Fristenlösung muss eines Tages abgeschafft werden


Fristenlösung muss eines Tages abgeschafft werden“ das scheint ein Wunsch gar nicht SO weniger Menschen zu sein.
Laut kath.net haben sich in kurzer Zeit sogar drei katholische Vertreter dazu entschlossen öffentlich gegen die Fristenlösung Druck zu machen.

Der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Edmond Farhat betonte am Freitag im HLI-Zentrum in Wien, dass er im Namen des Heiligen Vaters hinter dieser Lebensschutzkundgebung und auch hinter der Lebensschutzarbeit von Human Life International stehe.

Salzburger Weihbischof Andreas Laun

Die Fristenlösung muss eines Tages abgeschafft werden. Es ist unbedingt notwendig.

Laun kritisierte auch die ÖVP, da sie als „Partei des Lebensschutzes“ die Fristenlösung nicht thematisiert.

Auch der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari bedankte sich dieser Tage öffentlich bei Lebensschützer von HLI Österreich.

Dass sich die katholische Kirche sich gegen die Fristenlösung sträubt, ist ja nichts neues. Dass sie jedoch PolitikerInnen auffordern die Fristenlösung zu thematisieren (sprich in diesem Falle: abzuschaffen) ist jedoch zu beachten. Darauf sollte mensch ein Auge behalten.
Organisationen wie Human Life International sollten sowieso nicht ernst genommen werden, da sie sich gegen jede Art der Geburtenkontrolle ausser der Abstinenz aussprechen. Wie sich das  auswirkt haben genug Studien in Amerika gezeigt. (Abstinente Jugendliche zeigen mehr sexuelles Risikoverhalten.) Wird aber diese Meinung in afrikanischen Ländern (mit hoher Aids Verbreitung) propagiert wird, kann das grobe Auswirkungen haben.

Es bewahrheitet sich wieder: Mensch sollte immer ein offenen Ohr und Auge haben und darauf achten dass gewonnene Rechte und Freiheiten nicht verloren gehen.

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9 Antworten to “Fristenlösung muss eines Tages abgeschafft werden”

  1. viktoria roth Says:

    HLI NICHT ERNST zu nehmen, wäre ein fataler Fehler!
    Es handelt sich um die weltweit größte katholische Organisation, samt diversen Satellitenorganisationen, die auch im Bereich der UNO und der EU tätig sind, global. http://www.hli.org. dort wird deutlich, wo überall und unter welchen namen diese Kreuzzügler tätig sind. Der Vatikan beherbert ebenfalls ein „Facility“.
    In Österreich steht HLI im engen Kontakt zu diversen Bischöfen, zu Kath.net, zu Gloria.TV, zur „Jugend“ für das Leben.
    Großes Kopfzerbrechen bereitet ihnen die Forderung nach Schutzzonen vor Kliniken und Ambulatorien und Praxen. Das wäre definitiv eine Niederlage für die sattsam bekannten Praktiken dieser Fanatiker.
    Nähere Informationen über den Terror von HLI und deren Verbündete sind auf http://www.die-abtreibung.at.tf zu finden
    die Forderung nach Schutzzonen gegen HLI kann mensch auf
    http://www.schutzzone.at.tf anonym oder auch öffentlich unterschreiben!

  2. danke für die information! für die schutzzonen hatte ich schon unterschrieben.

    Ob jedoch das nicht ernstnehmen der HLI Sinn macht, ist die Frage. Tut es eine Mensche von Menschen, dann ist es wohl notwendig auf sie zu reagieren.

  3. hej das klingt ja alles zusammen ganz nach vatikanischer weltverschwörung…

  4. wen wollt Ihr eigentlich mit der viel zitierten „Schutzzone“ schützen? und wovor?
    Wer schützt denn die in Not geratenen Frauen vor dem Druck ihrer Partner/Familie oder umgebung, das Kind, das sie in sich trägt töten zu lassen? wer schützt sie vordem Druck der öffentlichen Meinung, wie sieauch hier verbreitet wird?
    Wer schützt schließlich den werdenden Menschen im Mutterleib?

