht viele eingelassen, die Sääle waren schon voll belegt. Aber nicht nur die DemonstrantInnen wurden so ausgesperrt, auch Strache Fans aus dem Land Salzburg hatten keinen Platz mehr.. Das bot zumindest ein paar spannende Gespräche vor dem Eingang des Augustiner Bräus (das meine ich mal ganz un-ironisch).

Als sich herausstellte dass ein Betreten des Veranstaltung selbst nicht mehr möglich wahr, sammelten sich die DemonstrantInnen gegen Rassismus und für Solidarität vor dem Bräu.

Damit war es aber noch nicht vorbei. Die DemonstrantInnen forderten lautstark und aktiv internationale und antinationale Solidarität und skandierten gegen Rassismus und AusländerInnen-Hass. Nebenbei wurde auch der Strache Bus mit Stickern verziert.

Strache Bus

Strache Bus

Nach und nach zeigten sich auch FPÖ SympathisantInnen an den Fenster und im Garten des Bräustübls. Nach und nach wurde auch der Parkplatz voller von den HC Strache Fans.

Es dauerte nicht lange und sie fühlten sich von den Sprechchören der DemonstrantInnen so provoziert dass sie zu physischer Gewalt griffen.
Ergebnis ein Verletzer auf Seiten der DemonstrantInnen und Eingreifen der Polizei. Aufgrund der Überzahl und der Gewalttätigkeit der Rechten zogen sich die GegendemonstrantInnen zurück.

Anzumerken sei noch dass eine Gruppe von Rechten nachzog um die GegendemonstrantInnen abzufangen und zu verprügeln. Die um Hilfe gebetene Polizei hatte jedoch nichts besseres zu tun als zwei Menschen der GegendemonstrantInnen zu verhaften und abzuziehen.
So brachten sich die Antirassismus DemonstrantInnen zur Rathaus Wachstube zurück und warteten auf die Freilassung der Gefangenen.

Zitat aus den Salzburger Nachrichten

… Eine Anzeige wegen Körperverletzung lag bis Dienstagvormittag nicht vor, wohl aber eine wegen Wiederbetätigung, sagte Einsatzleiter Peter Riepl von der Polizei. …

Medienberichte:

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