NATO Sicherheitskonferenz München 2010

Veröffentlicht in aktivismus, antikapitalismus, kapitalismus kritik, politik mit Tags , , , , , , , , , , am Februar 2, 2010 von stefon

Vom 5. bis 7. Februar treffen bei der „Sicherheitskonferenz“ in München die Verteidigungsminister der NATO-Staaten, die Generäle und Rüstungslobbyisten zusammen, um ihren tödlichen Geschäften nachzugehen. Auch dieses Jahr werden wir massenhaft auf die Straße gehen: Gegen Krieg, Krise und Kapitalismus!

Wann: Samstag, 06.02.2010 13 Uhr
Wo: Marienplatz, München

Die GRAS Salzburg wird gemeinsam mit anderen Menschen dorthin fahren. Wer sich denen anschliessen will: Einfach Mail an salzburg@gras.at

Mehr Infos gibts auf no-nato.de

Österreich duldet Rechtsextreme in Hofburg und gedenkt Ausschwitz

Veröffentlicht in aktivismus, politik, rassismus mit Tags , , , , , , , , , , , am Januar 27, 2010 von stefon

Holocaust-Überlebende und Politiker gedenken heute der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee vor 65 Jahren.
Aus Österreich nimmt Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) teil.  (orf.at)

So weit so gut. Während jedoch das offizielle Österreich Ausschwitz gedenkt,  lässt es zugleich eines der grössten Treffen der Rechtsextremen in Wien zu. Der WKR Ball wird in der Wiener Hofburg veranstaltet und lockt Rechtsextreme an. Zu den Gästen der letzten Jahre zählen Mitglieder der FPÖ, der deutschen NPD und auch FaschistInnen aus Frankreich, Spanien und Russland.

Doch dieser Ball, in dem sich auch die “österrerreichischen” deutschnationalen Burschenschaften feiern, wird nicht nur zugelassen. Nein, eine Demonstration gegen Faschismus, Rassismus und Homophobie und gegen das Treffen wird von der Polizei untersagt.

Österreich gedenkt also scheinheilig, lässt Rechtsextreme in der Hofburg tanzen und kriminalisiert AntifaschistInnen!

Über den WKR Ball selbst habe ich bereits berichtet.

Quelle:
- GRAS: Demonstration gegen WKR-Ball von Polizei verboten
- NoWkr Bündnis: Antifaschistische Demo gegen den WKR BAll untersagt

Alle gute Dinge sind…

Veröffentlicht in aktivismus, rassismus, sexismus, termin mit Tags , , , , , , , am Januar 25, 2010 von stefon

.. Drei. Wobei es keine guten Dinge sind über die ich hier schreiben werde. Es sind aber zumindest gute Chancen aktiv zu werden. Im Jänner und Februar gibt es drei Termine sich gegen Rassismus, Militarismus und Nationalsozialismus zu engagieren.  Die nächsten 2 Termine werde ich im Laufe der Woche posten.

En Garde! WKR-Ball anfechten!
Gegen den rechtsextremen WKR-Ball am 29.1.2010

Am 29. Jänner findet zum 57. Mal der Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) in der Wiener Hofburg statt. Im WKR sind mehr als zwanzig lokale Studentenverbindungen organisiert, die sich politisch in einem Spektrum zwischen „national-freiheitlich“, völkisch-deutschnational und offen rechtsextrem bewegen. Der Ball ist mit etwa 2.000 Besucher_innen nach eigener Angabe das größte couleurstudentische Event im deutschsprachigen Raum. Neben Korporierten treffen sich dort auch Politiker_innen von FPÖ und BZÖ, sowie Funktionär_innen etlicher rechter und rechtsextremer europäischer Parteien. Es wird deutlich, dass Burschenschaften einmal mehr als Bindeglied zwischen der bürgerlichen Rechten und dem Rechtsextremismus fungieren. Es gilt dieses europaweite Treffen von Deutschnationalen, Rechtsparteien und offenen Rechtsextremist_innen zu skandalisieren und dem WKR-Ball entschieden entgegen zu treten.

Burschenschafter raus aus der Hofburg!
Deutschnationale Männerbünde auflösen!
Antisemitismus, Sexismus, Rassismus und Homophobie immer und überall entgegenarbeiten!
Für eine Gesellschaft jenseits kapitalistischer Herrschafts- und Verwertungszusammenhänge!

Mehr auf http://nowkr.wordpress.com

Es sollte einen Bus von Salzburg nach Wien geben. Einfach Mail an nowkr@riseup.net

Update: Die ÖH zahlt dir dein Zugticket nach Wien, melde dich bei Simon unter organisation@oeh-salzburg.at

StaatsbürgerInnenschaft – Dafür, dagegen – von wegen

Veröffentlicht in politik mit Tags , , , , , , , am Januar 22, 2010 von stefon

Eigentlich sollte doch die Position der rechten FPK/BZÖ/FPÖ in Österreich zum Thema StaatsbürgerInnenschaft klar sein: Solange es anständige brave integrierte Ausländer sind, dürfen sie vielleicht irgendwann mal sich ÖsterreicherInnen nennen.

