Untersuchungshaft für Andersdenkende


Am 21 Mai wurden österreichweit TierrechtlerInnen mit übertriebener Gewalt (Spezialeinheiten mit gezogenen Waffen, Wohnungen aufgebrochen, …) inhaftiert.

Wie jetzt bekannt wurde, hat die Polizei schon jahrelang gegen die TierschützerInnen ermittelt. „Als sich aber herauskristallisierte, dass die Polizei trotz Beschattung und Lauschangriff mit legalen Mitteln nichts gegen den völlig gesetzeskonform operierenden VGT unternehmen kann, machen sie es jetzt auf die schmutzige Tour“, meint Harald Balluch, Geschäftsführer des Verein Gegen Tierfabriken.
„Der Tierschutz soll kriminalisiert und das Image der Tierschutzvereine soll nachhaltig beschädigt werden. Dabei ist sind die Vorwürfe absolut aus der Luft gegriffen. Der VGT lehnt kriminelle Handlungen und Gewalt ab und distanziert sich ausdrücklich von allen gegenständlichen Straftaten.“ [Mehr]

Einen Eindruck von den Vorgängen erhält mensch bei dieser Erzählung

Der frühe Morgen des 21. Mai 2008, 6:00 Uhr. „Plötzlich machte es einen enormen Knall der mich aus dem Schlaf aufschrecken ließ.“, schildert Harald Balluch, Geschäftsführer des Verein Gegen Tierfabriken. „Unmittelbar darauf ein zweiter dumpfer Schlag und eine Gruppe von Personen mit Masken in Kampfmontur stürmten ins Schlafzimmer und bedrohten mich und meine Freundin mit der Waffe im Anschlag.
Sie schrieen auf mich ein. Unsere durch den Überfall verstörten Hunde wurden brutal gepackt und mit Fangschlingen fixiert und hinausgezerrt. Es war entsetzlich.“ [Mehr]

Nun wurde die Untersuchungshaft für die 10 inhaftierten TierrechtlerInnen um weitere 4 Wochen verlängert.

Harald Balluch, Geschäftsführer VGT dazu: „Ich bin aus tiefstem Herzen entsetzt, dass in Österreich Menschen ohne konkretem Tatverdacht und ohne begründeter Verdunkelungs- oder Fluchtgefahr über Wochen völlig willkürlich weggesperrt werden können.
Menschen, die noch nie in ihrem Leben eine Waffe in ihren Händen hielten nun als Terroristen und als Staatsfeinde Nummer eins abzuspempeln ist ein Skandal sondergleichen.
Der Tierschutz feierte Erfolge und wurde der Wirtschaft unangenehm, der unheilvolle § 278 a kommt den Behörden nun sehr entgegen, um Menschen die Gebrauch von ihrer Meinungs- und Demonstrationsfreiheit machen, aus den Weg zu räumen.“ [Mehr]

Um Solidarität mit den Inhaftierten zu üben, gibt es ein Mailformular an Innenministerin Maria Berger und eine Online Petition die ihr unterschreiben könnt.

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Eine Antwort to “Untersuchungshaft für Andersdenkende”

  1. […] ohne Grund verhaftet Wie schon berichtet sitzen die TierrechtlerInnen nun seit Mai ohne Anklage in Untersuchungshaft. Nun wird auch in […]

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