  5. Die Schutzzonen sind notwendig um Frauen vor Bildern von getöteten Föten und Bibelzitaten zu schützen.
    Ich bin für Informationen für und gegen Abtreibung für jeden konkreten Fall. Auf den Frauen aber gerade durch RELIGION Druck zu machen ist für mich nicht akzeptabel. Und solche Beeinflussung soll und darf nicht stattfinden.

    An eine vatikanische Verschwörung glaube ich nicht. Mensch weiss ja wie die darüber denken…

    In dem Sinne… natürlich überzeichnet aber nicht ganz falsch: „Religion ist heilbar… Aids nicht“ (siehe Familienpolitik der katholischen Kirche)

  6. 1. auf Frauen wird nicht durch Religion Druck ausgeübt, sondern Menschen versuchen, aufgrund ihrer (u.U.religiösen) Überzeugung, Frauen bzw. Paare von diesem drastischen Schritt, der auch nach der Definition der geltenden österr. GESETZGEBUNG NICVHTS ANDERES ALS EINE STRAFFREI GESTELLTE Tötung ist mit -zugegebenermassen nicht immer sehr geschickten Argumentationstechniken- zu warnen und sie zu überzeugen, davon Abstand zu nehmen.

    2. Warum spricht keiner vom sozialen, familiären, finanziellen und v.a. persönlichen Druck und Leidensdruck, der Frauen zu diesem Schritt drängt?

    3. Warum wird hier und anderswo auf sehr perfide Weise das Recht auf Leben heruntergemacht- auch das ist eine Form von Gewalt….

  7. Abtreibung ist ein schwieriges Thema. Das bestreite ich auf keinen Fall.
    Aber dass eine Gruppe von Menschen gegen Empfängnisverhütung auftritt und Frauen nach einer Vergewaltigung die Möglichkeit der Abtreibung (in einer Frist) vorenthalten will.. (zusätzlich mit Begründung auf eine Religion ) ist für mich nicht akzeptabel.
    Und du hast es auch erwähnt, das zeigen von Föten ist auch keine feine Art dieser Menschen.
    Beratung ist auch wichtig, sehe ich auch so… Aber von neutralen Menschen, PsychologInnen, ÄrztInnen… Aber NICHT von religiös Motivierten.

  8. was bitte verstehst Du unter neutralem Menschen?
    Jeder Mensch hat einen geistigen Hintergrund, Ideen, Erziehung…..deine rigorose Ausgrenzung alles „Religiösen“ – ohnehin ein problematischer Begriff (ich zum Beispiel bin überzeugter Katholik, würde mich abber nicht als religiös bezeichnen)- diese Ausgrenzung wie gesagt, empfinde ich als unvereinbar mit dem noch vorhandenen demokratischen Grundkonsens in unserer Gesellschaft……..um nicht zu sagen : bar jeder Objektivität und asbsolut(istisch)intolerant.schönen Sonntagabend noch

  9. *g* natürlich ist jeder mensch subjektiv.. das ist klar.
    Aber ich gebe zu, Menschen die sich GEGEN Empfängnisverhütung (Pille und Kondome) aussprechen und dies als Mord bezeichnen sind für mich beim Thema Abtreibung irrelevant.
    Wenn mensch schon SOLCHE Ansichten vertritt, erwarte ich keine sinnvolle Diskussionsmöglichkeit bei einem so viel schwierigeren Thema wie Abtreibung.
    Ich respektiere jeden menschen, egal welche religiöse und politische Einstellung. Jede MEINUNG muss ich nicht akzeptieren und respektieren.
    Ich respektiere die Meinung dass über Fristenlösung diskutiert werden darf, auch wenn es mich nicht glücklich macht.
    Abtreibung rigoros verbieten zu wollen und auch Empfängnisverhütung zu verteufeln akzeptiere ich NICHT.

    Ausserdem vertritt HLI ja auch fundamentalistisch religiöse Ansätze, wie diejenige dass NUR das Christentum die einzig wahre Religion ist. Ich respektiere die Religion von Menschen, solange diese anderen nicht deren gleichen Wert absprechen. Tun sie das, sind sie für mich auch nicht akzeptabel.
    Auch wenn ich zugebe, dass ich Religionen allgemein skeptisch gegenüberstehe.

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