Doch seit einigen Wochen gerät diese doch für so sicher gehaltene Position ins wanken. Kärnter FPK Politiker Scheuch weicht das rechtskonservative Denken auf.

Wenn ein Investor kommt und was tut, kriegt er amol den Status einer besonderen Person.” Es gebe bereits fertige Projekte “in der Schublade”. Wenn der Investor beispielsweise fünf Millionen Euro investiere und das Projekt umgesetzt werde, dann sei, so Scheuch, “die Staatsbürgerschaft no na net part of the game

Natürlich wurde zuerst geleugnet, Scheuch sprach von einer Kampagne gegen ihn. Letzlich kann er sich “doch ein ein Gespräch über Staatsbürgerschaften erinnern”.

Strache stellt sich natürlich hinter seinen neu gefundenen Freund Scheuch und vertraut ihm. Wenn er sich irrt, egal. Unwahrheiten haben ihm noch nie geschadet (siehe Kriegsspielen im Wald u.ä.).

Ich warte also gespannt, wann sich diese Affäre zu einer Änderung der politische Linie von FPK/Ö auswirkt

“AusländerInnen raus – reiche AusländerInnen rein”

Quellen:
News:  Skandal um Parteispenden: Scheuch wollte Geld für Staatsbürgerschaft
DerStandard:  Scheuch erinnert sich an Gespräch über Staatsbürgerschaften

Fekter: “Ich bin hier die Letztinstanz”

Veröffentlicht in politik mit Tags , , am Januar 21, 2010 von stefon

So lautet die Aussage von Innenministerin Fekter zum Thema käufliche StaatsbürgerInnenschaften in Österreich.  Ihren Worten nach reicht Geld nicht aus um eine StaatsbürgerInnenschaft zu erlangen.

Interessant ist hingegen die Homepage von Henley & Partners. Diese Firma stellt sich als Spezialist für Einbürgerung vor.

Henley & Partners are the world’s leading specialists in international residence and citizenship planning.

Auch über Österreich hat die Firma etwas zu sagen

Several countries have adopted provisions that allow the acquisition of citizenship on the basis of an investment and/or a direct contribution to the state as a means of development of the country. In Austria, Art. 10 (6) of the Austrian Citizenship Act states that the government can reward foreign persons with citizenship in the event of extraordinary merit. This may take various forms, including economic ones, and can include investment or other economic benefit brought to Austria. [Link]

Österreich scheint also doch sehr bekannt zu sein für käufliche StaatsbürgerInnenschaften. Da muss sich schon jedeR selbst ein Bild machen, wie vertrauenswürdig Fekter da ist…

Quelle: Tweet von @diegras

Die Kunst des stilvollen Verarmens?

Veröffentlicht in medien, soziales mit Tags , , , am Oktober 16, 2009 von stefon

Es ist nicht lange her, da habe ich das Buch Die Kunst des stilvollen Verarmens von Alexander von Schönburg gelesen. Auf die Idee mir dieses Buch zuzulegen, kam ich durch eine Empfehlung im DerStandard.

Gleich vorweg: Das Buch ist in keinster Weise zu empfehlen.

Warum? Das Buch geht von einem/einer LeserIn aus dem Mittelstand aus. Es erzählt uns wie stilarm es ist essen zu gehen, dass mit Geld angeben nichts bringt und Glück sowieso nur im sparsamen Leben zu finden ist.

Die Schlüsse die er zieht, die Lebensweisen die er vorstellt treffen ja auch einiges von dem, das ich vertrete. (Ablehnung des Individualverkehrs, Erkennen der eigenen Bedürfnisse, …). Aber der Gründe die er für diese Lebensweisen predigt, finde ich mehr als zynisch.

Mensch wird in Zukunft weniger verdienen. So seine Prognose. Anstatt also für Grundeinkommen, mehr Rechte für ArbeiterInnen oder für neue Formen des Wirtschaftens zu kämpfen, empfiehlt er sich mit dem Verarmen anzufreunden. Dieses Verarmen mit Tricks in eine Steigerung des Glücks zu verwandeln.

Von Menschen die jetzt schon arm sind und deren Verarmen sich nicht darin äussert keine Städereisen mehr machen zu können, spricht er nicht!

Wer aber lesen will, was ein adeliger Spross über seine Kindheit zwischen immensen Reichtum und oberer Mittelschicht zu sagen hat, darf sich das Buch kaufen. Allen anderen ist das Buch nicht zu empfehlen.

Mitglied der Christenpartei: Die Schwulen wollen meinen Tod.

Veröffentlicht in politik, sexismus mit Tags , , , , , am September 4, 2009 von stefon

Dank ThinkOustsideYourBox habe ich über das Mitglied der Christenpartei, Daniel “,,Es darf keine Schwulen geben in der Gemeinde das werde ich mit ganzer Kraft bekämpfen.”Dragomir, erfahren.

Aufgrund des Interviews habe ich mit Hr. Dragomir per Mail Kontakt aufgenommen und ihn gebeten zu erklären was er unter “Schwule bekämpfen” versteht. Ich bekam dann auch eine längere Antwort mit krausen Argumenten. Ich nahm mir die Freiheit ihm auch darauf zu antworten. Danach war Stille. Auf eine weitere Mail, in der ich um Antwort auf meine zweite Mail bat, bekam ich diese Antwort:

Wie ich gesehen habe, haben Sie sich meine E-Mail durchgelesen und Sie haben mir in einigen Punkten Recht gegeben. Aber trotzdem haben Sie nach Ihren Wunsch interpretiert. Inzwischen habe ich erfahren, dass Sie schwul sind, und das klingt für mich sehr gefährlich, denn inzwischen habe ich einige E-Mail-Drohungen bekommen von gewissen Schwulen. Ich nehme das sehr ernst, weil ich weiß, dass Schwule zu so etwas fähig sind. Warum? Weil sie keine Rücksicht auf andere Menschen nehmen, deswegen demonstrieren Schwule in aller Öffentlichkeit nackt. Gekleidet von nur einem Spray. Da in der Zeitung mein Interview nur falsch interpretiert ist, haben Sie persönlich Herr Stefan noch schlimmer interpretiert und zwar auf der Schwulenseite und eine Hetzkampagne gegen mich aufgerufen. Ich bin in Lebensgefahr. Die Schwulen wollen meinen Tod. Dank Ihnen! Falls Sie in der Zeitung den Satz “Ich werde mit ganzer Kraft bekämpfen” falsch verstanden haben, kann ich Ihnen
versichern, ich habe auch andere Methoden Homosexualität zu bekämpfen. Homosexuelle aus der Gemeinde zu vertreiben liegt nicht in meinem christlichen Charakter. Es gibt mehrere Methoden mit großer Heilwirkung, aber geheilt wird nur der, der Heilung wünscht. Wenn man das selbst nicht will, dann wirkt gar nichts. Ich sehe Homosexualität als seelische Krankheit. Vor kurzem habe ich ein Abzeichen gesehen bei einer lesbischen Frau – im Fernsehen in einem Interview und da stand: “Unheilbar lesbisch”. In solchen Fällen hilft tatsächlich nichts, weil die betroffene Person keine Interesse zeigt. In der Hoffnung, dass Sie dieses Mal meine E-Mail nicht missbrauchen werden – auf irgendwelchen Schwulenseiten – wünsche ich Ihnen Alles Gute!

Ich veröffentliche diese Mail um klar zu machen wie Menschen der Christenpartei denken und agieren. Wer den kompletten Mailverkehr zwischen mir und Hr. Dragomir lesen will, klickt einfach auf weiterlesen.

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“Ich will Planwirtschaft!

Veröffentlicht in antikapitalismus, blub mit Tags , , , , , am August 31, 2009 von stefon

Die subversive KünstlerInnen Gruppe monochrom singt uns vor: “Ich will Planwirtschaft!!

Disclaimer: Bitte die Ironie des Videos beachten

Greenwashing

Veröffentlicht in medien, umwelt mit Tags , , , , , , , , am August 19, 2009 von stefon

Greenwashing oder Greenwash (englisch wörtlich grün waschen, in Anspielung auf grün als Symbol für Natur und Umweltschutz und Waschen im Sinne von Geldwäsche oder sich reinwaschen, bzw. als Analogiebildung zu whitewash, englisch für schönfärben) ist eine kritische Bezeichnung für PR-Methoden, die darauf zielen, einem Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsvolles Image zu verleihen (Deutsch etwa: „sich ein grünes Mäntelchen umhängen“).

Hierbei werden die Techniken der Öffentlichkeitsarbeit, der Rhetorik und der Manipulation benutzt, um einer Firmengeschichte oder den aktuellen Unternehmensaktivitäten eine weiße Weste zu verpassen. So behaupten die Unternehmen unter anderem, die Ausrottung der Armut und des Welthungers voranzutreiben, ihre Produkte fair zu handeln oder auf ökologisch verträgliche Weise herzustellen. [wikipedia]

Beispiele für Greenwashing gibt es einige. Ob es Millionenspenden von Shell an notleidende AfrikanerInnen sind (die erst durch die von Shell mitverursachten ökologische Katastrophen notleidend wurden) oder eben der aktuelle Werbespot der RWE ist. Dieser Werbespot will uns sagen: RWE steht für Saubere & Grüne Energie.

Hier die Richtigstellung:

Anteil der erneuerbaren Energie bei RWE: Gerade mal 2%!

Ein Mann will täglich aufs Neue gewonnen sein

Veröffentlicht in feminismus, frauen, sexismus mit Tags , , , , , , , am August 18, 2009 von stefon

Mädchenmannschaft.net hat drei Videos für sexistische Werbung aus früheren Zeiten gepostet. Zum Glück hat sich da einiges verändert. Wer aber die Augen offen hält wird sehen. Klischehafte Rollenbilder sind auch in “moderner” heutiger Werbung zu finden.

Mehr Videos im original Blogposting.

Quelle: Mädchenmannschaft.net